Holy Ghost!Dynamics |
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Mit seinem Debüt hatte das New Yorker Dancepop-Duo eher Schwierigkeiten, aus gelungenen Einzelstücken ein überzeugendes Album zu gestalten, auf „Dynamics“ aber haben ihre Songs selbst Strukturprobleme. Oft sind die Melodien – manchmal ohnehin recycelt wie Alex Frankels Abwärtstonfall bei „I Wanna Be Your Hand“ und „Changing Of The Guard“ – in zu eng geschnürten, beschäftigten […] |
QuadronAvalanche |
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Coco O und Robin Hannibal gehen als Quadron die Art von kreativer Symbiose ein, die es schwer vorstellbar machte, dass sie voneinander getrennt ähnlich wirksam sein könnten – hätte Hannibal nicht eben dies unlängst mit Rhye bewiesen. Seine belebteren Arrangements webt der Däne jedoch für die vergleichsweise verbosen Soul-Songs seiner Landsfrau, dünn aufgetragene Bläser, Streicher […] |
Lee Ranaldo And The DustLast Night On Earth |
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War Lee Ranaldos letztjähriges Solowerk eigentlich doch keines, sind seine Mitspieler (Steve Shelley, Alan Licht, Tim Lüntzel) diesmal als The Dust mit aufgeführt. Die neuen Stücke gelingen aber gerade deswegen weniger gut, weil sie von Grund auf im Bandrahmen entstanden. „Between The Times And The Tides“ zog seine Faszination daraus, wie vor allem Licht und […] |
The FieldCupid's Head |
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Axel Willner hat den Punkt erreicht, an dem man ihn als eine Bank bezeichnen (nicht als Finanzinstitut beschimpfen, wohlgemerkt) muss. Bei der schieren Menge an kurzzeitig gehypten Eintagsfliegen im gleichen Zeitraum wäre es schon bemerkenswert genug, wie er mit „Cupid’s Head“ seinem Zweijahresrhythmus treu das vierte exzellente Werk im ihm eigenen Loop-Techno-Stil geschaffen hat. Doch […] |
Whatever BrainsWhatever Brains |
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Viel zu viel Potential an den Grenzen von DIY-Post-Punk, New Wave, Afro Beat, Noise und richtig schlecht gelaunten Django Django lassen Whatever Brains aus Raleigh, North Carolina auf ihrem dritten selbstbetitelten Album für Sorry State Records erkennen, als dass man es einfach unter den Tisch fallen lassen sollte. Die Kapriolen, die die Band dabei schlägt […] |
Balance And ComposureThe Things We Think We're Missing |
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Während manch andere Band klare und raue Vocals aufteilt, übernimmt Jon Simmons beide Aufgaben beim emotionalen Post-Hardcore-Quintett. Sein Röhren fällt zwar nicht völlig hemmungslos, jedoch klar nach außen gewendet aus, sein nüchterner Gesang hingegen wirkt introvertiert und lässt es dem wuchtigen Gitarren- und vor allem wuchtenden Schlagzeugreigen wie im ansonsten feinen „When I Come Undone“ […] |
Sky LarkinMotto |
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Vielleicht kam Katie Harkin als Tourmitglied von Wild Beasts die Offenbarung, wie ihre eigene Band von zwei weiteren Helferhänden profitieren könnte. Nach dem Verlust ihres bisherigen Bassisten verstärkten sich Sky Larkin gleich noch um einen zweiten Gitarristen, der spätestens auf Konzerten den gelegentlichen Keyboard-Einsatz flüssiger gestalten dürfte. Eben live erinnerte ihr druckvolles Spiel schon immer […] |
Crystal StiltsNature Noir |
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Vom Debüt „Alight Of Night“ bis zu ihrem dritten Album sind sich Crystal Stilts aus Brooklyn, New York weitestgehend treu geblieben. So sollte es auch nicht überraschen, wenn „Nature Noir“ weiter an der Feinjustierung ihres Sounds an der Schnittstelle von dunkler Psychedelik, den ausgefransten Rändern von The Velvet Underground und einer Ahnung von Post-Punk arbeitet. […] |
Mazzy StarSeasons Of Your Day |
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2013, das Jahr der Comebacks. My Bloody Valentine, David Bowie, Daft Punk, Babyshambles, Carcass und nun auch Mazzy Star. 20 – zwanzig!! – Jahre sind seit ihrer Großtat „So Tonight That I Might See“ vergangen, nun kann man sich ihre neue Platte ins Wohnzimmer holen. Und „Wohnzimmer“ ist auch die richtige Bezeichnung für diese Musik. […] |
SewersHoisted |
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Das Netz mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten – NSA, Datenspionage, „der gläserne Bürger“ und so weiter jetzt mal außer Acht gelassen – ermöglicht es uns immer wieder, kleine Perlen von weit, weit weg einer deutschsprachigen Öffentlichkeit vorzustellen, auch wenn diese hierzulande bisher nur als (Eigen-)Import oder Download zu haben sind. So verhält es sich mit Sewers […] |
65daysofstaticWild Light |
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Nach dem schneidigen Noise-Dance von „We Were Exploding Anyway“ fallen die britischen Post-Mathleten mitunter in alte Detailverlorenheit zurück, die schon mit „The Destruction Of Small Ideas“ gebändigt schienen. Ihr Sounddesign bleibt Hi-Fi-Hörgenuss für Furchtlose, doch auf „Unmake The Wild Light“ oder „The Undertow“ sind manche melodischen oder rhythmischen Mikro-Ausflüge packender als das Gesamtgefüge ihres zu […] |
YounghusbandDromes |
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Wer dachte, den Pokalkampf um den „bescheidensten“ Bandnamen würden Aussies und Amis unter sich ausmachen, der hat die Rechnung ohne Younghusband gemacht. Das Quartett bringt das UK wieder ins Rennen, wenn auch von einer Außenseiterposition … Aber hier soll es eigentlich um das Debütalbum „Dromes“ gehen, das sich als recht fluffige Angelegenheit entpuppt: entspannte Psychedelik, […] |
Hot NaturedDifferent Sides Of The Sun |
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Wenn ein radiofreundliches Album eine Audio-CD randvoll belegt, ist erst mal ein gesundes Maß an Misstrauen angebracht. Im Falle von Hot Natured zu Recht, das britische Produzentenquartett hat nämlich auf seinem Album kaum mehr rundum gelungene Stücke als Mitglieder versammelt. Das wäre weniger schlimm, würden diese sich nicht unter insgesamt fünfzehn wenig voneinander distinguierten House-Pop-Nummern […] |
CHVRCHΞSThe Bones Of What You Believe |
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Bevor sie sich zu CHVRCHΞS zusammenschlossen, spielten alle Mitglieder des Glasgower Trios mit verschiedenen Gitarrenbands, die zu Lärmausbrüchen tendierten. Auch ihr Synthpop kommt alles andere als subtil daher, mit dem Kompressorhammer kriegt man Hooks nur so um die Ohren gehauen, die in „The Mother We Share“ oder „Recover“ dadurch umso glorreicher feuerwerken. „We Sink“ schimmert […] |
Petar DundovSailing Off the Grid |
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Petar Dundov geht auf Tangerine-Tauchstation. Eineinhalb Jahre, nachdem sein melodischer Techno sich mit „Ideas From The Pond“ dem Weltall entgegenreckte, treibt „Sailing Off The Grid“ mit schattierenden Bassmelodien durch tiefere, jedoch nicht minder weite Gewässer. Ob Dundov wie im Midtempo-Synthtraum „Spheres“ ein Leitthema anführt, sich in „Moving“ mehrere autarke Tonkonstellationen anmutig vernesteln oder „Yesterday Is […] |
OathbreakerEros|Anteros |
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Es ist nicht alles Black Metal, was beatblastet, vor „Sunbather“ hätte dem Ghenter Quartett dieses mancherorts zu lesende Genrepräfix wohl niemand anzukleben versucht. Vom Anfang abgesehen drückt und bedrückt Oathbreakers exzellentes zweites Album ohnehin mit metallen-wuchtig (und wie des Öfteren auf Deathwish von Kurt Ballou) produziertem Hardcore, der immer wieder die graumalerisch-poetische Weite von Screamo […] |
















