Cate Le BonMug Museum |
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Wie nur wenige andere beherrscht die Waliserin auf ihrem exzellenten dritten Album die Kunst, leicht verschrobene Klänge in klaren Linien zum eingängigen Song zu verweben. Manchmal wirkt das fast schon versponnen, wie wenn der Refrain von „Duke“ mit jedem langen Anschlag voluminöser oszillierend die Tonleiter erklimmt, bis der Fokus wieder auf die Gitarre zurückfällt. Ganz […] |
BeastmilkClimax |
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Die Zutaten sind nur zu bekannt: 80er-Post-Punk, Joy Division (ja, immer und immer wieder Joy Division), dazu Southern Death Cult oder Play Dead (falls die noch wer kennt) oder eine Prise Red Lorry Yellow Lorry, plus stadiontaugliche Gitarren. Natürlich dürfen auch Referenzen an neuere Vertreter wie Editors nicht fehlen, dazu kommen noch eine zusätzliche Extraportion […] |
CultsStatic |
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Fast heimlich und unbemerkt schleusten Cults das Nachfolgealbum ihres feinen Debüts in die hiesigen Regale und Downloadportale. Das verwundert ein wenig, „Static“ muss sich gewiss nicht verstecken, macht das Duo aus New York doch einfach dort weiter, wo es aufgehört hat. Madeline Follin und Brian Oblivion variieren ihren Trademarksound aus 60er-Jangle-Pop, Wall of Sound, epischer […] |
DivorceSeance Fiction |
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Das offizielle Debüt der schottischen Noise Band Divorce wurde mir seinerzeit vom Kollegen Uli wärmstens ans Herz gelegt und fiel dann doch mangels persönlicher Kapazitäten leider unter den Tisch. Nun entlassen Divorce via Bandcamp das Mini-Album „Seance Fiction“ in die Welt und verkünden auf ihrer Seite zugleich das Ende der Band – Gelegenheit, das Vernachlässigte […] |
Ricardo TobarTreillis |
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Ricardo Tobar steht für einen von Melancholie durchzogenen Ansatz im Techno, der klangästhetisch eine Nähe zu Shoegaze oder dem was man mal Indietronic genannt hat nie verleugnen konnte. Mit diesem Konzept passten seine ersten Veröffentlichungen hervorragend auf Labels wie Border Community oder Traum Schallplatten, aber Tobars Debütalbum „Treillis“ und sein Konzept, das sich seit den […] |
Jhené AikoSail Out EP |
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Bereits eine Woche, bevor The Weeknd „House Of Balloons“ online setzte, schlug sich Jhené Aiko 2011 mit dem exzellenten Mixtape „Sailing Soul(s)“ auf die neblig-atmosphärische Schattenseite des R’n’B. Auf ihrer EP „Sail Out“, erneut überwiegend vom Duo Fisticuffs (Miguel, Dawn Richard) produziert, bleibt sie dem Vibe-Trend treu, übertreibt es aber mit dem flachstimmigen Driften. Über […] |
Best CoastFade Away |
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Best Coasts Debüt „Crazy For You“ konnte direkt mit dem Hit „Boyfriend“ trumpfen und verhalf Bethany Cosentinos und Bobby Brunos Interpretation von Jangle-Surf-Indie-Beach-Girl-Pop zu internationaler Aufmerksamkeit. Sicher spielte dabei der Zeitgeist eine Rolle, denn andere Bands wie Dum Dum Girls oder Cults konnten mit ähnlich gelagerter Musik ebenso Erfolge aufweisen. Das zweite Album von Dum Dum […] |
Parquet CourtsTally All The Things That You Broke EP |
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Auf eine angenehm unverkrampfte Weise sind Parquet Courts Traditionalisten: Mit ihrem exzellenten Debütalbum „Light Up Gold“ setzten sie dem Post-Punk der kurzen Songs von Wire und Minutemen Anfang des Jahres ein Denkmal, das vor allem in Texten und Melodien eigenwillig genug war, um selbst Menschen zu begeistern, die erst seit den White Stripes zuhören. Auch […] |
Lady GagaARTPOP |
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Popmusik und Galerienkunst haben nicht nur, aber auch dies gemeinsam: Das wagemutigste Konzept, der voluminöseste theoretische Überbau verliert schlagartig an Attraktion, wenn das zu rezipierende Objekt sich als weniger durchdacht entpuppt. Lady Gagas Anknüpfen an Koons und andere Kunst würde weitaus erkundungswürdiger erscheinen, wenn man damit einhergehend auch ein gelungenes Popalbum hören könnte. Doch mangels […] |
Wooden ShjipsBack To Land |
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Was schreiben über Wooden Shjips? Sicherlich tolle Band, alles feine, gestandene Musiker, die stoisch seit Jahren ihr Ding durchziehen. Das letzte Album „West“ ist beinahe ein Klassiker des Psychedelic Dronerock, laut, zugedrönt und ganz weit raus gefuzzt. Auf „Back To Land“ bleibt alles beim Alten: Stoischer Krautbeat, schnurrende Fuzz-Gitarren, dezent Hammond-unterstützt, lustige bewusstseinserweiternde Soli und […] |
Wolf AliceBlush EP |
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Der Sound des Londoner Quartetts pendelt ähnlich wie bei Yuck mit großer Pedalverliebtheit zwischen Gitarrenpanorama-Dreampop und dem US-Indierock-Sound der 90er, doch auf ihrer nicht nur klanglich reifsten Veröffentlichung zeigen Wolf Alice Bestrebungen, ihr Songwriting weniger oberflächlich zu gestalten. Zwischen „Blush“ und „90 Mile Beach“ scheint es schon so, als könne Ellie Rowsell sich die hymnisch-getragenen […] |
WetWet EP |
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Reduktion mag über die letzten Jahre zum mittelgroßen Popmusiktrend angewachsen zu sein, bei dem sich zu oft allein mit spärlichem Sound begnügt. Wichtig ist aber nicht nur, was man weglässt, sondern auch wie man mit dem Verbliebenen Wirkung erzielt. Das New Yorker Trio Wet vermag eben dies ganz vorzüglich auf seiner Debüt-EP, deren vier Softpop-Schwergemüter […] |
Action Bronson & Party SuppliesBlue Chips 2 |
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Schlechte Nachrichten für Foodies: Action Bronson hat auf seinem zweiten Mixtape mit Party Supplies die textlichen Schwerpunkte verschoben. Es wird weniger über Essen gerappt und mehr von den anderen schönen Dingen des Lebens erzählt, Pro Wrestling etwa, Basketball, Drogen oder Fickerei. Der MC mit den besten Spitznamen im Geschäft (Bronsolino, Bam Bam usw.) klingt hier […] |
Perfect PussyI Have Lost All Desire For Feeling EP |
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Mit Perfect Pussy macht Meredith Graves furios genau da weiter, wo ihre bisherige Band Shoppers mit dem grandiosen „Silver Year“ aufhörte. Nach US- und UK-Veröffentlichung als Tape gibt es die gewohnt evokativ betitelte Debüt-Demo „I Have Lost All Desire For Feeling“ nun auch einfach als Bandcamp-Download, keine Ausrede also mehr für Kassettenspielerlose, das Geheimnis hinter […] |
Cut CopyFree Your Mind |
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Rockband und Dancepop, Songs und Tracks, laffe Vocals und farbenfrohe Produktion – das Markenzeichen von, aber auch der Reiz an Cut Copy ist, dass die Musik der Australier nichts Halbes und nichts Ganzes sein mag. Was in „Zonoscope“ etwas ungelenk ausfiel, läuft wieder zu Hochform auf, wenn Dan Whitford Hippiegrütze wie „I wanna dream up […] |
Oozing WoundRetrash |
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Bands, die den ersten Song ihres Debüts „Everybody I Hate Should Be Killed“ nennen, haben natürlich jede Sympathie verdient und schon den ersten Pluspunkt gesammelt. Oozing Wound heißen die drei Musiker aus Chicago, auf ihrem Debüt „Retrash“ schruppen sie einen rifflastigen Thrash-Core mit starker Schweinerock-Unterströmung runter, dass man sich verwundert auf die Öhrchen klopft. Kein […] |

















