Speedy OrtizReal Hair EP |
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Ganz als hätten Speedy Ortiz das 90er-Indie-Altrock-Revival noch nicht intensiv genug betrieben, ließ die Band um Sadie Dupuis ihre neue EP gleich mal von Paul Q. Kolderie (Hole, Throwing Muses, Pixies, Echobelly, Dinosaur Jr. und und und …) produzieren – und liefert mit „American Horror“ auch gleich ihren bisher besten Song ab. Während das melodische […] |
PlanningtorockAll Love's Legal |
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Planningtorock und das Spiel mit den Geschlechtern. Musikalisch wie thematisch zwittrig dargeboten, weicht der Zweitling der Wahlberlinerin Jam Rostron Gender- und Genregrenzen auf. „Let’s Talk About Gender Baby“ formuliert das Motto dabei schmissig und tanzbar, bleibt aber, trotzdem es sich im Großen und Ganzen um einen Remix von The Knifes „Full Of Fire“ mit Text- […] |
Katy BLittle Red |
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Vor nunmehr drei Jahren verzauberte die stets irgendwie schüchtern wirkende Katy B mit ihrem spannenden Debütalbum, welches auf wunderbare Weise groß angelegten Pop mit den stoisch-pumpenden Electrobeats der Post-Dubstep-Schule verknotete. Mit „Little Red“ legt Kathleen Brien – so ihr bürgerlicher Name – nach, und auch wenn das Rezept ziemlich gleich geblieben ist und nicht jeder […] |
William FitzsimmonsLions |
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Es gibt wahrlich wenige Dinge, die weicher, zarter oder samtiger sind als die Songs des leidenschaftlichen Bartträgers William Fitzsimmons. Anscheinend werden seine Lieder mittlerweile sogar dann gespielt, wenn es in den zweifelhaften Produktionen des Privatfernsehens romantisch oder andächtig werden soll. Puh! „Lions“ ist mittlerweile das fünfte Album des schweigsamen Amerikaners und jeder, der noch irgendwas […] |
mOckComponents EP |
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mOck ist ein Trio aus Berlin , das mit „Components“ eine 10“ auf dem kleinen, aber feinen Label Coraille aus dem Ruhrgebiet veröffentlicht. Das Coverfoto schreit schon nach Kunst oder Künstleratelier, zeigt es doch ein Regal mit lauter Komponenten zum Farbenmischen und Malen. Auch die Musik, die mOck auf „Components“ präsentieren, passt bestens in ein […] |
Linda PerhacsThe Soul Of All Natural Things |
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Wie weit Linda Perhacs mit ihrem psychfolkigen Kultwerk „Parallelograms“ ihrer Zeit voraus war, zeigte sich nicht nur in der Begeisterung über dessen jüngste Wiederveröffentlichung. Auch ihr 44 Jahre später erscheinendes zweites Album wirkt nun zeitgemäß, wenn nicht gar wundervoll zeitlos, irgendwo zwischen naturverbundensten Goldfrapp, Simon & Garfunkel und Julia Holter, welche „Parallelograms“ nicht nur zu […] |
HystericsCan't I Live? EP |
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Mit ihrer zweiten EP untermauern Hysterics ihren Ruf als eine der derzeit vitalsten Hardcore-Bands und thrashen dabei sogar noch furioser als bisher voran. Zum zweiten Mal, doch erfolgreicher als auf dem Debüt, erstrecken sie sich mit „Please Sir“ über vier Minuten in Länge und Breite, was der rumpeligen Intensität aber keinen Abbruch tut und in […] |
Bleeding RainbowInterrupt |
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Und ewig grüßt – nein, nicht das Murmeltier, sondern der Indie-Rock! Und dies immer noch mit einer Vehemenz und offensichtlichen Dringlichkeit, dass der Gedanke an ewige Wiederkehr gar nicht erst in den Sinn kommt. Bleeding Rainbow machen da keine Ausnahme, die Kombo aus Philadelphia schrammelt sich mit Verzerrer auf Anschlag durch zehn hochernergetische, rockende (Pop-)Songs, […] |
Dog BiteTranquilizers |
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Nach dem dreampoppigen letztjährigen Debüt nähert sich Phil Jones mit seinem Soloprojekt Dog Bite rückwärts durch die Zeit kurioserweise dem Frühwerk von Washed Out an, bevor jener von sattem Studioklang und einer Liveband Gebrauch machte – einer Band, in der Jones als Keyboarder agierte. Mit aufgeblasen-verwaschenen Sounds gelingt „Tranquilizers“ jedoch nur selten das Kunststück, vor […] |
NasheimSolens Vemod |
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„Solens Vemod“ ist zwar das offizielle Debüt von Nasheim, aber ein unbeschriebenes Blatt ist die Band aus dem schwedischen Umeå in der Black-Metal-Gemeinde nicht. Bereits vor zehn Jahren veröffentlichten sie zwei Demos, die aufhorchen ließen und die Hoffnungen und Erwartungen an ein Album zum Köcheln brachten. Mehr als gefühlte Ewigkeiten sind seitdem vergangen und jetzt […] |
Have A Nice LifeThe Unnatural World |
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Immer wenn man glaubt, aus den bleichen Gebeinen von Gothic sei nun endgültig das letzte Süppchen destilliert, die verbliebenen Knochen zerrieben und ihr Staub in den Nasenlöchern der letzten Adepten verschwunden, erscheinen neue Gestalten auf der Bildfläche, welche es irgendwie schaffen, aus dem verbliebenen Nichts etwas Interessantes zu zaubern. Letztes Jahr gelang Savages dieses Kunststück […] |
You Blew It!Keep Doing What You're Doing |
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Am denkwürdigsten wird das zweite Album von You Blew It!, wenn die Band aus Orlando gesanglich in den Hintergrund tritt. Meist springt Tanner Jones allein mit seiner angeschabten Stimme emotional geladen über die Tonleiter oder erhält dezente Harmonien, in „Regional Dialect” auch mal simultan ruhiges Sprechen zur Begleitung, dazwischen entfaltet sich die Band mehr als […] |
Modern BaseballYou're Gonna Miss It All |
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Erste Assoziation? Für die Älteren unter uns: The Wonder Stuff, in einem anderen Jahrhundert bekannt für näselnde Spaßmusik und einen Song, der da hieß „The Size Of A Cow“. Sicherlich nicht so politisch, aber mit ihren Texten ähnlich kulleräugig verortet im Alltag, der so seltsame Blüten treibt, sind Modern Baseball mit ihrem zweiten Album und […] |
Broken BellsAfter The Disco |
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Danger Mouse und James Mercer, das ist schon eine Kombination, die prinzipiell viel verspricht. Zwei Nerds, die in ihrer jeweiligen Sparte große Erfolge feiern konnten und auch mit ihrem gemeinsamen Debütalbum von 2010 größtenteils positive Kritiken ernteten. Seitdem sind vier Jahre, ein Shins-Album und viele Produktionsaufträge für Acts wie The Black Keys, Norah Jones und […] |
Gardens & VillaDunes |
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Keine Frage, die Klangqualität von Gardens & Villas glimmendem Synth-Rock ist seit ihrem blechernen Debüt exponentiell gewachsen. Das wird besonders deutlich, wenn sich „Purple Mesas“ in ähnlich morastige Psych-Nebelschwaden begibt wie das 2011er Vorgängerwerk: So aufgequollen sich die Akkorde auch verformen und samtige Oszillationen die Luft durchziehen, wirken sie doch alle so reichhaltig eigencharakteristisch ausgeformt […] |
CheatahsCheatahs |
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Das Leben ist hart in retromanen Reunion-Zeiten, wenn man selbst dem Genrekanon wenig Neues hinzuzufügen hat. Doch statt sturer Stilfixierung vereinen Bands wie das in London ansässige multinationale Quartett munter Soundausprägungen, wie man sie vor 20 Jahren zwar angetroffen hätte, aber nicht unbedingt auf der selben Platte: So stehen Phasenshifter-Shoegaze („IV“) und Lush-iger Dreampop bei […] |












