Xiu XiuAlways |
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So schön anstrengend, so angenehm schwer zugänglich und doch so süß: Jamie Stewart führt die hohe Kunst des Leidens vor. |
Oneohtrix Point NeverReplica |
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Neue Tricks vom Synthmagier: Replica ist ein verzerrtes Labyrinth überbordender Phantasie. |
Veronica FallsVeronica Falls |
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Superber Gitarrenpop mit Friedhofsanstrich: Das Debüt des britischen Quartetts weiß durchweg zu begeistern. |
YACHTShangri-La |
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Nicht ganz von dieser Welt: Das neue Album des Duos ist überaus tanzbare Pop-Utopie. |
The AntlersBurst Apart |
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Die schaurig-traurigsten Loblieder auf den Schmerz, der sich Leben nennt: Das neue Werk der Antlers. |
My Morning JacketCircuital |
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Nach dem wenig geliebten „Evil Urges“ konzentrieren sich My Morning Jacket aufs Wesentliche und kehren zurück zum Hall. |
Fleet FoxesHelplessness Blues |
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Im zweiten Anlauf meistern Fleet Foxes die Hürde „schwierige zweite Platte“ mit Bravour. |
Times New VikingDancer Equired |
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Auf ihrem fünften Album überwinden Times New Viking den Feind aller Punks: Das Älterwerden. |
Lykke Li / Those Dancing DaysWounded Rhymes / Daydreams And Nightmares |
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Die Schwedinnen Lykke Li und Those Dancing Days zeigen sich auf ihren zweiten Popalben musikalisch wie persönlich kraftvoll und selbstbewusst. |
Hercules & Love AffairBlue Songs |
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Trotz inkonsistentem Gesamtbild und mit weniger glamouröser Gesangsbesetzung machen Hercules & Love Affair immer noch den mitunter hoffnungsvollsten, herzlichsten und schlichtweg besten Dancepop, den man sich derzeit überhaupt vorstellen kann. |
The WalkmenLisbon |
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„Lisbon“, das sechste Album von The Walkmen, ist für und aus dem (musikalischen) Moment heraus gemacht. Momente, die einen dazu zwingen, immer wieder zurück zu spulen und wegen denen man manisch vor der Anlage sitzt. |
Edwyn CollinsLosing Sleep |
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Genug gehört vom leidenden Künstler, dessen Musik lediglich schnödes Ventil ist, um seine mehr oder weniger schweren Schicksalschläge zu verarbeiten. Genug gehört der tausend tragischen Geschichten, die eigentlich nur dazu dienen sollen, die Verkaufszahlen eines Albums durch das gewisse Mehr an Authentizität in die Höhe zu schrauben. Nun, angesichts dieses wirklich tollen Albums könnte es […] |
Isobel Campbell & Mark LaneganHawk |
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Die einen oder anderen unter euch kennen es vielleicht: In diesen Tagen, wo unzählig viele neue Platten an einen herangetragen werden und die Veröffentlichungen sich extrem ballen, da drängt einen die unbändige Gier dazu, zuerst die vermeintlich spektakulären Werke zu hören. Die, die Ungewöhnliches oder gar Absurdes versprechen und schon beim ersten Durchgang deutliche Reizpunkte setzen – man ist schließlich auf der Suche nach dem schnellen Erlebnis. Nach Entertainment. Da haben es solche Routiniers wie Isobel Campbell oder Mark Lanegan mit einem von Grund auf traditionellen Album naturgemäß schwer. Wie schade. |
EelsTomorrow Morning |
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Eine „Erlösung“ soll es sein, das dritte Eels-Album innerhalb von 15 Monaten. Nach „Hombre Lobo“ („Verlangen“) und „End Times“ („Verlust“) beendet „Tomorrow Morning“ die Konzept-Trilogie mit überraschend positiven Klängen. Und prinzipiell freut es den Zuhörer natürlich, dass Band-Chef Mark Oliver Everett seinen Kopf nach Jahren voller Tod und gebrochenen Herzen endlich Richtung Sonne streckt – nur: könnte das dann nicht noch etwas spannender klingen? |
Sky LarkinKaleide |
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Nicht selten wird eine weniger umgangssprachliche, exotische Wortwahl mit Intellektuellentum verwechselt, werden ihre Benutzer als abgehoben abgetan oder ihren Aussagen, egal welchen Inhalts, eine überhöhte Bedeutung zugemessen. Dabei lassen sich – nicht alle, aber viele – komplizierte Konzepte genauso mit Alltagsvokabular erklären, wie ein vielsilbiges Wort völlig Mondänes beschreiben kann. Ohne Absicht benutzen wir alle schon mal Begriffe, die uns selbst völlig geläufig erscheinen, auch wenn dies anderen nicht so geht. Und warum auch nicht? Schließlich kann man mit exotischen Wörtern genau so schön spielerisch oder lyrisch umgehen wie mit anderen, was auch Katie Harkin zu Beginn des zweiten Albums ihrer Band Sky Larkin beweist. |
Field MusicField Music (Measure) |
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In der Popmusik ist man es gewohnt, in Zehnerschritten (60er, 70er, 80er…) zu denken, was für einen verallgemeinernden Rückblick oder zum reflexartigen Beschreiben unbekannter Bands ja durchaus praktisch sein kann. Recht unergiebig ist dieses System jedoch, wenn man es zum Anlass nimmt, um Prognosen am Beginn einer Dekade zu fällen, deren bemühter Charakter meist recht offen zutage tritt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine große Musikzeitschrift aus mittlerweile Berlin auf dem Titelblatt ihrer Märzausgabe „Die Rückkehr der Neunziger“ ausruft […] |











