Flying Lotus spielt mit orchestraler Unterstützung auf    Die Psych-Schrammler Crocodiles verschenken ihre benebelte EP    Mehrfachperspektive: Interpol und The Walkmen wurden für Pitchfork.tv mit 6 Kameras gleichzeitig gefilmt    Hoch die Tatzen: Die nächste Single von Panda Bear kommt im Oktober raus    Neues DFA-Discofutter von Shit Robot und The Crystal Ark    Zum Schlafwandeln: Jacqueline Castels Video zu "Sea Talk" von Zola Jesus    The Walkmen covern R.E.M.s "Driver 8" für die finale Ausgabe von A.V. Undercover    Höchst lesenswertes Tourblog von Titus Andronicus    Leicht verstörend 1: Ein Ausblick auf Fever Rays kommende Europatour    Leicht verstörend 2: Ein latexlastiger Teaser zu No Ages neuem Album    Zwischenfazit: Die besten Bands 2010. In der Version von Stereogum und vom NME    Visionäres und interaktives Videoexperiment von Arcade Fire    Schneck-Attack von 1000 Robota und auch ein tolles neues Baths-Video    Eine Woche lang: Die 200 besten Songs der 90er bei Pitchfork

Das Musikorakel: Bands für 2010

Das Musikorakel: Bands für 2010

„Julian Peretta. Julian who?“ musste jüngst MTV konstatieren, denn ihr Tipp auf den ultimativen medialen Durchbruch dieses Herrn im Jahr 2009 erwies sich rückblickend als gänzlich falsch. Allerdings erscheint sein Debüt auch erst im nächsten Frühjahr, so dass leichte Hoffnungen auf Erfolg verbleiben. Eines macht aber dieses Beispiel klar: Musikorakel zu spielen macht zwar ungemein Spaß, jedoch ist es die Variable X, die den Prognosen oft einen Strich durch die Rechnung macht. Denn trotz allen Antizipierens der Szene und der vermutbaren Qualität von Bands spielt das Glück eine immense Rolle, welche Band tatsächlich kurz- oder langfristig Erfolg hat.

roxDass nicht einmal der immer noch evident bedeutende Label-Faktor stetig greift, beweisen Künstler wie Kid Cudi, White Lies oder Little Boots, die trotz Major Company im Rücken außerhalb Englands kaum Beachtung fanden.  Zumindest in der Relation zur Marktkraft ihrer Labels, die immer noch Radioplaylisten und Magazinseiten dominieren. Regionale Unterschiede sind also ebenso zu bedenken wie die mögliche Dominanz von Hypes und deren Abfärbeeffekte. Durch die Diversifizierung der Szene wird es jedoch immer schwieriger mit seinen Vorhersagen Treffer zu landen. Die BBC hat es wie jedes Jahr versucht: Dutzende Medienfachleute und Musikkritiker wurden befragt und eine durchaus ansehnliche Liste erstellt, die sich in der Vergangenheit oftmals als zutreffend erwiesen hat. Für die Charts stehen dort Daisy Dares You, Marina & The Diamonds, Rox und Ellie Goulding bereit – die von MTV auch die „10 for 10“-Liste gesetzten Owl City und Ke$ha sind sowieso bereits dick in den Top10 vertreten. Und auch solch charmanten 80s-Jungs wie Everything Everything können als Nachhall zur großen Revivalwelle noch Chancen eingeräumt werden. Pop wird 2010 weiterhin die gewaltigste Rolle spielen.

bouletNoch schwieriger ist es aber abzusehen, was sich im alternativen Bereich tun wird: Dubstep wird sicherlich gänzlich die Brücke zum House schlagen – Joy Orbison nach seinem Überhit “Hyph Mngo”, Mount Kimbie oder Floating Points sind längst keine Geheimtipps mehr.  Ein Produzent wie Screendeath jedoch schon. Und es wird sicherlich auch Zeit für neue starke Frauen im Elektronik-Bereich. Aber können Emika (Ninja Tune) oder Cooly G (Hyperdub) die Erwartungen erfüllen? Und was ist mit so hoffnungsvollen Produzenten wie Emalkay, Joker oder Jakwob, die Dubstep etwas zugänglicher angehen?

Pitchfork setzt fast ausschließlich auf zwei Strömungen: Noch mehr Surf/Gitarrenpop (Drums, Free Energy – sollte sich der frische boyish Gute-Laune-Pop wirklich großflächig durchsetzen, erwartet uns sicherlich auch eine Renaissance des Schwedenpops) und noch viel mehr Wald-Indie, der verschwurbelt und leicht psychedelisch daherkommt. Air Waves, Washed Out, Best Coast oder Pearl Harbor sind genannt, scheinen aber zu verwechselbar, um wirklich punkten zu können. Jedoch: Es wird sicherlich musikalisch nicht unfreeenergybedingt einfacher, soviel lässt sich sagen. Nachdem Gang Gang Dance, TV On The Radio und Animal Collective Wegbereiter für anspruchsvollere Musik waren, die sich jeglichen Grenzen verweigert, erwartet uns 2010 ein ganzer Schwall an recht komplexer Musik, die sich nicht mit Oberflächlichkeiten aufhält. Klar ist aber, diese Klänge sind immer noch zu abseitig, um nebst als Masse auch singulär Ruhm zu ernten – da macht auch die noch blutjunge Nika Roza Danilova keine Ausnahme, die nach Zola Jesus bereits mit Nika & Rory ein neues Betätigungsfeld aufgetan hat. Da haben es Bands wie Air France oder jj (ebenso neu auf Secretly Canadian wie Here We Go Magic), The Hundred In The Hands, Future Islands, Theophilus London oder auch der freundliche Jonathan Boulet sicherlich leichter. Auch die Globopop-Bands wie Electric Wire Hustle, Javelin oder Nice Nice sowie flotte Disko-Projekte wie Gold Panda, CFCF, Gucci Vump oder Delphic könnten für so manch gute Single sorgen. Im Rockbereich fokussiert sich noch momentan viel auf Surfer Blood und die extrem zerschossenen Sleigh Bells. Dennoch scheint der Gitarrenbereich wie im Jahr 2009 nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, besonders abseits der Neo-Noise-Bands.

niceniceAuch immer ein guter Index: Die Tastemaker-Labels wie Warp, die jüngst erst eine Labelkompilation namens „2010“ veröffentlichten (hier vorhören). Darauf befinden sich viele Bekannte, aber auch die Dub/Elektro-Hoffnung Rustie und viele Projekte die passend zum Rundlederjahr 2010 die Vuvuzela schwingen: De Tropix und Africa Hi-Tech. Addieren wir noch DJ Mujava und diverse Township Funker hinzu, so gewinnt das musikalische Bild rund um die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft Form und Farbe.  Ob dieser Klang aber Bestand hat, bleibt abzuwarten. Langfristiger planen die Labels Parlophone mit Tinie Tempah, Def Jux mit M.I.A.-Zögling RyeRye, XL mit Giggs oder Drake. Dennoch scheint auch 2010 nicht unbedingt das  Jahr zu werden, in dem im HipHop-Bereich neue Revolutionen ausgelöst werden.

Aber wer weiß schon jetzt, wie sich die Szenen entwickeln, welche Künstler ganz oben auf den Prioritätslisten der Labels landen werden – und wie es um deren musikalische Substanz abseits der wenigen Single-Vorboten tatsächlich bestmujavaellt ist? Enttäuschungen sind ebenso vorprogrammiert wie unverhoffte Glücksfälle. Schließlich ist das Musikgeschäft immer schon ein Wagnis gewesen, das zwar jederzeit drauf und dran ist, Nährboden für kommerzielle Erfolgsgeschichten zu bereiten, aber letztlich doch von der musikalischen Beständigkeit und vom Gusto der Konsumenten abhängig ist. Entsprechend wird 2010 auch nicht anders als jedes Jahr: Eine Menge überzeugender und eigenständiger Künstler werden debütieren, viele werden eine weitere Stufe ihrer Bekanntheit erreichen (Vampire Weekend, MGMT, M.I.A., Flying Lotus, Hot Chip, Pantha Du Prince, Yeasayer, Beach House, Frightened Rabbit) und von einigen werden wir wider Erwarten nur mäßige Werke hören. Immer dabei: Das Orakel, dass dies alles hat bereits kommen sehen. Oder eben auch nicht.

8 Kommentare zu “Das Musikorakel: Bands für 2010”

  1. Tom sagt:

    Markus, du spinnst ja. Genau diesen Artikel wollte ich quasi selbst aus dem Ärmel schütteln für mein Blog und dann taucht das hier im Feedreader auf :)

  2. Pascal sagt:

    Warp wird im Februar erstmal mit Lonelady überraschen. Das erste Hören von “Immaterial” klingt mal so gar nicht warpig, erinnert sogar eher an Alanis, das ganze Album ist dafür ziemlich prächtig geworden!

    http://www.myspace.com/hiholonelady

  3. Matthias sagt:

    Da lasse ich mich dann auch mal überraschen. Schöner Beitrag von dir.

  4. [...] Monaten wieder durch eine nicht mehr nachzuverfolgende Anzahl von Platten gekämpft – das Silvester-Musikorakel dabei stets im Hinterkopf. Während vor allem Vampire Weekend, Surfer Blood, The Drums oder The [...]

  5. [...] beispielsweise für Nika Roza Danilova, mal ganz abgesehen von den Nebenprojekten Former Ghosts, Nika + Rory etc., als Zola Jesus neben ihrem Debütalbum und diversen Einzelstücken zwei weitere Mittel- bis [...]

  6. [...] recht frischen Feld des Synth-Pop zahlreiche erfreuliche Blüten. Nachdem Future Islands bereits vor einem halben Jahr als eine der interessanten Bands für 2010 gehandelt wurden, bestätigt "In Evening Air" [...]

  7. [...] Alters, den kurze Zeit später aber sichtlich die Limboeinlagen der britischen Soulsängerin Rox in gelben Pants versöhnten, die einen urban-bunten Tupfer im dieses Jahr eindeutig indielastigen [...]

Einen Kommentar hinterlassen

Rezensionen
Comeback Kid - Symptoms + Cures
Comeback Kid - Symptoms + Cures

Comeback Kid - Symptoms + Cures

Referenzen: Have Heart, Terror, The Ghost Inside, Rise Against, Give Up The Ghost, American Nightmare
The Thermals - Personal Life
The Thermals - Personal Life

The Thermals - Personal Life

Referenzen: Hutch And Kathy, Oxford Collapse, Titus Andronicus, Beat Happening, Guided By Voices, Modern Lovers, Pavement, Les Savy Fav, Spoon, The Hold Steady, Japandroids
Les Savy Fav - Root For Ruin
Les Savy Fav - Root For Ruin

Les Savy Fav - Root For Ruin

Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Stella - Fukui
Stella - Fukui

Stella - Fukui

Referenzen: Battles, Mouse On Mars, Pantha du Prince, efdemin, Four Tet, Kraftwerk, Neu!, Cluster, Von Spar, Fujiya & Miyagi
Oriol - Night And Day
Oriol - Night And Day

Oriol - Night And Day

Referenzen: Funkadelic, Kruder & Dorfmeister, Derrick May, Alex Cortiz, Slope, Ralph Myerz, Kyle Hall, Plej, Sepalcure, NuJazz, Cafe Del Mar
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

Referenzen: Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon
Women - Public Strain
Women - Public Strain

Women - Public Strain

Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Eels - Tomorrow Morning
Eels - Tomorrow Morning

Eels - Tomorrow Morning

Referenzen: E, Beck, Sparklehorse, dEUS, Gomez, Badly Drawn Boy, Ween, Elliott Smith
The Books - The Way Out
The Books - The Way Out

The Books - The Way Out

Referenzen: Four Tet, Years, Aphex Twin, The Avalanches, Max Tundra
Sky Larkin - Kaleide
Sky Larkin - Kaleide

Sky Larkin - Kaleide

Referenzen: The Breeders, Oxford Collapse, Sleater-Kinney, Blood Red Shoes, Pretty Girls Make Graves
Eric Copeland - Strange Days
Eric Copeland - Strange Days

Eric Copeland - Strange Days

Referenzen: Black Dice, Terrestrial Tones, James Ferraro, The Skaters, Excepter, Sun Araw
Arcade Fire - The Suburbs
Arcade Fire - The Suburbs

Arcade Fire - The Suburbs

Referenzen: The National, The Antlers, The Middle East, Alcoholic Faith Mission, The Decemberists, Modest Mouse
Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?
Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?

Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?

Referenzen: Adrian Crowley, M. Ward, Nick Cave, Sweetie Pie Wilbur, Bright Eyes
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Referenzen: Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T
Emeralds - Does It Look Like I'm Here?
Emeralds - Does It Look Like I'm Here?

Emeralds - Does It Look Like I'm Here?

Referenzen: Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never, Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never
Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul
Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul

Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul

Referenzen: The Flaming Lips, Mercury Rev, The Delgados, Scott Walker, Grandaddy, Broken Bells, Soulsavers
 - White Magic
 - White Magic

- White Magic

Referenzen: The Tough Alliance, The Radio Dept., Passion Pit, Delorean, jj
Mount Kimbie - Crooks & Lovers
Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises
Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises

Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises

Referenzen: Mark Kozelek, Red House Painters, Nick Drake, Damien Jurado, James Yorkston, Great Lake Swimmers, Jason Molina
M.I.A. - /\/\/\Y/\
M.I.A. - /\/\/\Y/\

M.I.A. - /\/\/\Y/\

Referenzen: Santigold, Sleigh Bells, Amanda Blank, Rye Rye, Crystal Castles, Rusko, Switch
Wavves - King Of The Beach
Wavves - King Of The Beach

Wavves - King Of The Beach

Referenzen: The Thermals, Japandroids, The Drums, No Age, Best Coast, Times New Viking, Animal Collective, Abe Vigoda, Magnetic Fields
The Roots - How I Got Over
The Roots - How I Got Over

The Roots - How I Got Over

Referenzen: Black Star, Mos Def, Talib Kweli, Ourkast, Erykah Badu
Parlovr - Parlovr
Parlovr - Parlovr

Parlovr - Parlovr

Referenzen: Triclops!, Wolf Parade, Modest Mouse, Vampire Weekend, Arcade Fire
Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty
Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty

Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty

Referenzen: Outkast, Jay-Z, The Roots, Common, Janelle Monáe, George Clinton, B.o.B.
Stars - The Five Ghosts
Stars - The Five Ghosts

Stars - The Five Ghosts

Referenzen: Rilo Kiley, The New Pornographers, Metric, The Weakerthans, Death Cab for Cutie, Prefab Sprout, The Cardigans
Wolf Parade - EXPO 86
Wolf Parade - EXPO 86

Wolf Parade - EXPO 86

Referenzen: Handsome Furs, Sunset Rubdown, Moonface, Atlas Strategic, Swan Lake
Nina Nastasia - Outlaster
Nina Nastasia - Outlaster

Nina Nastasia - Outlaster

Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth
Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth

Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth

Referenzen: The Dodos, Yeasayer, Here We Go Magic, Caribou, Memory Tapes, Oh No Ono, Ariel Pink`s Haunted Graffiti
Plattenelite
Les Savy Fav - Root For Ruin
Les Savy Fav - Root For Ruin

Les Savy Fav - Root For Ruin

Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Women - Public Strain
Women - Public Strain

Women - Public Strain

Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Arcade Fire - The Suburbs
Arcade Fire - The Suburbs

Arcade Fire - The Suburbs

Referenzen: The National, The Antlers, The Middle East, Alcoholic Faith Mission, The Decemberists, Modest Mouse
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Referenzen: Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T
Mount Kimbie - Crooks & Lovers
Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
Wolf Parade - EXPO 86
Wolf Parade - EXPO 86

Wolf Parade - EXPO 86

Referenzen: Handsome Furs, Sunset Rubdown, Moonface, Atlas Strategic, Swan Lake
Nina Nastasia - Outlaster
Nina Nastasia - Outlaster

Nina Nastasia - Outlaster

Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
Menomena - Mines
Menomena - Mines

Menomena - Mines

Referenzen: Ramona Falls, Lackthereof, TV On The Radio, Bear In Heaven, Blitzen Trapper, Pavement, Broken Social Scene, Man Man, Wolf Parade
Oneohtrix Point Never - Returnal
Oneohtrix Point Never - Returnal

Oneohtrix Point Never - Returnal

Referenzen: Emeralds, Klaus Schulze, James Ferraro, Michael Bundt, Stellar Om Source
Justin Grounds - The Dissolving
Justin Grounds - The Dissolving

Justin Grounds - The Dissolving

Referenzen: Thom Yorke, Radiohead, Owen Pallett, Patrick Watson, CocoRosie