Review: Deerhoof – Offend Maggie (2008) |
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Alle lieben Deerhoof „A pure expression of musical joy“ (Rolling Stone), „Deerhoof are the most creative band in indie rock today” (LA Weekly), „Unfathomable brilliance from start to finish” (NME), “ oder schlicht und einfach „the best band in the world“ (Pitchfork), in den nun fast 15 Jahren ihres Bestehens hat die dienstälteste Band auf […] |
Review: Miles Benjamin Anthony Robinson – Miles Benjamin Anthony Robinson (2008) |
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Mr. Self Destruct „This is my last song about myself” lauten die ersten Worte des Debüt-Albums eines 24-jährigen Afro-Amerikaners, der in seinen jungen Jahren bereits eine turbulente Achterbahnfahrt ohne Anschnallgurt durch die Höhen und Tiefen des Lebens hinter sich hat. Eine zerschossene Familie, Drogenexzesse, Nächte ohne feste Unterkunft und die unerschütterliche Liebe zur Musik als […] |
Review: Sten – The Essence |
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Der Weg zu den Sternen In punkto elektronischer Tanzmusik wird in Bezug auf fehlende Komplexität gerne der Vorwand der Funktionalität genannt – oder das Ganze schlicht zur Kunstform des Minimalismus verklärt. Was hinter dieser Arbeitsweise steckt, scheinen viele jedoch nicht verstanden zu haben, denn auch die Reduzierung bedarf musikalischer Grundvoraussetzungen. Wer nun dem Gedankengang verfällt, […] |
Review: Abe Vigoda – Skeleton (2008) |
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Dem ein oder anderen, der diese Seite nicht gerade zum ersten Mal besucht, dürfte es vielleicht schon aufgefallen sein. Einer Hand voll junger Menschen rund um den Club „The Smell“ im LA der letzten Jahre sind der ewige Sonnenschein und ein Gouverneur namens Schwarzenegger wohl gehörig zu Kopf gestiegen, so dass ihnen eigentlich gar keine […] |
Review: The Pica Beats – Beating Back The Claws Of The Cold (2008) |
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Seattle scheint momentan sowas wie die kreative Schaltzentrale für außergewöhnliche, auf ehrliche Art und Weise berührende Bands zu sein, anders wäre sonst wohl nicht zu erklären, warum so kurze Zeit nach dem Debüt der Fleet Foxes gleich der nächste, höchst ambitionierte Act nachlegen kann. Und wieder hat Sup Pop die Finger im Spiel, wenn auch […] |
Review: Manana – Interruptions |
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Wer kommt eigentlich auf den Gedanken, ein Herbstalbum im Sommer zu veröffentlichen? Die Antwort darauf lautet Manana (zu deutsch Zukunft, nicht zu verwechseln mit einem dämlichen Song aus den 70ern) und man möchte ihnen „Interruptions“ links und rechts um die Ohren hauen, wenn es nicht im Innersten so unheimlich schön und absolut ergreifend wäre. Der […] |
Review: Parenthetical Girls – Entanglements (2008) |
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Die Parenthetical Girls sind keine Band, die es einem leicht macht, ihr seltsamer Orchester-Pop mit zahlreichen Verweisen von Neoklassik bis Avantgarde, von Kurt Weill bis Phillip Glass, ist ambitioniert und bisweilen ziemlich anstrengend und überfordernd. Es kann schon eine Weile dauern, bis sich einem die (manchmal verstörende) Magie hinter ihren Stücken vollständig erschließt. Eine Gemeinsamkeit, […] |
Review: The Streets – Everything Is Borrowed (2008) |
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Die unergründlichen Wege des Dodos Mike Skinner macht nächstes Jahr Schluss, fünf Alben als The Streets, sauber verteilt über ein Jahrzehnt, das muss genug sein, meint er. Ganz schön konsequent, aber auch schade, was sein hier vorliegendes viertes und somit vorletztes Album abermals belegt. Also noch mal zur Rekapitulation: 2002 veröffentlichte dieser Mike Skinner mit […] |
Review: Lisa Hannigan – Sea Sew (2008) |
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10 Crimes Beginnen wir ganz unverblümt. Wer wünschte sich denn nicht spätestens seit Damien Rices “9“ ein Soloalbum seiner bezaubernden Gesangspartnerin, die viele seiner Songs erst zu dem wachsen ließen, was sie heute sind: Ein modernes Songwritermanifest. Lisa Hannigan wagt sich endlich aus dem Schatten ihres großen Mentors und veröffentlicht mit “Sea Sew“ ein schüchternes, […] |
Review: Lindstrom – Where You Go I Go Too |
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The Worst Is Over Dass Skandinavien nicht nur ein Hort okkulter Death-Metal Bands und hipper Schweinerocker ist, sondern auch ein bedeutender Exporteur elektronischer Musik, muss wohl nicht mehr erwähnt werden. Der norwegische Labelbetreiber und Produzent Hans-Peter Lindstrom zählt mit Sicherheit zu den wichtigsten Vertretern seines Umfeldes, denn kaum jemand vermag es solch eine emotionale Dichte […] |
Review: Okkervil River – The Stand Ins (2008) |
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Auch wenn Okkervil River mit ihren ersten vier Alben schon beachtliche Werke hingelegt haben, der endgültige Durchbruch war ihnen erst mit „The Stage Names“ vergönnt, einer Platte, die durchaus als Konsenswerk angesehen werden konnte, da sie nahezu von allen Seiten mit Lob überschüttet wurde. So kommt es den Herren um Will Sheff doch recht gelegen, […] |
Review: TV On The Radio – Dear Science, (2008) |
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David Sittek, Tunde Adebimpe und Kyp Malone haben sich in den letzten Jahren einen Ruf als Lieblingsband aller Kritiker und Musikliebhaber mit dem -*räusper*- etwas weiterreichenden Horizont erspielt. Die New Yorker Herkunft, hippes Künstler-/Musikerumfeld inklusive, zwei umjubelte Alben, auf denen sie, wie niemand zuvor das Erbe von Sonic Youth mit „schwarzer“ Musik wie Gospel, Jazz […] |
Review: High Places – High Places (2008) |
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From Stardust to Sentience Mary Pearson und Rob Barber versetzten mit ihren bisherigen Releases sowie ihren Touren mit Deerhunter und No Age bereits unzählige Liebhaber unkonventioneller Folk-Musik in Verzücken. Nach einer Single-Sammlung und der Split EP mit Xiu Xiu erscheint nun das im eigenen Apartment aufgenommene Debüt-Album des Brooklyner „New-Primitivism“ Duos. Der Bandname ist nach […] |
Review: Blitzen Trapper – Furr (2008) |
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Was ist denn hier passiert, über Nacht erwachsen geworden? Ist das Geld für Drogen ausgegangen? Am bösen, sich einmischenden Majorlabel kann’s ja nicht gelegen haben. Vor circa einem Jahr sorgten Blitzen Trapper mit ihrem rundherum durchgeknallten Album „Wild Mountain Nation“ für – aus unerfindlichen Gründen zwar nur wenige aber dafür umso nachhaltiger – heruntergeklappte Kinnladen. […] |
Review: Chad vanGaalen – Soft Airplane (2008) |
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Der aus Calgary, Alberta stammende Chad vanGaalen ist ein ganz besonderer Typus eines recht weitläufigen Genres, das zusammengefasst unter dem Oberbegriff „Singer Songwriter“ seine Zugehörigkeit findet. Er ist ein Querdenker, ein „Anders-Tickender“, der es im Gegensatz zu vielen seiner Musikerkollegen schafft, höchst experimentelle, vertrackte Sounds mit radikal offengelegten Gefühlen zu vereinen, die in dieser Intensität […] |
Review: Volcano! – Paperworks (2008) |
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Locker Aus Der Hüfte Dass das Jahr 2008 unter musikalischen Aspekten schon mehr als ertragreich gewesen ist, muss wohl nicht mehr erwähnt werden. Ein Ende dieser erfreulichen Entwicklung ist glücklicherweise auch noch lange nicht in Sicht. Volcano! leisten mit ihrem Debüt-Nachfolger einen wertvollen Beitrag zu Erhaltung des qualitativ hochwertigen Release-Stromes. Das Bindeglied zwischen dem eher […] |

