Wooden ShjipsBack To Land

Was schreiben über Wooden Shjips? Sicherlich tolle Band, alles feine, gestandene Musiker, die stoisch seit Jahren ihr Ding durchziehen. Das letzte Album „West“ ist beinahe ein Klassiker des Psychedelic Dronerock, laut, zugedrönt und ganz weit raus gefuzzt. Auf „Back To Land“ bleibt alles beim Alten: Stoischer Krautbeat, schnurrende Fuzz-Gitarren, dezent Hammond-unterstützt, lustige bewusstseinserweiternde Soli und zumeist ausdrucksloser Gesang. Alles super, oder? Leider nicht. Zeichnete „West“ noch eine gewisse Ahnung von gefährlich bewusstseinserweiternden Substanzen aus, ist hier alles weich, weich, weich. Nichts greift an, alles plätschert. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Plätschern. „Dreamweapon: An Evening Of Contemporary Sitar Music“ von Spacemen 3 plätschert sagenhafte 44 Minuten, ist aber im Vergleich hierzu ein Killer. Herausragend ist eigentlich bloß der Schlusssong „Everybody Knows“. Live gehe ich mit Wooden Shjips gern auf die Reise, aber dieses Album ist nur etwas für Die-hard-Fans.

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