Filthy HunsFilthy Huns |
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Schon der Projektname ist natürlich toll! Was einem da ad hoc für Assoziationen durch den Kopf rasen … aber darüber möchte ich mich hier gar nicht auslassen. Musikalisch fährt das Debüt von Nick Koenigs Projekt mit uns hinaus in eine Wüste, durch die Minimal Wave und Suicide auf Pferdesedativen wie Strohballen durch die Nacht treiben […] |
Le1fFly Zone |
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„Dark York” war eines der HipHop-Mixtapes des letzten Jahres. Le1fs abgefahrener Mix aus Digibeats und abseit jeglicher technischer Konvention gerappter Schweinereien wirkte wie eine entlarvende Karikatur auf die heterosexuellen Kollegen. „Fly Zone” ist sogar noch besser, indem es an den produktionsstechnischen Schwachstellen des Vorgängers ansetzt. Mit klarerem Sound Engineering machen blubbernde Synthie-Blasen, Dubstep-Rülpser und Subbass-Attentate […] |
Toro Y MoiAnything In Return |
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Chaz Bundick alias Toro Y Moi bleibt unberechenbar. Nach Chill-was-auch-immer und Funk widmet er sich für Album Nummer 3, „Anything In Return“, dem R’n’B, gerne auch mal mit massivem Deep-House-Touch. Das gelingt alles natürlich gewohnt technisch versiert, wirkt aber manchmal wie eine bloße Fingerübung, die zeigt: “Schaut was ich alles kann!” Klar fallen dabei tolle […] |
The Night MarchersAllez Allez |
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Über die Ankündigung von Rocket From The Crypts Reunion-Tour wurde irgendwie selten erwähnt, dass erst einmal ein neues Night-Marchers-Album auf dem Plan stand – seltsam, rockt und rollt unter allen Speedo-Projekten dieses doch am ehesten mit RFTC vergleichbar. An deren Meisterwerke mag das Zweitwerk „Allez Allez” zwar nicht heranreichen, wartet aber mit einigen vergnüglichen Riffs […] |
WidowspeakAlmanac |
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Auf ihrem zweiten Album wechselt die Band mit der Hope Sandoval erstaunlich ähnlichen klingenden Sängerin vom Dream Pop des Debüts zu nicht weniger betörend schönem Folk und Americana mit Schattenanstrich. Dabei wird „Almanac“ zwar abwechslungsreicher und komplexer, bietet Sanft-Atmosphärisches ebenso wie pedalverjault Rockiges, gelingt von einer gefassten Stimmung zur nächsten nicht ganz kohärent. Auch kann […] |
Christopher Owens Lysandre |
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An Christopher Owens scheiden sich seit jeher die Geister. Zwischen großem Songwriterhandwerk und sensibler Künstlerkarikatur schwankt auch nun sein erstes Soloalbum nach einer doch recht kurzen Karriere mit Girls. Um das titelgebende Motiv („Lysandre’s Theme”) herum geben sich Querflöten, weibliche Backgroundchöre und nicht immer geschmackssichere Ausflüge in Rocksteady oder Boogie Woogie die Hand, das gelegentlich […] |
The Joy FormidableWolf’s Law |
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Der größte Makel an „Wolf’s Law“ ist, dass es nicht zusammen mit meterhohen Monsterlautsprechern geliefert wird, die ihm gerecht würden. Auf seiner zweiten LP entfesselt das walisische Trio noch vielschichtigere, noch triumphalere Rockfluten: „Maw Maw Song“ ist mit seinem Quak-Refrain wohl der gewöhnungsbedürftigste unter den immens dichten, effektgeladenen Songs, die weniger Hitpotential besitzen mögen als […] |
Veronica FallsWaiting For Something To Happen |
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Veronica Falls waren für mich eine der Überraschungen der Jahres 2011. Ihren Jangle-Pop mit einer großen Portion Shoegazing brachte man seinerzeit eher mit US-amerikanischen Bands wie The Pains Of Being Pure At Heart oder Ringo Deathstarr in Verbindung. Allerdings mischten Veronica Falls ihrer Version noch eine wesentlich größere Portion New Wave und Gothic-Feel bei und […] |
IndiansSomewhere Else |
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Einer für Alles. Søren Løkke Juul alias Indians macht alles selbst und braucht dafür vor allem eines: Tasten. Auf „Somewhere Else“ wagen sich viele verschiedene künstliche Pianoklänge durch ein Gespinst aus Hall und Echo, mal zerbrechlich im Stile Perfume Genius’ hingetupft, mal folkig mit Akustikgitarre in Szene gesetzt. Hatte letzterer dieses Klangdickicht im vergangenen Jahr […] |
MountainsCentralia |
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„Centralia“ ist auch, aber nicht nur die Synthese seiner beiden Vorgänger, des sequencerlastigen „Air Museum“ und des Gitarren-dronigen „Choral“. Das US-Duo eint digitale und analoge Techniken und Ästhetiken in klaren Konturen, seine Kompositionen aus seufzenden SOTL-Streichern, Synth-Loopings, Sechssaiter-Zupfen und Piano-Echo sind von solcher Breite und Tiefe, dass ihr Ausfaden ein den Atem stocken lassendes Vakuum […] |
Eagulls Eagulls EP |
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Die Presse der Insel hat Eagulls einmal als „progressive punk“-Band bezeichnet – eine lustige Bezeichnung, war doch gerade Prog einer der Gründe für die Entstehung von Punk. Naja, egal. Punk ist natürlich richtig, aber Eagulls haben auch bei den Stone Roses und US-Alternative der End-80er, Anfang-90er ganz genau hingehört. So bringen die fünf eine immense […] |
The Casket LotteryReal Fear |
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Post-Hardcore mit Synth-Touch ist nichts Neues, aber so glatt, wie hier Gitarren von sphärischer Elektronik umarmt werden, wirken selbst späte Elliott im Vergleich wie Fugazi. Auf dünneres Eis begibt sich „Real Fear” zwar in seinen poppigsten Stücken, jedoch eher, weil dem nach fast einem Jahrzehnt wiedervereinigten Trio dort das Songwriting zu flach gerät. Ansonsten steht […] |
Esben And The WitchWash The Sins Not Only The Face |
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Erinnert sich noch wer daran, als Düsterkeit das neue große Ding im Pop sein sollte? Seinen Zenit erreichten sowohl das ganze Medienphänomen wie auch Esben And The Witch vor zwei Jahren als Titelthema der Spex, denn während sich die Pop-Charts seitdem keinen Deut dimmten (im Gegensatz zu manch subkultur-elektronischen Strömungen), liefert das britische Trio nun […] |
EthernetOpus 2 |
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Auf seinem zweiten Album lädt Tim Gray zum Bad in jener Art von verrauschtem Ambient ein, die eher mit schönen Momenten aufwartet als sich zu einem stromlinienförmigen, dramatischen Gesamtverlauf zu entwickeln. Zu viel zugleich geschieht beispielsweise in „Dog Star”, wo die Hör-Aufmerksamkeit abwechselnd auf Dronetexturen und -melodien, pluckernde Seiten-Sounds und Beatmuster gerichtet wird – weswegen […] |















