Original und Fälschung mit Chikita Violenta |
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Tollen Indierock gibt es auch südlich der Vereinigten Staaten. Auf seinem dritten Album klingt das Quartett Chikita Violenta nicht gerade wie eine typisch mexikanische Band, sondern erinnert in seinen uferlosen Euphoriewellen vielmehr an wohlvertraute Kanadier – nicht ohne Grund. |
StarsThe Five Ghosts |
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Torquil Campbell, Amy Millan und Co. sind nun auch schon Mitte 30, aber sie werden auf ewig jugendlich bleiben. Sie wissen bestens Bescheid über die Herzensangelegenheiten des Lebens, sind abgeklärt und weise, aber sie haben nicht vergessen, wie es sich anfühlt ein Teenager zu sein, der an gebrochenem Herzen leidet. Die kleinen Momente des Lebens reichen ihnen seit jeher aus, um große Luftschlösser damit zu bauen. Das brechende Herz wird so lange zum poetischen, schicksalhaften Ereignis aufgebauscht, bis daraus ein bittersüßer, triumphaler Kino-Höhepunkt geworden ist. Auf „The Five Ghosts“, ihrem mittlerweile fünften Studioalbum, legen die Kanadier mal eine Pause ein, Songs für dich und mich und den Kinofilm unseres Lebens zu schreiben. Stattdessen haben sie eine Songsammlung zusammen geklöppelt, die vortrefflich geeignet ist, um das Leben von Grey’s Anatomy-Charakteren zu beschallen – lau, oberflächlich und schnell wieder vergessen. |
MenomenaMines |
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Es war ja durchaus zu befürchten, dass das nimmermüde Kreativtrio von Menomena nach dem 2007er „Friend And Foe“ trotz so mancher wunderbarer zusätzlicher Spielwiese wie Brent Knopfs Ramona Falls oder Danny Seims Lackthereof für „Mines“ jeden Stein so lange umdrehen, Details verschieben und Sounds aufeinander türmen […] |
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! |
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Was für ein Programm: Pavement, Liars, Xiu Xiu, Oh No Ono und Broken Social Scene geben sich in gut einem Monat an fünf von sechs aufeinander folgenden Abenden in der deutschen Hauptstadt die Ehre. Da wir dieser Frohlockung beim besten Willen nicht widerstehen können, schlagen wir vom 19. – 24.05. Mai einfach mal kurzfristig in Berlin unser Lager auf. Seid ihr dabei? |
Broken Social SceneForgiveness Rock Record |
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Die Wogen haben sich geglättet und kaum jemand spricht heute noch von der „Canadian Invasion“ getauften Welle an Indiebands, die gegen Mitte des letzten Jahrzehnts von den Zentren Montreal und Toronto aus zunächst Amerika und dann auch Europa in Euphorie versetzte. Broken Social Scene […] |
Alcoholic Faith MissionLet This Be The Last Night We Care |
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Es fällt schwer über dieses Album zu schreiben, ohne dabei Alcoholic Faith Missions letzjähriges Überraschungsalbum „421th Wythe Avenue“ und die dazugehörigen Konzerte zu erwähnen. Während mich letztere in ihrer von jeglichem Gepose befreiten Herzlichkeit sofort übermannten und seit langer Zeit mal wieder klarstellten, dass modernes Hippietum in seiner positivsten Auslegung soviel mehr meinen kann, als bloß Fusselbärte und neonbunte Gesichtsbemalung, mauserte sich ersteres nämlich erst im Laufe der Zeit und mit Blick auf die so langsam Staub ansetztende Plattenhülle direkt neben dem Player (bzw. die lastfm-Langzeitstatistik) zum echten […] |
Tape auf Touren: Vol. 06 – 2010 |
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Das ging ja schnell! Nachdem wir erst zu Wochenbeginn in die fünfte Runde gestartet sind, haben wir bereits die Songs für das sechste Tape zusammen – nach knüppelhartem Auswahlverfahren, versteht sich, denn diese Woche hat es in sich! Dass The Hold Steady vor wenigen Tagen den ersten Song ihres fünften Studioalbums präsentiert haben, wurde euch […] |
MP3-Alarm! |
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AUFTOUREN ist ein Musikblog. Bisher gab es nur das „Tape auf Touren“ als direkte Reinhör-Option zu ausgewählten Songs per Stream – und natürlich unsere immer sorgsam präparierte Stream-Rubrik am rechten Rand. Das wird auch weiterhin so bleiben und doch bloggen wir ab sofort in unregelmäßigen Abständen auch Links zu legaler (!) Gratismusik im Netz, wobei viele Seiten uns da viel an Aktualität voraus haben werden. Dennoch hoffen wir, dass euch unsere Rubrik „MP3-Alarm!“ gefällt […] |
Empfehlung: Years |
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So ein Sommerloch hat natürlich auch sein Gutes. Neben der unbändigen Vorfreude auf die vielversprechende herbstliche Veröffentlichungsflut findet man genau jetzt nämlich endlich mal Zeit, sich durch Platten zu wühlen, die man im Eifer des Gefechts der ersten Jahreshälfte beinahe übersehen hätte. Und in diesem Falle, in dem es um das selbstbetitelte Debütalbum der Years, einem Baby des Do Make Say Think- und Broken Social Scene-Mitglieds Ohad Benchetrit, gehen soll, wäre das nun wirklich mehr als schade gewesen. |
MetricFantasies |
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Zugegeben, ich hielt Metric immer für eine der langweiligeren Bands, die sich in der Toronto-Szene rund um Broken Social Scene so scharrten.Zu standartisiert schien mir ihre Version von wavigem Poprock, die Texte oft zu flach, zu einfallslos die Zitate und Verweise auf The Clash oder wie hier gleich die Beatles und Rolling Stones. Lediglich Sängerin […] |
Empfehlung: The Alcoholic Faith Mission |
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Wenn es eine den allermeisten Anwesenden bis dahin noch völlig unbekannte Band schafft, gleich mehrmals zur Zugabe gebeten zu werden und am Ende des Abends sogar das ansonsten eher für unangenehme Ignoranz bekannte Publikum einer allwöchentlichen Umsonst-Konzertreihe vor dem Merch-Stand Schlangen bildet, hat das in diesem Fall wohl auch damit zu tun, dass die dargebotene […] |











