Saturday Looks Good To MeOne Kiss Ends It All |
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Wem Belle and Sebastian zu weichgespült und die New Pornographers zu hibbelig waren, für den waren in den Nuller-Jahren Saturday Looks Good To Me die Band der Wahl. Daran dürfte sich auch mit „One Kiss Ends It All”, dem ersten Album seit 2007, nur wenig ändern. Die archetypische Twee-Band changiert auch weiterhin eifrig zwischen ansatzweise […] |
Primal ScreamMore Light |
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Man müsste Bobbie Gillespie und seine (zeitweise Allstar-)Band Primal Scream eigentlich lieben, für ihren Größenwahn und vor allem musikalische Großtaten wie „Screamadelica“ oder „XTRMNTR“. Nur leider machten es die letzten Veröffentlichungen einem nicht unbedingt leicht, „More Light“ macht in dieser fragwürdigen Tradition keine Ausnahme. Über fast 70 Minuten entfaltet die Band einen von David Holmes […] |
The Dillinger Escape PlanOne Of Us Is The Killer |
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Nur wenige Bands haben einen physischen Verschleiß wie die Grindcore-Mathematiker, auf „One Of Us Is The Killer“ legen The Dillinger Escape Plan aber mitnichten die Beine hoch. Nach ihrem poppigsten fordert nun ihr fünftes Album so intensiv wie länger nicht mehr zum Ohrverknoten heraus. Manch geradliniger-schweres Geriffe zwischen furios synkopiertem Gefrickel-Häckel-Klöppel gelingt dabei zwar nicht […] |
The So So GlosBlowout |
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Irgendwie ist Indie-Pop-Punk ein undankbares Genre. Niemand erwartet noch Großes und die Platten laufen meist einfach so mit, neben En-vogue-Kritikthemen wie Post-Mortem-Metal oder Deathstep. Aber The So So Glos haben sich entschieden, eben dieses Genre zu bespielen. „Blowout“ macht denn auch prinzipiell alles richtig: Die Schnodderigkeit des Vortrags stimmt, der Nervositätsindex ist beinahe pathologisch und […] |
The StevensThe Stevens |
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Lange musste man sich mit dem Rapidshare-Link begnügen, über den The Stevens sie verschenkten, doch nun ist die Debüt-EP der Melbourner endlich auch physisch erschienen. Die sechs Songs bieten mehr als nur eine Vorschau auf das für Herbst heiß zu erwartende Album, Alex Macfarlanes und Travis MacDonalds zerbrechlich-süße Gesangsharmonien bereiten dem (hier noch Lo-Fi-)Jangle ein […] |
Scout NiblettIt's Up To Emma |
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Scout Niblett bleibt ihrem eigenwilligen Stil auch auf ihrem sechsten Album treu und vertieft sich sogar noch ein Stück weiter in zermürbende Trauerarbeit. Der Opener „Gun“ schlurft verstörend mit aggressivem Unterton umher, doch die anfängliche Ziellosigkeit wird kanalisiert zur schärfsten Waffe. Eine gute Basis also für weitere erzitternde Augenblicke, in denen Niblett ihr Gefühlsleben nach […] |
DiverseGarage Swim |
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[adult swim] ist nicht nur die Heimat skurriler, politisch unkorrekter Minispiele (Zombie Hooker Nightmare) und Animationsserien (Robot Chicken), sondern auch Heimat zumeist mehr als empfehlenswerter, oft kostenloser Musikzusammenstellungen wie dem Adult Swim Singles Program (seit 2010), Co-ops mit Labeln (Ghostly) oder Genrepräsentationen (African Swim, Unclassified). Zur letzteren Kategorie gehört auch Garage Swim. Die [adult swim]-Musikabteilung […] |
Camperdown & OutCouldn't Be Better |
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Nach Bed Wettin‘ Bad Boys ist dies schon das zweite, wenngleich nicht ganz so gut gelungene Royal-Headache-Nebenprojekt dieses Jahr. Unbrünstig vorgetragenes Gitarrenspiel wie dieses läuft mit flachem Gesangsprech stets Gefahr, tatsächlich langweilig zu werden, wenn es sich nicht wie für den Impotenzsong „Don’t Have A Dog“ und das betäubte „Morphine Dream“ als völlig passend erweist. […] |
Hanni El KhatibHead In The Dirt |
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Der knochentrockene Sound des Debüts „Will The Guns Come Out“ mit seinen herrlichen 60er-Bezügen hat sich beim New Yorker mit den palästinensischen Wurzeln stark erweitet. Die lauten und wüsten Garagenprügel und Anklänge an den fragmentarischen Bluesrock der White Stripes tauchen zwar noch auf, wurden aber behutsam erweitert und tragen zuweilen gar soulige Korsetts und poppige […] |
WavvesAfraid Of Heights |
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Professionalisierung allerorts, auch bei den mittlerweile offiziell zum Duo gewachsenen Wavves. Auf „Afraid Of Heights“ ist schon noch alles vorhanden was man an Wavves liebt: Surf-Twang (wenn auch nicht mehr so offensiv wie zuvor), Post-Grunge, Whoohoos und der Wille zum Popsong. Die Gitarre summt warm und fett, die Laut-Leise-Dynamik sitzt, aber leider zu oft zu […] |
BengaChapter II |
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Wie die Zeit vergeht! Nachdem er mit Coki und „Night“ den ersten großen Charterfolg der Genregeschichte hatte, war vor fünf Jahren Bengas „Diary Of An Afro Warrior“ eines der meistersehnten Dubstep-Alben – im damaligen Verständnis des Begriffs. Vom damaligen Hitgespür ist hier jedoch wenig zu spüren. Während sein Magnetic-Man-Kollege Skream mittlerweile mehr an housiger Weichheit […] |
Little BootsNocturnes |
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Mit ihrem Debüt wirkte Victoria Hesketh nicht richtig bequem in der Rolle des Popstars. Ihr Label hätte es gern dabei belassen, aber mit dem in Eigenregie veröffentlichten Nachfolger begibt sie sich lieber auf eigene Faust ins Dance-Nachtleben. Die eleganten, geschliffenen Produktionen zwischen Saint Etienne und Hercules & Love Affair sind anfangs etwas charakterschwach für unzureichend […] |
Chance The RapperAcid Rap |
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Schon wieder ein neuer Stern am Himmel blutjunger MC-Talente, im Falle von Chancelor Bennett aus Chicago allerdings ein ganz besonders verstrahlter. Wer mit unfokussiertem Eklektizismus und einer debil schnarrenden Comicfigurenstimme so seine Probleme hat, dürfte mit „Acid Rap“ jedenfalls kaum glücklich werden. Der Rest bekommt bei diesem Mixtape ungefähr das, was draufsteht: Verspulte Beats, drogeninspirierte […] |
Talib KweliPrisoner Of Conscious |
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Talib Kwelis fünftes Soloalbum beginnt standesgemäß: Das musikalisch dramatische und wortgewaltige „Human Mic“ nimmt den Schwung eines motivierenden Call-and-Response-Intros mit und beschwört alte Conscious-Rap-Tugenden; es ist die Sorte Song, wegen der man mit Fackel und Mistgabel zum Rathaus seiner Stadt ziehen will. Danach hat die Platte allerdings nur noch einen denkwürdigen Moment, der gleichzeitig ihr […] |
MS MRSecondhand Rapture |
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Zu Beginn und Ende seines Debütalbums funktioniert es ganz vorzüglich, wie das Popduo mit Aussparungen zwischen wuchtigen Drums, hallenden Instrumenten und weit vorne stehenden Vocals Dramatik heraufbeschwört, Stimmung und Atmosphäre über Vektoren jenseits von gewohntem Baukastenpop anpeilt. In der Albummitte jedoch wird das ständige orchestrale Anschwellen zum Refrain ein Klotz am Bein weniger starker Songs […] |
Secret CircuitTactile Galactics |
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Eddie Ruschas Soloprojekt ist in gewisser Hinsicht nicht mal weit entfernt von seiner alten Shoegaze-Band Medicine, auch in den Weiten von Secret Circuits psychedelischen Dance-Panoramen kann man sich hingebungsvoll verlieren. Zwischen langen Builds, die genauso zu einem Höhepunkt führen wie einfach den Kurs ändern können, transzendentalen Melodien und ungehemmt mutierenden Perkussionsmustern kann Ruscha nach Belieben […] |
















