Real EstateDays |
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Banaler Inhalt, täuschend mühelose Musik: Das zweite Werk der Jangle-Popper. |
ZombyDedication |
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Im Schatten der Bassmusik: Zombys Album ist vielseitig, kühl und überlegt. |
Handsome FursSound Kapital |
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Sequenzer an, Bollerbeats los, spinnerte Melodie drüber. Dieses Post-Wave-Duo hat den Dreh raus. |
Jamie WoonMirrorwriting |
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Vergesst alle Vergleiche mit James Blake. Jamie Woon schafft mit stimmiger Produktion und einnehmendem Songwriting eins der zutraulichsten und aktuellsten Popalben des Jahres. |
SteffiYours & Mine |
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House ist der Prototyp der Tanzmusik. Steffi verwaltet auf ihrem Debüt das Erbe: Klassisch, aber edel. |
Tu FawningHearts On Hold |
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„Wenn ein Song so anfängt, wird’s meistens richtig geil!“ – So oder so ähnlich war der Wortlaut meiner besten Freundin, der ich um Neujahr rum „The Felt Sense“ von Tu Fawning vorgespielt hatte. Was soll man dazu schon noch sagen, als höchstens: Sie hat Recht. Denn was Tu Fawning, die sich aus Corinna Repp und […] |
The DecemberistsThe King Is Dead |
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Rückschritt ist immer erstmal blöd und die Ankündigung einer Band, dass das nächste Album sich wieder stärker auf die eigenen Wurzeln zurückbesinnen werde, meist bloß als Zeichen von Hilflosigkeit und kreativer Kapitulation zu lesen. Etwas anders verhält es sich da bei den Decemberists, die sich auf ihrem letzten Album „The Hazards Of Love“ in einem einigermaßen größenwahnsinnigen Unterfangen etwas zu sehr im manchmal leicht faulig riechenden Prog-Sumpf verrannt hatten. Tief durchzuatmen und schnellstmöglich überflüssigen Ballast loszuwerden schien da plötzlich mehr als naheliegend, um den Karren nochmal aus dem Dreck zu ziehen. |
Anna CalviAnna Calvi |
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Wer kennt sie nicht, die zehennagelaufrollenden Plattenbesprechungen neben den Kreissparkassen-Anzeigen, die auf „ehrliche, handgemachte Rockmusik“ hinweisen und die „Rockröhre“ loben, die eine Stimme hat, mit der sie „Tapeten von den Wänden singt“. Arme Anna Calvi, wir sehen das Unheil schon nahen, was der jungen Engländerin von Rezensenten bereitet werden wird, deren Horizont gleich hinter den Kuschelrock-Compilations (Teil 3 bis 43; allesamt mit „Rockröhre“ Anastacia) endet. Denn wenn Anna Calvi eines hat, dann ist das eine kolossale Stimme. |
City Light ThiefLaviin |
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Ach, was war das nur für eine verrückte Zeit damals, Anfang des Jahrtausends: Wir trugen schwarz gefärbte Haare mit ausufernden Ponys, kritzelten überall Herzchen oder Sternchen hin und das Kajal lief uns die Wangen runter. Aber das war okay, schließlich waren alle so. Doch seitdem ist viel Zeit vergangen, der Hype ist vorbei, die Jugend […] |
EmeraldsDoes It Look Like I'm Here? |
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Obwohl Emeralds aus Cleveland erst seit 2006 existieren, haben sie – wenn man der Auflistung von Discogs Glauben schenken darf – bereits mehr als 50 Veröffentlichungen vorzuweisen. Ein Großteil davon erschien in Eigenregie in Form von Kassetten oder CD-Rs. Das neue Studioalbum „Does It Look Like I’m Here?“ kommt nun via Editions Mego, dem Label Peter Rehbergs, und ist ihr bisher zugänglichstes und eingängigstes Werk geworden. |
Mount KimbieCrooks & Lovers |
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Ein Blick in die Ramschläden der Nation offenbart viel über eine Ästhetik, die längst wie ein Generalbass nicht nur das Prekariat, sondern einen Großteil des privaten Lebens der Deutschen untermalt. Grell muss es sein, etwas kitschig und auf eine schreckliche Weise so gewöhnlich, dass man sich beispielsweise im dänischen Nachbarland wie auf einem anderen Planeten wähnt. Während dort sogar eigene Gratismagazine die architektonische und visuelle Zeitgemäßheit thematisieren, glühen im hiesigen KingBillig besonders die güldenen Accessoires an der Ladenkasse. Ein Phänomen, dass sich auch ebenbildlich in der Musik wiederfindet: Abstrakte Elektronik, buschige Klangwälle und klinische Aufgeräumtheit versprühen immer noch das Parfüm von nerdiger Hochkultur, von sperriger Avantgarde. Berührungsängste sind da nicht ausgeschlossen. |
WavvesKing Of The Beach |
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Nathan Williams aus Kalifornien ist in den 20ern und weiß um den Umstand, dass Jugend auch ein Verfallsdatum hat. Entsprechend beeilte er sich in den letzten beiden Jahren mit dem Musik machen und bot Bloggern 2008 gleich eine Reihe von schrammeligen Demos an, die lechzend weiterverteilt wurden. Und das, obwohl außer schlechtem Gitarrenspiel und völlig zerschossenem Gesang kaum Substanzielles auf der Habenseite stand. Aber anscheinend gab es ein großes Verlangen nach unbekümmertem Sound (man könnte von No-Fi sprechen, hätten nicht vor Jahren bereits The Thermals diesen Begriff okkupiert), der alles zusammenfasste, was beim Heranwachsen begehrenswert erscheint: Authentizität, Lebendigkeit und Emotionalität. Sein neues Album ist nicht ganz so rau produziert, aber ebenfalls eine Empfehlung. |
DeloreanSubiza |
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Spanien ist musikalisches Entwicklungsland. Da ist es schön, dass wenigstens der Vierer Delorean im internationalen Indiepopkosmos ein wenig Anerkennung erfährt. Unser AUFTOUREN-Picasso erklärt euch in einer gezeichneten Rezension, wie ihr neues Album klingt… |
BathsCerulean |
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Will Wiesenfeld ist Anfang 20 und stammt aus Chatsworth. Das einzige Gute an Chatsworth ist, dass die City von Los Angeles nur 30 Kilometer entfernt ist. Und natürlich, dass Kevin Spacey kurzfristig die lokale High School besucht hat und sogar Xzibit, Kevin Federline und Marilyn Manson irgendwo dort am Rande der Cali Hills zeitlebens mal eine Behausung hatten. So etwas schafft Identität und gaukelt ein wenig Relevanz vor. Will macht das Beste draus: Er macht Musik. |
The DrumsThe Drums |
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Mit einer eingängigen Pfeif-Melodie ging im Herbst letzten Jahres die Karriere der Drums schlagartig los. Ihr Song „Let’s Go Surfing“ eroberte in Windeseile die Musikblogs und landete just sogar in einem deutschen Autowerbe-Spot. „Wake Up, it’s a beautiful morning“, heißt es da und dies könnte glatt das Motto ihres Debütalbums sein, das so freundlich angewedelt kommt, wie der Nachbarshund zur täglichen Begrüßung.Gemäß dazu bestehen die Songs der Drums auch zu gefühlten 89% aus mitsingtauglichen Melodien und extrem simpel gestrickten Pop-Rock-Songs. |
Tunng...And Then We Saw Land |
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Als 2008 das wunderschöne Album „There Were Wolves“ von The Accidental veröffentlicht wurde schien die Zukunft Tunngs keineswegs als durch Umbesetzungen bestimmt. Dafür gab es hauptsächlich zwei Gründe: zum einen wurden The Accidental als Nebenprojekt, nicht neue Band das Hauptsongwriters und Sängers Sam Genders angekündigt, zum anderen bekamen weder dieses noch seine damaligen Hauptband überhaupt genügend Aufmerksamkeit um die Frage aufzuwerfen, was den nun aus der Folktronica Gruppe werden würde, man freute sich, so man sie kannte, einfach über eine gelungene Überbrückung bis zum nächsten Album der LondonerInnen. |

















