BLK JKSMystery (EP) |
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Mittelschwere Irritation macht sich breit, wirft man einen Blick auf den Wikipedia Eintrag der BLK JKS. Years active: 2000-2009. Die Diskographie spuckt derweil völlig unaufgeregt gerade mal einen einzigen Eintrag aus (eine EP von 2009, um genau zu sein). Druckfehler? Gewiss nicht. Die Erklärung in Kurzform: Die beiden Jugendfreunde Lindani Buthelezi (Vocals) und Mpumelelo Mcata […] |
Special: Little Boots – Hands | La Roux – La Roux |
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Wollen wir wetten? Nächstes Jahr um diese Zeit spricht niemand mehr von Little Boots oder La Roux. Vielleicht erscheint noch eine vierte Single als röchelndes, letztes Lebenszeichen. Danach werden sie ohne Generalüberholung und eine calmundgroße Portion Glück für immer in die Vergessenswüste der Popkultur abgeschoben. Was nämlich beide Projekte neben ihrer britischen Herkunft und stilistischen […] |
Reviews: Kilt-Pop: Schottland Spezial (Teil 1) |
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Schottland, allen voran Glasgow, ist ja sozusagen die Geburtstätte des Indiepop, na gut, vielleicht nicht ganz alleine. Fakt ist jedenfalls, das seit den frühen 80er Jahren, als Bands wie Orange Juice und Josef K den Soul zum Postpunk brachten, in der Regel jede Menge passiert zwischen Löchern und Highlands. Ob The Jesus & Mary Chain, […] |
Dirty ProjectorsBitte Orca |
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Die allgemeine Begeisterung für den ethno-inspirierten Indierock scheint die logische Schlussfolgerung einer Post-Folk-Generation zu sein, die durch ein großes Interesse an hippiesker Ästhetik geprägt ist. Mit diesem Kapitel wird die letzte Domäne vom Klischee des „Suburbian White Kid“ aufgebrochen und zur Neuinterpretation freigegeben. Die Dirty Projectors liefern mit ihrem dritten Album das Update zum Konsenssound […] |
Kaizers OrchestraVåre Demoner |
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Rückblick. Auf dem Albumcover prangt er: Mister Kaizer. Ein Logo, ein Idol, ein Veteran. Im Kampfanzug blickt er durch die überdimensionierten toten Bullaugen einer schwarzen Gasmaske. Stumm, bedrohlich und grotesk. Was darf man von einer Band erwarten, die Gasmasken zu ihrem Symbol statuieren? Die einfache Antwort: Alles, nur nicht Gewöhnlichkeit. Das war im Jahr 2003. […] |
Foreign BornPerson To Person |
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Vielen Dank, dass Sie an unserem Onlinetest teilgenommen haben. Nachfolgend werden wir Ihnen Ihr Ergebnis zu unserem Selbsttest „Bin ich zu nett?“ präsentieren: Sie haben 6.3 von 10.0 möglichen Punkten erreicht. Sie sind der Typ, der es jedem Recht machen möchte. Bloß nicht anecken. Risiken scheuen Sie bewusst, dabei merken Sie manchmal gar nicht, wie […] |
Vuk |
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Manchmal, wenn man das große Ganze gar nicht passend beschreiben kann, weil dann sowohl Übersichtsprägnanz als auch Randschärfe fehlen würden, hilft eine ausgiebige Detailanalyse. Bei Vuks Song „The Arms Of Spirit“ summieren sich da zunächst freundlich grummelnde Drums, Handclaps, eine Retro-Orgel, ätherischer Flaum und organische Ranken. Dann setzt der Gesang von Emily Cheeger ein (sang […] |
Our Brother The NativeSacred Palms |
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Erst leichte Beunruhigung. Dann Angst. Lust. Aggression. Depression. Auf einmal Freude. Verzweiflung. Panik. Enthusiasmus. Beklemmung. Selten wirbelt eine Platte dermaßen verstörend in allen nur erdenklichen Gefühlszuständen, gräbt sich ein und holt mit seinen fiesen Krallen längst vergrabene Sehnsüchte hervor wie „Sacred Palms“. Ziemlich hilflos taumelt man in Sekundenschnelle von einer Stimmungslage in die nächste, ein Zustand hoffnungsloser Unterlegenheit, […] |
Lindstrøm & Prins ThomasII |
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Es gibt Künstler, die mit ihrem Schaffen eine wahre Staubwolke aus den abseitigsten Genre-Begriffen aufwirbeln. Wenn sich diese wie für gewöhnlich mit der Zeit legen, bleibt oft nicht viel über. Nicht so bei Hans-Peter Lindstrøm und Prins Thomas. Mit Schlagwörtern wie „Cosmic“, „Baeleric“ oder „Disco Revival“ können die beiden Schweden sowieso nicht viel anfangen. Samples, […] |
MetricFantasies |
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Zugegeben, ich hielt Metric immer für eine der langweiligeren Bands, die sich in der Toronto-Szene rund um Broken Social Scene so scharrten.Zu standartisiert schien mir ihre Version von wavigem Poprock, die Texte oft zu flach, zu einfallslos die Zitate und Verweise auf The Clash oder wie hier gleich die Beatles und Rolling Stones. Lediglich Sängerin […] |
Speech DebelleSpeech Therapy |
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Diese Frau muss der Welt nichts beweisen und will es auch gar nicht. Sie will einfach ein paar Songs mit ihr teilen und das macht die Londoner Newcomerin Speech Debelle vom Grundsatz her schon sympathischer als viele ihrer männlichen Kollegen im momentan etwas ausgelaugten HipHop-Zirkus. Da kommt eine sanfte Revolution gerade recht, die kein „Mehr“ […] |
Patrick WolfThe Bachelor |
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Die Floskel vom unschlagbaren Debüt, mit dem sich der Künstler ins kreativen Abseits manövriert, ist mittlerweile derart beliebig, dass man sie getrost in der Schublade lassen kann. Der Term „Zeitgenössische Kunst“ – und da fällt nun mal auch die Popkultur drunter – expliziert diese eindimensionale Betrachtungsweise quasi schon. Bei Patrick Wolfs viertem Album „The Bachelor“ […] |
Sonic YouthThe Eternal |
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Noch nie gab es so viele Dissonanzen und Missklänge in der Musik wie heute. Das hat nicht nur der Rezensent, sondern auch kürzlich Frau Gordon im Independent festgestellt. Das Hörverständnis hat sich eben immer weiter entwickelt und daran haben Sonic Youth sicherlich einen großen Anteil. Seit 28 Jahren beglücken die New Yorker nun mit neuen […] |
Future Of The LeftTravels With Myself And Another |
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Drei kurze Platten und zehn verschlissene Zwangsjacken später starben McLusky aus Wales einen schnellen Tod. Zu schnell, wie man retrospektiv feststellen wird – und natürlich allzu humorlos im Vergleich zu den aberwitzigen, rasenden Rockmonstern von Alben (allen voran das unumstößliche „Do Dallas“). Dass man nicht lange auf nachfolgende Bands warten musste, war klar. Denn der […] |
St. VincentActor |
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And The Oscar Goes To Immer wieder Björk. Kaum treffen die beiden Attribute weiblich und, nunja, irgendwie abseitig bei einer Musikerin aufeinander, folgen die Vergleiche zur Isländerin (und vielleicht auch noch zu Kate Bush) auf dem Fuß und der so Gebrandmarkten wird es in Zukunft schwer fallen, eigenes Profil in deren übergroßen Schatten zu gewinnen. […] |
PhoenixWolfgang Amadeus Phoenix |
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(Fast) immer alles richtig machen Nein, viel schief gehen konnte da wirklich nicht. Seitdem Phoenix damals, vor jetzt schon fast zehn Jahren, mit „United“ diese unglaubliche Konfetti-Kanone von einem Album veröffentlichten, die in keine der damaligen und heutigen Hypes und Kategorisierungen so wirklich passen wollte und mit „If I Ever Feel Better“ und „Too Young“ […] |

















