Close TalkerFlux |
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Indie-Rock aus Kanada ist heutzutage oft recht perfektionistisch. Das zweite Werk der heiß gedealten Newcomer-Band Close Talker macht da ebenfalls keine Ausnahme: „Flux“ versammelt zehn wohlskizzierte Indiepop-Stücke, die wenig dem Zufall überlassen. Das fängt an mit der euphorischen Single „Heads“, die mit ihrem leichtem Postpunk-Unterbau an Frightened Rabbit erinnert, und geht über smarten Pop mit […] |
Flight FacilitiesDown To Earth |
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Flight Facilities köcheln ihren Dance-Pop bevorzugt auf Sparflamme. Das führte schon in der Vergangenheit zu prachtvollen Singles wie „Clair De Lune“s Supersanft-House oder der handfesteren Nu-Disco von „Crave You“, das mehr Fokus auf Gesangsmelodie und elegantes Songwriting legte. Auf seinem Debütalbum demonstriert das australische Duo erneut ein feines Händchen für Atmosphäre in „Heart Attack“, das […] |
WildhoneySleep Through It |
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Manchmal denke ich: Mann, was bist du leicht zu haben. Irgendwann in meiner frühen Jugend muss er mich erwischt haben, der Shoegaze-Virus. Ich weiß nicht einmal mehr, wer mich angesteckt hat, ob es My Bloody Valentine waren oder eine andere Band, bei der die Gitarren mächtig „Swoosh“ und Krach gemacht haben, lässt sich nicht mehr […] |
DisappearsIrreal |
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Disappears setzen mit diesem Album – ihrem fünften in sechs Jahren – einmal mehr anderswo neue Akzente, als man es vielleicht erwarten würde. Dass ihr noisiger Zweitling „Guider“ über das Tape des dort im Hintergrund rauschenden Vorgängerwerks eingespielt war, fiel ebenso wenig auf wie die Band mit Steve Shelley am Schlagzeug deutlich mehr nach Sonic […] |
Kat DahliaMy Garden |
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Kat Dahlias lange verzögertes Debüt mag kein voller Erfolg sein, ist aber dermaßen divers, dass es ihr Zukunftspotential gut illustriert. Mit aufgeriebener Stimme voll Wut und Weltschmerz wirft sich die Floridianerin mehr als Rapperin denn Melisma-Virtuosin in den pressierenden R’n’B von „Gangsta“ oder des Titelstücks, ohne ihren grollenden Flow wirken shoutige Balladen wie „I Think […] |
My Iron LungRelief |
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Anfangs denkt man noch: „WOW! Das wird was …“ My Iron Lung aus San Diego stürmen ungestüm und mitreißend drauflos, erinnern passagenweise an Touché Amoré und haben außerdem noch eine Schippe Math in ihren Post-Hardcore verwoben. So weit scheint alles perfekt zu passen, die Songs sind gut, die technische Umsetzung streckenweise mehr als versiert. Melodien? […] |
California XNights In The Dark |
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Sie rocken und rollen weiter. Der Westküste ist das Trio aus Massachusetts zwar keinen Inch näher gekommen, auf seinem zweiten Album zeigt es aber andere Ambitionen: Sowohl „Black Razor“ wie auch „Summer Wall“ sind Song-Zweiteiler, die mit einem lange angeschlagenen Akkord kurz den Atem anhalten und dann in eine durchaus stimmige, beide Male flottere zweite […] |
K. MichelleAnybody Wanna Buy A Heart? |
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Auch im R’n’B haben sich Mixtapes als Experimentierfeld etabliert, das mehr Freiheiten bietet als große Labelveröffentlichungen, doch nicht nur die kämpferische Mentalität von Tape-Titeln wie „0 Fucks Given“ und „Still No Fucks Given“ trägt K. Michelle aus Atlanta auf ihr elegantes zweites Album mit. Ihre Eigenheit zeigt sie vor allem im Twang-Country-Finale „God I Get […] |
The SidekicksRunners In The Nerved World |
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Bands wie Title Fight und The Hotelier mögen in letzter Zeit schon eine bemerkenswerte Evolution von ihren pop-punkigen Anfängen gen Post-Hardcore oder gar Shoegaze hingelegt haben, doch noch kurioser ist das neue Sidekicks-Album: Über ihre Langzeitentwicklung ist die Band aus Cleveland in gänzlich anderem Klanggewand fast genau wieder in der Periode angekommen, in der sie […] |
NisennenmondaiN |
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Das Paradoxe am Fortbewegen ist ja, dass die Sich-Bewegenden selbst, egal ob motorisiert oder von den eigenen Beinen befördert, irgendwann bei konstantem Tempo ein entspanntes Ruhegefühl empfinden, während sie von außen betrachtet kraftgetrieben vorbeirasen. Ähnlich dürfte es auch dem krautigen Tokioter Noiserock-Trio Nisennenmondai ergehen, wenn sich sein muskelgetriebener Technogroove der Zehn-Minuten-Marke nähert, doch wird man […] |
…And You Will Know Us By The Trail Of DeadIX |
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Vermutlich sind Conrad Keely, Jason Reece und Co. die fleißigsten Arbeiter in der weiten Welt des Alternative Rock. Etwa alle eineinhalb Jahre veröffentlichen die Texaner eine neue Platte, meist pendeln sie dabei zwischen ungestümem Post-Hardcore und ausuferndem Prog-Rock, wobei mal die eine, mal die andere Seite mehr Gewicht auf die Waage bringt. Ihr neuntes Album […] |
Von SparStreetlife |
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Wer hätte vor all den Jahren gedacht, dass Von Spar einmal als Vorreiter des eleganten Elektropop gelten könnten? Die Kölner, die seit Anbeginn ihrer Tage viele Band- und auch viele Stilumkehrungen unternahmen, wagen sich mit „Streetlife“ in Kraut-, House- und Elektropop-Kosmen, ohne sich je zu verirren. Nach den melancholischen Piano-Tronix des eröffnenden „Chain Of Command“ […] |
Ariel Pinkpom pom |
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Seine letzten beiden Alben „Before Today“ und „Mature Themes“ wurden vielerorts gefeiert, doch anstatt sich im Erfolg zu suhlen und sich mit Cocktails an den Strand zu setzen, gab Ariel Pink lieber fragwürdige Interviews, in denen er misogyne Aussagen tätigte und gegenüber Pädophilen Sympathien bekundete. Vor diesem Hintergrund war die Freude über eine neue Platte […] |
Cult Of YouthFinal Days |
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Irgendwas ist anders geworden. Nachdem Cult Of Youth 2011 mit ihrem selbstbetitelten Zweitwerk dem längst in die Jahre gekommenen Neofolk eine gehörige Frischzellenkur verpasst hatten, wurde dem Genre endlich wieder mal Zuspruch außerhalb der Gothic- und Dark Wave-Klientel an die Hand gegeben. Doch schon das Folgewerk konnte irgendwie nicht richtig an die ungestümen und in […] |
PharmakonBestial Burden |
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„Bestial Burden“ geht durch Mark und Bein. Rastloses Atmen, hysterisches Husten und durchdringende Schreie ziehen sich neben aggressiven Noise-Versatzstücken wie ein roter Faden durch Margaret Chardiets zweites Album. All diese furchteinflößenden Elemente sind Zeugen einer schweren Krankheit, die sie vor den Aufnahmen zu einem schweren medizinischen Eingriff zwang und für drei Wochen ans Krankenhausbett fesselte. […] |
OughtOnce More With Feeling… EP |
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Musik haben Ought natürlich auch schon vor ihrem bahnbrechenden Debütalbum gemacht, auf der EP „New Calm“ zum Beispiel, die vor zwei Jahren allerdings nicht so richtig wahrgenommen wurde. Was liegt da näher, als sich einige Songs – um genau zu sein: „New Calm, Pt. 2“ und „Pill“ – davon zu schnappen und sie mit dem […] |





