Review: Wintersleep – Welcome to the Night Sky (2007) |
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Cassiopeia Wie konnte denn das nur nicht passieren? Da entscheiden Wintersleep dieses Jahr das Rennen um den kanadischen Juno-Award in der Kategorie “New Group of the Year“ für sich und noch immer schlagen die fünf Recken aus Halifax mit ihrem nun schon dritten Album keine großen Wellen auch jenseits des großen Teiches? Noch einmal: Kanada, […] |
Reviews: Aus dem Abraum der Welt: Instrumental & Ambient (Part 2) |
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Fields Of Forel – Sleep | Study Das Piano bildet die Basis der viel positiver regierenden Tracks auf »Sleep | Study«, dem Debüt der Geheimniskrämer aus Texas. Harmonische Analogsounds (Piano, Geigen, Akustikgitarren) und organisch wuchernde Töne leben in ihrem Kosmos, der auch mit einer Vielzahl von urbanen Field Recordings detailverliebt ausgestattet wurde. Das alltägliche Treiben […] |
Review: Gang Gang Dance – Saint Dymphna |
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Brooklyn’er Schule Neues aus dem Big Apple: Nach den großartigen Veröffentlichungen von TV On The Radio, High Places und Co. folgt eine weitere Perle der New Yorker Avantgarde. Nach jeweils einer EP und DVD im letzten Jahr wartet das Quartett nun mit seinem mittlerweile vierten Studio-Album auf. Warp Records beweisen mit diesem Release mal wieder […] |
Reviews: Aus dem Abraum der Welt: Instrumental & Ambient (Part 1) |
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Man weiß gar nicht so genau, ob die Landschaft nun Schwingung geworden oder die Schwingung gar Landschaft geworden ist. Alles ist im Fluss, diffus, ambient. Alles zerfließt in akustische Blenden, nimmt gemächlich Fahrt auf und schleicht tastend durch den Raum. Durch die Welt. Es ist die einzige Musik, die Herbst-Analogien wirklich verdient hat. Langsame, schwebende, […] |
Review: Juana Molina – Una Dia (2008) |
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Was ist passiert? Langsam öffnen sich die Augen und während der Schleier gemächlich von dannen zieht, werden die Konturen einer merkwürdigen Dame immer sichtbarer, sofern man hier überhaupt von Konturen auf dem Cover sprechen kann. Wohl genauso wenig wie von alltäglicher Musik. Wilde Jazzmomente, gemixt mit südamerikanischer Folklore und einer ordentlichen Portion Ambient-Verspultheit ergeben einen […] |
Review: Of Montreal – Skeletal Lamping (2008) |
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Das Nachbeben von „Hissing Fauna, Are You The Destroyer?“, Of Montreals letztjähriger Großtat, ist auch heute noch deutlich zu spüren. Das inzwischen achte (!!) Album sollte vieles verändern. Unzählige Live-Shows, obere Platzierungen in Jahreslisten, zahlreiche neue Fans und eine deutlich zu spürende größer werdende öffentliche Wahrnehmung waren Resultat eines Werkes, das nicht nur Kevin Barnes, […] |
Review: SebastiAn – Remixes |
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August 2008: Wayfarer-Brille und Stirnband können getrost Zuhause gelassen werden. Der Big (Ed) Bang ist vorüber, der Hype schlägt seine letzten Wellen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass das Pariser Label mit dem große E mehr ist als eine zeitweilige Modeerscheinung, nämlich eine stilprägende Musiker-Plattform mit hochkarätiger Besetzung. Hinter dem Grundprinzip steckt mehr als Autofilter, […] |
Reviews: Those Dancing Days / Vivian Girls / Tilly And The Wall (alle 2008) |
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Jenseits von Monrose Während das deutsche Privatfernsehen dieser Tage zum mittlerweile 3473. mal öffentlich vorgibt auf der Suche nach neuen Popstars zu sein, um dabei reihenweise Träume junger Mädchen im medialen Feuerwerk zu verheizen, könnte es beinahe in Vergessenheit geraten, dass die Tradition der Girlgroups von den Shangri-Las bis zu den Sugababes in den vergangenen […] |
Review: Secret Machines – Secret Machines (2008) |
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Effekthascherei Zwei Jahre sind vergangen, seitdem die Secret Machines mit “Ten Silver Drops“ viele Anhänger des New-Prog begeistern konnten, doch einigen Kritikern noch immer zu verspielt und unfokussiert erschienen. Als dann im März dieses Jahres Phil Karntas schließlich Benjamin Curtis, Bruder von Sänger und Bassist Brandon Curtis, an der Gitarre ersetzte, waren die Secret Machines […] |
Review: El Guincho – Alegranza (2008) |
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Der Durchschnittsdeutsche ist ein mäßig ansehnliches Wesen, ein bisschen zu dick und nicht allzu intelligent. Vermutlich heißt er Max Mustermann und mag es gerne schlicht. 40% der Deutschen erreichten nur einen Hauptschulabschluss, langen dafür tagtäglich bei Bier und Fleisch gerne mal etwas ausdauernder zu. Mit anderthalb Kinobesuchen liegt Mustermann voll im Trend, ebenso stromlinienförmig hört […] |
Review: Women – Women (2008) |
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Kriechkeller und unterirdische Abwasser-leitungen eignen sich hervorragend als Schauplätze von Albträumen. Oftmals schwer zugänglich, dunkel und bedrückend, bieten sie viel Raum für gespenstische Fantasien. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass Chad vanGaalen sich genau solche Orte ausgesucht hat, um das Debütalbum von Women aufzunehmen. Denn trotz des großen musikalischen Facettenreichtums, dessen sich die Kanadier […] |
Review: Department Of Eagles – In Ear Park |
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Als Grizzly Bear vor zwei Jahren „Yellow House“ veröffentlichten, staunte die Fachwelt nicht schlecht: Mit unfassbarer Vielseitigkeit und Raffinesse war es der Band um Daniel Rossen gelungen, mal wieder ein bisschen Leben in das bis dahin doch recht angestaubte Genre Psychedelic Folk zu bringen. Doch anstatt einfach an dieser Stelle weiterzumachen, widmete sich Daniel Rossen […] |
Review: Dungen – 4 (2008) |
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Ein präzises Streicherspiel erstreckt sich im zittrig, anschwellenden Tremolo über weit ausladende Pianoakkorde und wird bereits nach wenigen Sekunden von einer progressiv, verzerrten Lead-Gitarre in einen schleppenden Groove gebrochen. An erhabener Epik mangelt es dem Einstieg in das neue Werk der Stockholmer Dungen mit Sicherheit nicht. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Von der äußerst […] |
Review: 1000 Robota – Hamburg brennt / Du nicht er nicht sie nicht (beide 2008) |
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Kapitulation Nein, ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben diese Band nicht zu mögen. So gerade der Pubertät entwachsene, halbstarke Möchtegern-Pete Dohertys, der NME schreibt Lobeshymnen über Gang Of Four im Panzer (aha) und das Label Tapete ist bei mir auch nicht unbedingt als Garant für aufregende Musik verschrien, eher für durchschnittlichen bis schlimmen Deutsch-Indie. […] |
Review: Max Tundra – Parallax Error Beheads You (2008) |
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Dem 2000 veröffentlichten, gefeierten Debüt „Some Best Friend You Turned Out To Be“ folgte 2002 der von Kritikern förmlich in den Himmel gelobte Nachfolger „Mastered By Guy At The Exchange“. Ben Jakobs, besser bekannt als Max Tundra, brauchte nicht allzu lange Zeit, um sich in Fachkreisen einen Namen zu machen. Dann jedoch wurde es ungewöhnlich […] |
Review: Lovvers – Think (2008) |
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Fuck The System Es ist viel geschrieben und spekuliert worden, welche Dimensionen die von No Age und Mika Miko losgetretene Punk- und Lo-Fi-Welle annehmen würde, schließlich konnten innerhalb kürzester Zeit Bands wie Abe Vigoda auch außerhalb ihres Reviers beträchtliche Erfolge vorweisen. Inmitten dieser ganzen Bewegung – wie könnte es auch anders sein – steht ein […] |



