Nein, ein reibungsloser Klang ist das nicht. Mag der modulierte Synth in „Kala“ auch in präziser Dichte von links nach rechts pingpongend die Stereospur befüllen, knarzt er dabei dennoch so kaputt wie die schepprigen Drums aus dem Abseits und die scharfen Metallsplitter der Gitarre. „Malukayi“ weicht deren psychedelisiertes Wabern auch mal auf, kontert die Saiten-Geschmeidigkeit über Hi-Hat-Tickern und Snare-Platschen aber mit einer Art ästhetischem Breakdown, in dem die durch den Klangraum verteilte Perkussion auf einen Haufen komprimiert wird und auch die Vocals bis ins Gellende zersägt werden. Das Debüt von Mbongwana Star zeichnet sich auch dadurch aus, wie solcherlei Klangdichte und -harschheit zu eigentlich bemerkenswerter Intensität anwächst, ohne jedoch zu stopfen oder das Soundexperiment über Grooveschärfe zu stellen. Es erweckt wie mit den Tröten in „Masobélé“ den Eindruck, als würde die Band permanent mit kaputtem Equipment hantieren, dem nur gelegentlich ein sauberer Ton wie im wundervoll warmen Finale „Suzanna“ entfleucht.

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