Julie ByrneNot Even Happiness |
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Auf einem Album voller erhabener, pastoraler Folk-Glanzstücke beeindruckt Julie Byrne nicht zuletzt mit ihrem Können, eine Szenerie zu etablieren. In wenigen Worten zeichnet sie vorbeiziehende Wolken und den Morgentau auf wildwachsenden Rosen, blaue Hesperidenpalmen im Schein eines roten Monds oder die Gemeine Wegwarte unter einem perfekt blauen Himmel. Es sind sehr spezifische Beobachtungen, die einen […] |
King Gizzard & The Lizard WizardFlying Microtonal Banana |
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Das Schaffen von King Gizzard & The Lizard Wizard verfolgen wir auf diesen Seiten ja nun schon eine geraume Weile, genau genommen seit „Eyes Like The Sky“. Etwas derart weit draußen stehendes wird die Band mit ihrer eingespielten Routine, in der sie für dieses Jahr fünf neue Werke anpeilt, wohl nie wieder schaffen, ihr neuntes […] |
NovellerA Pink Sunset For No One |
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Es sagt einiges über Novellers Gitarrenmusik aus, wenn das Titelstück auf „A Pink Sunset For No One“ dadurch heraussteht, dass es unverkennbar vom Zupfen einer Gitarre geprägt ist. Selbst diese energischen Anschläge stellt Sarah Lipstate in einen Wechsel mit derselben Melodie in edelsteinklaren, harfen- und gar piano-artigen Klangfärbungen, die möglicherweise alle demselben Intrument in verschiedenen […] |
Mega BogHappy Together |
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Mega Bogs eingängiger Gitarrenpop beweist Mut zu Abwegen. Dass das zweites Album von Erin Birgys Band/Projekt kein eintöniger Gang wird, lässt schon das eröffnende „Diznee“ antizipieren, das immer wieder zwischen angespanntem Auf-der-Stelle-Treten, entspanntem Loungen und einem Torkeln kurz vorm eruptiven Ausbruch seiltänzelt. Anstatt von hier aus direkt in den Spoken-Word-Ambient von „Black Rose“ oder „192014“s […] |
Tornado WallaceLonely Planet |
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Seinen Nom de Plume scheint Tornado Wallace schwer ironisch gewählt zu haben, gleicht „Lonely Planet“ unter den meteorologischen Phänomenen doch am ehesten einer warmen (und gewiss nicht trockenen) Brise. Die soften Balearic-Töne seines Debütalbums sind jedoch eigentlich ziemlich extrem für den Melbourner Lewie Day, der – ähnlich wie sein langzeitiger Szene-Wegbegleiter Mic Newman unlängst auf […] |
Der RingerSoft Kill |
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So beginnt doch kein Debüt! Gewiss lässt sich der Reifegrad einer Gruppe nicht allein an der Albumanzahl festmachen, doch darf es schon imponieren, wie souverän sich Der Ringer mit dem kosmischen Pop von „Orbit“ etablieren. Wie die deutliche Weiterentwicklung auf einem zweiten, dritten Album legen die Hamburger auf „Soft Kill“ einen vielschichtig austarierten Sound zutage, […] |
JapandroidsNear To The Wild Heart Of Life |
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Wenn das Titelstück schon „she kissed me like a chorus“ als Vergleich herbeibemüht, ist klar: Musik ist für Japandroids ein allzeitig präsenter, unausblendbarer Teil ihrer Existenz. Sie führt die beiden Riff-Rocker immer wieder zum monatelangen, nomadischen Leben auf den Straßen zwischen den Konzertorten, das sie auf ihrem dritten Album blumig, aber nur in Maßen rosig […] |
Lower PlentySister Sister |
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Auf seinem vierten Album bleibt der Folk des Melbourner Quartetts so anmutig wie wankelmütig instabil. „Treehouse“ geht da noch als ein wunderschön gefasster Minimalsong durch, mit hellem Zupfen und Falsett, die herausragen aus einem erdigen Instrumentalbett mit angekokelten, ranzigen Rändern. „Run Run Run“ wird dagegen eigentlich erst gegen Ende sowas wie ein Song. Permanent trottet […] |
Rata NegraOído Absoluto |
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Neben den steilen Randentwürfen von Dawn Of Humans, Woolf oder L.O.T.I.O.N. stehen Rata Negra schon relativ eingängig da, in jedem Fall ist La Vida Es Un Mus hiermit aber erneut ein exzellentes Debütalbum in die Hände gelangt. Das Trio aus Madrid legt in seinen kompakten Punksongs viel Gespür für Dynamik in kontrolliertem Tempo an den […] |
Black AnvilAs Was |
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Symbolträchtig am Freitag, den 13. knallt uns Relapse „As Was“ von Black Anvil um die Ohren. Das Quartett aus New York hat sich nicht erst durch das Vorgängeralbum „Hail Death“ innerhalb der Szene einige Lorbeeren verdient und ganz offen demonstriert, dass ihm dogmatischer Black Metal am Beelzebub vorbeigeht. Im Eröffnungssong „On Forgotten Ways“ mit seinem […] |
The MicronautForms |
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Geometrie ist Ästhetik. Alle Formen haben eine Schönheit und lassen sich auf verschiedenste Arten und Weisen visualisieren. The Micronaut hat seiner Faszination für Kuben, Prismen, Kreise, Dreiecke, Ellipsen, Pyramiden und Konsorten sein Album „Forms“ gewidmet. Nicht nur zwölf geometrische Formen betrachtet er darauf, er spielt auch die verschiedensten elektronischen Genres durch. Ästhetik ist Geometrie. „Prism“ […] |
Negative GeminiBody Work |
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Mehr noch als alle sphärische Euphorie deuten die Bewegungsmuster ihrer Tracks darauf, dass Lindsey French erste prägende Dance-Erfahrungen in den 90er-Jahren hatte: Rave, Hardcore, Trip-Hop, Trance, sogar Big Beat lässt sich als ein Eckpfeiler ihres Debütalbums als Negative Gemini ausmachen. Distinkt werden ihre Stücke jedoch spätestens dann, wenn sie wie in „Infinity“ den Wechsel von […] |
JusticeWoman |
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Wer glaubt, Justice würden jetzt komplett einen auf sanft machen, hat nicht weit in ihr drittes Album reingehört. Zwar deuteten Artwork, Titel und die ersten Singles von „Woman“ mit Slap-Bass-Disco, Streichern und viel Falsett einen romantischen Kurs an, doch nach dem knarzigen „Fire“ und „Alakazam!“s Psych-Trip wirft „Chorus“ das Sägewerk wieder in vollen, rasanten Gang. […] |
ParadisRecto Verso |
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Geschmeidig wie Samt ist das Debütalbum von Paradis, jedem Versuch des Festhaltens scheint ihr Dance-Pop deswegen auch zu entgleiten. Die Tastenanschläge des Pariser Duos gleichen dem sanften Schwung eines Pinselzugs, wie gedimmte Lichtspiele zerlegen sich synthige Akkorde in ihre Einzelnoten, dass man schon glaubt, eine Polyphonie würde die prekäre Balance übermäßig strapazieren. Spätestens mit dem […] |
The Dillinger Escape PlanDissociation |
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Konkret in Sicht ist das Bandende nicht, aber sicher. The Dillinger Escape Plan werden noch mindestens bis ins kommende Frühjahr live auftreten, „Dissociation“ steht jedoch bereits als ihr letztes Album zu Buche. Darauf führen die Hardcore-Chaos-Bändiger um Ben Weinman noch einmal ihre diversen Einflüsse an und was sie daraus über 20 Jahre gemacht haben: den […] |
ScrapsTTNIK |
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Wer auf analoge Tonträger fixiert ist, steht hier vor einer kuriosen Entscheidung: „TTNIK“, das zweite Album der Lo-Fi-Syntherin Laura Hill, existiert in zwei verschiedenen, nahezu komplett unterschiedlich sequenzierten Versionen. Sogar ein anderes Artwork umhüllt die auf Not Not Fun erschienene Kassettenfassung, für die neben einem zusätzlichen Song auch noch spricht, dass sie leichter und auch […] |


