TemplesSun Structures |
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Mehr Zeitreise, mehr Vintage, mehr Retromania geht wahrscheinlich gar nicht, Temples klingen exakt wie durch ein Wurmloch in unser Jetzt gesaugt. Nichts, aber auch gar nichts weist auf eine Musikgeschichte nach „Sgt. Pepper“ oder „Eight Miles High“ hin. Die Welt der Engländer ist circa 1966 in Karbonit gegossen worden, selbst erste Zweifel, wie sie ’68 […] |
CEOWONDERLAND |
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Nirgends klingt ein „HARAKIRI“ so lieblich wie auf „WONDERLAND“ von „CEO“. Feengleiche Chöre, schmetterlingshaftes Klavier und jede Menge Sonnenschein und Wellenrauschen heißen den Hörer willkommen und stimmen ein auf ein Album, das mit psychedelischem Cover verspricht, was es hält: entrückte, teilweise sphärische Klänge und ein gutes Gefühl. Songs wie „jUjU“ arbeiten ebenfalls sehr viel mit […] |
together PANGEABadillac |
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Jeder, der gelegentlich auf unserer kleinen Fanseite vorbei schaut, wird es schon bemerkt haben: Große Teile von uns haben ein Herz für fiesen, kleinen, völlig anachronistischen und redundanten Garagen-Punk’n’Roll, egal ob trocken oder mit einer Priese Wahnsinn psychedelisch abgeschmeckt. Dieser Spielart des Gitarrengeschrammels, welche mit pubertär und dennoch irgendwie retromanisch wert konservativ bestens beschrieben ist […] |
HospitalityTrouble |
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Zuviel Freundlichkeit führt schnell dazu, unterschätzt zu werden. So erging es vor rund zwei Jahren dem Debütalbum von Hospitality, das neben sommerlicher Indiepop-Herzigkeit so manch versteckte Finte zu bieten hatte. Man musste eben nur genau genug hinhören. Der Zweitling „Trouble“ gibt sich nun alle Mühe, auch die düsteren und wilden Seiten des Brooklyn-Trios stärker zu […] |
Monde CélesteUntitled Album |
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Aufmerksam geworden bin ich auf Monde Céleste beim Stöbern auf Bandcamp durch das Artwork, welches vage an Altar Of Plagues‘ „Teethed Glory & Injury“ erinnert. Hier hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon wieder auf, denn es darf freudig gestritten werden, ob Monde Céleste überhaupt Black Metal spielen. Genretypische Blastbeats zum Beispiel? Fehlanzeige. Das Schlagzeug oder […] |
September GirlsCursing The Sea |
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Eigentlich ist es bei Garagepop-Bands seltener der Fall, dass sie wie diese Dublinerinnen auf ihrem Debütalbum spieltechnisch bereits reifer als im Songwriting sind. Klasse wird so der Schwerkraftskontrast, wie die Stimmen im ersten und letzten Stück über muskulös rollenden Drums schweben, in „Someone New“ zeigt die Leadsängerin (eine innerhalb der Band wechselnde Position) solo wie […] |
██████Demo |
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Die Zeit muss so was von reif gewesen sein. Anders lässt sich das Phänomen, dass überall aus dem Untergrund und DIY-Umfeld immer mehr Bands auftauchen, die sich an (Post-)Black Metal abarbeiten, diesen in Alcest- oder Deafheaven-Manier in Richtung „blackened“ Shoegaze interpretieren und oft auch noch eine fette Portion Screamo amalgamieren, fast nicht erklären. Die tschechische […] |
Mouse On MarsSpezmodia EP |
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Dass sich Mouse On Mars bestens mit Juke und Footwork vertragen, war eigentlich abzusehen. Nicht nur lässt sich in der Lust am manuellen Aushämmern in ihrem Schaffensprozesses ein ähnliches Herangehen zu Chicagoer MPC-Virtuosen wie Traxman beobachten, das Duo weiß sich auch seit jeher im Hochtempo rhythmisch zu verrenken, ohne sich zur Verkopftheit zu versteifen. Doch […] |
LycusTempest |
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Diese Veröffentlichung aus dem letzten Jahr muss unbedingt noch gewürdigt werden, denn Lycus aus Oakland zelebrieren auf ihrem Debüt „Tempest“ ein feierliches Hochamt des (Funeral-)Doom. Schon ihre Demo von 2011 ließ Einiges erwarten, aber dass die Band eine solch grandiose Messe abfeiern würde, war dann doch nicht unbedingt zu erahnen. „Tempest“ setzt allem die schwarze […] |
I Break HorsesChiaroscuro |
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Nach den grell-zerfaserten Texturen und blechernen Konservendrums des shoegazigen Debüts wartet das zweite Album von Maria Lindéns Synthpop-Projekt mit einer ungleich saubereren Architektur des Klanghalls auf: „Berceuse“s Bass schlägt lange Echowellen in die brodelnde Oberfläche, während sich in „You Burn“ klare Pianotöne konzentrisch um die Mitte ausbreiten. Über funkelnde Arpeggi in sauber inszeniertem Düstersound glänzt […] |
CultedOblique To All Paths |
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Culted stellen den Hörer mit ihrer dritten Veröffentlichung „Oblique To All Path“ direkt am Anfang auf eine harte Probe. „Brooding Hex“ will sich nie so richtig entscheiden und irrlichtert sich durch beinahe 20 Minuten Sluge’n’Doom, um am Ende bei Drone zu landen und mit Klavier auszuklingen. Dieses Sich-nicht-festlegen-Wollen oder -Können durchzieht alle sieben Songs des […] |
IndianFrom All Purity |
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Ist das noch Sludge? Oder schon der Soundtrack für danach, nachdem die abgenagten Knochen von Sludge und Doom von den eisigen Winden der Postapokalypse zu nichtigen Staubkörnern im Orkus des Universums zerstäubt wurden? Die sechs auf dem fünften Album von Indian aus Chicago versammelten Songs – wenn man von klassischen Songs überhaupt sprechen kann – […] |
Big UpsEighteen Hours Of Static |
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Darf man das, als sich ewig auf der Suche nach Neuem befindlicher Musikschreiber, eigentlich schreiben, oder muss man es sogar? Oft ist es tatsächlich so, dass scheinbar völlig redundante Platten den meisten Spaß machen und einen länger begleiten als der vermeintlich heißeste Scheiß, weil man das Dargebotene alles schon gehört, gesehen, gefühlt, gelebt hat. Big […] |
PixiesEP2 |
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Mag auch die zweite der geplanten fünf neuen EPs nicht restlos überzeugen, lässt sie dennoch darauf hoffen, dass das beste Comeback-Material der Band noch aussteht. Die vier Songs entstammen der gleichen Aufnahmerunde wie die auf „EP1“, sind aber durchweg besser gelungen (und klingen an keiner Stelle, als hätte Studiobassist Simon Archer sich am Kim-Deal-Imitat versucht). […] |
NovellerNo Dreams |
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Das kristallene Zwitschern am Anfang von „Mannahatta“, das bassige Röhren, Kratzen und Schaben im Titelstück – um solche Extreme herum navigiert Sarah Lipstate ihre Kompositionen. Selten lässt sich „No Dreams“, das sechste Album der dronenden New Yorker Gitarristin, als Gebrauchsmusik utilisieren: Zu gewaltig für ambientes Nebenher fordert manche Entwicklung Aufmerksamkeit ein, zu ambiguös sind Stücke […] |
The LastDanger |
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Während sich Black Flag in ihrer jüngsten Albuminkarnation nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, gibt ihr langjähriger Drummer Bill Stevenson mit ALL- und Descendents-Kollege Karl Alvarez die Rhythmussektion für das weitaus ergiebigere Spätwerk von The Last. Auf ihrer ersten Veröffentlichung seit 1996 zeigen die Gebrüder Nolte wie schon unlängst Redd Kross, wie sich Power-Pop auf Dauer […] |














