DisclosureCaracal |
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Dass Disclosure einen Gang zurückschalten, ist nicht unclever. Das House-Pop-Feld ist nicht nur in England eng beparkt und dass die Brüder Lawrence ihr zweites Album mit einem Staraufgebot an Stimmen besetzt haben, legt nahe, dass diese darauf auch den entsprechenden Raum haben sollten. „Magnets“, die Kollaboration mit Lorde, ist der kürzeste und zugleich rundeste Song, […] |
Natasha KmetoInevitable |
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Hypes kommen und gehen, doch nach mittlerweile vier Alben sollte klar sein, dass Natasha Kmeto nicht dem Zeitgeist folgend im Electro-Soul gelandet ist. Fiel sie 2013 mit der reduzierten Klangpalette von „Crisis“ so eher zufällig ins Umfeld anderer R’n’B-inspirierter Beat-Intimitäten wie Cooly G, 18+ oder Jessy Lanza, setzt sich „Inevitable“ davon nicht nur durch die […] |
ZURIAAKE孤雁 (Gu Yan) |
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Wer geglaubt hat, nach Ulvers „Messe I.X – VI.X“ könnte in Sachen Black-Metal-Oper nichts mehr kommen – obwohl, Black Metal war daran ja nichts mehr -, hat die Rechnung ohne ZURIAAKE und deren hervorragendes Label Pest Productions gemacht. Das, was die drei Chinesen aus Ji‘nan für ihr neuestes Album „孤雁 (Gu Yan)“ mysteriös gemischt haben, […] |
U.S. GirlsHalf Free |
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Meghan Remy hat auf ihrem Weg einen weiteren Meilenstein erreicht. Während „GEM“ vor drei Jahren zwar auch schon einen gewaltigen Sprung in Richtung breit aufgestellter Produktion darstellte, aber in seiner DNA klar in den verhuschten Vorgänger verwurzelt war, traut sich „Half Free“ nun ganz weit in Richtung glitzernden Pop hervor. Und siehe da: Der leicht […] |
DiverseTotal 15 |
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Die Technopop-Highlights der aktuellen und kommenden Saison liefert mal wieder der Kölner Kompakt-Katalog. Die Ausgabe 15 ihrer Labelcompilation enthält aber auch viel deepes Material, das für die Nachtmelancholiker geeignet ist. Nummer 13 wurde übrigens aus Aberglauben ausgelassen, womit Kompakt kein Einzelfall ist: auch das französische Indie- und Modelabel Kitsuné verzichtete auf jene Edition. Hier bekommt […] |
Bomba EstéreoAmanecer |
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Auf Tropeneleganz folgt Dämmerung: Während die USA im EDM- und Europa im Tech-House-Mittelmaß rumdümpeln, erinnern Bomba Esteréo mit ihrem vierten Album daran, wie freudvoll elektronische Tanzmusik Grenzen traversieren kann. Im Detail schwingen noch die psychedelisierten Seltsamkeiten des Vorgängerwerks mit, wenn unter dem Flöten und der flockigen Cumbia-Perkussion von „Soy Yo“ leise aus dem Hintergrund verfremdetes […] |
Frog EyesPickpocket's Locket |
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Carey Mercer schließt mit „Pickpocket’s Locket“ nahezu nahtlos an sein letztes, sehr persönliches Album „Carey’s Cold Spring“ an. Aus den unendlichen Tiefen des Schmelztiegels kanadischen Indiepops entstiegen, versammelt Mercer mitsamt seinen drei weiblichen Bandmitgliedern Melodien, die sich dieses Mal allerdings erst beim zweiten oder dritten Hördurchgang richtig im Ohr festsetzen und fast immer mit erheblichem […] |
LambertStay In The Dark |
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Maskenträger im Musikbusiness gehören ja meistens eher zu den extrovertierten Typen, doch bekanntlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Auch der junge Mann, der als Lambert Musik macht, trägt eine Maske: dunkel, mit Malerei verziert und zwei langen Hörnern. Die legt er auch nicht ab, wenn er am Flügel sitzt. Doch mit der Toten- oder Panda-Maske, deadmau5 […] |
Mbongwana StarFrom Kinshasa |
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Nein, ein reibungsloser Klang ist das nicht. Mag der modulierte Synth in „Kala“ auch in präziser Dichte von links nach rechts pingpongend die Stereospur befüllen, knarzt er dabei dennoch so kaputt wie die schepprigen Drums aus dem Abseits und die scharfen Metallsplitter der Gitarre. „Malukayi“ weicht deren psychedelisiertes Wabern auch mal auf, kontert die Saiten-Geschmeidigkeit […] |
Publicist UKForgive Yourself |
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Über Bambi auf den Cover oder den Namen der Band mit dem sinnfreien Länderkürzel UK will ich gar nicht reden. Aber vielleicht ist es ja als Hommage an die Insel zu verstehen, im Gegenzug dafür, dass sie im Zuge von Post-Punk auch den Goth gebar. Viele der zahlreichen Bands, die sich derzeit an dessen goldener […] |
HEALTHDEATH MAGIC |
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Nicht kleckern, sondern klotzen! Ihr Name prangte schon immer in Großbuchstaben auf Plattenhüllen und Tour-Plakaten, mit „DEATH MAGIC“ setzen HEALTH nun auch musikalisch auf die ganz großen Gesten. Während ihr 2007er Debütalbum eher nach einem versifftem Kellerclub klang und auch tatsächlich in Los Angeles‘ berühmtem Noiseclub The Smell aufgenommen wurde, hat man bei dem dritten […] |
Strange WildsSubjective Concepts |
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Ob Strange Wilds wohl wussten, dass sie eines Tages „Don’t Have To” auf Sub Pop veröffentlichen würden, als sie diesen verdächtig in Richtung „Come As You Are” schielenden Song für ihr Debütalbum schrieben? Sicherlich, in Olympia liegen noch einige Grunge-Reste im Boden, die in den 90ern vom nordöstlichen Seattle aus ins Grundwasser sickerten, doch lässt […] |
Years & YearsCommunion |
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Um seine Hauptattraktion macht das britische Trio keinen Hehl. Die cherubische Stimme von Olly Alexander verleiht selbst Stücken wie „Without” eine besondere Persönlichkeit, wenn er ihr poröses Gewicht in Atemzüge und Silben legt, die eine bis dato flache Melodie erheben. So wird „Communion“ auch besonders interessant, wenn eine Dance-Produktion mit Effet wie „King” seinen Gesang […] |
BullyFeels Like |
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Wenn man stereotyp verschiedenen Regionen der USA ihren eigenen Regionalsound von Indie Rock zuordnet – die angeraute Melodik von Philadelphias Bands, die noisige Dreckschicht der Olympia-Ecke, Ohios lo-fi-poppiges Robert-Pollard-Erbe – dann repräsentieren Bully auch durchaus nicht als einzige einen wüstenstaubbenetzten Südstaaten-Sound fern von Country, der mit seinem 90er-behafteten, simplen Voranrocken eigentlich auch auf Merge oder […] |
ForndomFlykt EP |
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Ambiente, dem Black Metal oder Neofolk nahestehende, solistische Musikprojekte gibt es dieser Tage vor allem in skandinavischen Ländern nicht wenige. Forndom heißt eigentlich H.L.H. Swärd und hatte eine EP namens „Flykt“ bereits 2013 unter seinem bisherigen Moniker Heathen Harnow mit teilweise anderen Songs eigenveröffentlicht. Svärd erzeugt auf „Flykt“ Bilder, die unter den Schatten der Wälder […] |
EnvyAtheist's Cornea |
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Endlich wieder Nachschub: Fünf Jahre nach dem letzten Album „Recitation“ ist „Atheist’s Cornea“ ein Nachfolger in guter, alter Envy-Tradition. Kaum einer anderen Band gelang es in der Vergangenheit so nachdrücklich, wilden Screamo mit weit ausholendem Post-Rock zu vermengen, die bis zur Erschöpfung gehenden Liveauftritte sowie die für das Genre relativ ungewohnten japanische Spoken-Word-Passagen verfestigten die […] |




