Terror Danjah & ChampionSons Of Anarchy EP |
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Trotz der Abwesenheit von Vokalistinnen, die sonst zu ihren souligeren Stücken führen, fährt die gemeinsame EP der Schwergewichte unter den Grime- und Funky-Produzenten nicht durchweg so dicke Geschütze auf wie ihr Finale. „Explode“ ist die erfolgreichere der beiden Kollaborationen auf „Sons Of Anarchy“, sein Spannungsfeld aus trockenem Hämmern und fluider Bongoperkussion wird immer wieder rekonfiguriert […] |
Allison WeissSay What You Mean |
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Mit seinem Programm in Richtung Emo und (Post-)Hardcore ist No Sleep Records selbst mit Meisterstücken wie La Disputes letztem Album knapp außer Sichtweite der meisten Indie-Zirkel. Die New Yorkerin Allison Weiss jedoch hängt mit ihren Songs mindestens genauso weit im Indie-Rock oder Indie-Pop wie Punk drin, ihr zweites Album wird eher schon zu eingängig, wenn […] |
Surfer BloodPythons |
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2013 sind Surfer Blood scheinbar angekommen. Aber wo eigentlich? Als 2010 ihr Debüt „Astro Coast“ erschien, war es auch der darauf enthaltene Stilmix, der den Reiz des Albums und das Interesse an der Band ausmachte. Klar, in ihren Grundfesten war die Band aus Florida geerdet in amerikanischem Indierock, sie spielte aber auch mit Afro-Beat-inspirierter Perkussion […] |
BoysetsfireWhile A Nation Sleeps |
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13 Jahre nach der Eulogie wollen es die zwischenzeitlich getrennten und wiedervereinigten Scorpions des Screamo nochmal wissen. Dass Nathan Gray über angenehm weniger als zuletzt aufgeplustertem Sound textlich und gesangspathetisch dünner auftragen würde, war kaum zu erwarten gewesen. Wenn aber gerade das politisch gerichtete darin auf kein Ereignis, keine Veränderung in diesem Zeitraum Bezug nimmt, […] |
KorelessYugen EP |
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Der walisische Produzent Lewis Roberts stellt sich seine EP als Tanzmusik für die ganz frühen Morgenstunden vor. In einem Interview sagte er, die Leute sollten dazu nicht tanzen, sondern gedankenverloren vor sich hingleiten. Dazu passend ist „Yugen“ die bisher in sich gekehrteste Veröffentlichung des 21-jährigen Roberts, der als Koreless seit 2009 mit diversen Singles, Kollaborationen […] |
Big DealJune Gloom |
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Ein gelungener Songentwurf wird nicht schlechter, wenn er immer und immer wieder umgesetzt wird. Das kann auch durch den- oder dieselben Künstler geschehen, am Ende sind zwölf schöne Lieder immer besser als eines. Es gibt also keinen Grund, dem Duo Big Deal einen Vorwurf daraus zu machen, auf seinem zweiten Album nach dem reduzierten Debüt […] |
Eleanor FriedbergerPersonal Record |
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„Last Summer“, so hieß Eleanor Friedbergers erstes Soloalbum, wäre auch für den Nachfolger ein passgenauer Name. Während es so scheint, als habe ihr Bruder Matthew sich endgültig der Vertiefung der schrägen Töne aus gemeinsamen Fiery-Furnaces-Tagen verschrieben, knöpft sich Eleanor weiter diese leichtfüßige und kindliche Verspieltheit vor, die ihre alte Band an allererster Stelle ausgezeichnet hat. […] |
EluviumNightmare Ending |
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Man kann Matthew Robert Cooper kaum beschuldigen, nie andere Wege zu beschreiten. Gerade die unterschiedlichen Ansätze seiner letzten beiden Eluvium-Alben halfen ihm dabei, sein opulentes Doppelalbum „Nightmare Ending“ zu vollenden, nachdem er die Arbeit daran vor Jahren erfolglos abgebrochen hatte. Die durchkomponierten Songs zu Anfang und Ende gelingen ihm noch ausgedehnter und besser als auf […] |
Case StudiesThis Is Another Life |
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Schon der Vorgänger brach Herzen. „The World Is Just A Shape To Fill The Night“ war bröckeliger Folk ohne Kompromisse, jedoch mit viel Verve und Schmiss vorgetragen. „This Is Another Life“ klingt hingegen gediegen, beinahe weihevoll und wartet mit Marissa Nadler als Gastsängerin im wundervollen „Villain“ auf. Jesse Lortz, der sich bereits mit The Dutchess […] |
Hospital GardenMover |
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Knackiges, verknirschtes, bassbauchiges Saitenröhren zu nasal-heller bis -lakonischer Stimme ist einfach ein exzellentes Transportmittel für druckvollen Indie-Rock jener Art, wie sie Hospital Garden auf ihrem zweiten Album immer wieder herrlich druckvoll und eingängig gelingt. Weniger gut schlägt sich das Trio aus Chicago, wenn der Versuch von kaputt-rohem Gesang à la Cloud Nothings in zwei der […] |
DiverseAfter Dark 2 |
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Musik, wie sie Gorgio Moroder einst spielte, mochte damals futuristisch anmuten, heute ist es einfach herrlicher Pop. Ein Sound wie ein Kratzbaum, mit einer harten, kalten Grundstruktur und von weichen, aber nicht zu flauschigen Klängen umwunden. Wer ihm seine Aufmerksamkeit zuwendet und sozusagen die Krallen hineinschlägt, kommt nicht ohne Anstrengung los. Und schlägt sie erneut […] |
RP BooLegacy |
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RP Boo gilt als Begründer des Footwork und legt mit „Legacy“ nun endlich sein Debüt vor, nachdem ihm Kollegen wie Traxman da schon zuvorkamen. Auf Basis der mächtig beschleunigten, synkopierten Breakbeats meist jenseits der 150-Bpm-Marke, minimalistischen Bassfiguren und Sounds des Chicagoers toben sich Samplefetzen aus HipHop, Jazz oder Filmen (hier: Tarzan und Flash Gordon) aus. Diese […] |
Laura MarlingOnce I Was An Eagle |
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Kein Laura-Marling-Text ohne Verweise auf Jugend und Ernsthaftigkeit der kürzlich nach Los Angeles ausgewanderten Engländerin – die 23-jährige ist aber auch selbst schuld. „Once I Was An Eagle“ ist ihr viertes Album seit 2008 und wieder so sparsam durchinstrumentiert (Akustikgitarre, Schlagzeug, in guten Momenten ein Cello) und selbstgewiss gesungen, dass man es automatisch einer alten […] |
GaytheistHold Me…But Not So Tight |
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Der Bandname mag sexuelle Orientierung und Glaubensbild ihres Sängers klarstellen, die Musik von Gaytheist lässt sich dahinter nur vermuten. Klar stellt er aber: Das Portlander Powertrio mag es direkt. Ob sie mit melodischeren Riffs durchaus indierockig („Poocano“) oder geradezu pop-punkig („Content Of Competence“) aufspielen oder häufiger mit krustig-verschmutztem Noiserock rumholzen, in jedem Fall hängen sich […] |
Bass Drum Of DeathBass Drum Of Death |
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Die Welle, die uns Woche für Woche neue Psychedelic-, Garage- und Fuzzrock-inspirierte Bands entgegenspült, scheint ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht zu haben. Man kann weiterhin hervorragend auf ihr entlang surfen und muss zumeist auch als Hörer nicht befürchten, unsanft auf die Klippen oder an den Strand geschleudert zu werden. Das Qualitätsniveau bleibt erstaunlich hoch und […] |
TrickyFalse Idols |
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Einen besseren Zeitpunk hätte sich Tricky kaum aussuchen können, um den dicken Sound und die Dance-Experimente der letzten Alben einzumotten und sich (vom penetranten Gitarrensägen im Antlers-Remix/Cover „Parenthesis“ abgesehen) stimmungsvoller Reduktion zu widmen: Im Rahmen des um sich greifenden Wiederaufgreifens von Trip-Hop-Vibes steht „False Idols“ auf einmal ganz zeitgemäß neben The xx, CREEP oder Twigs […] |












