The Rational AcademyWinter Haunts |
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Unnahbar beim ersten Date. Vor dem flüchtigen Beobachter können The Rational Academy sich noch hinter massiven Noise- und Drone-Wänden verbergen. Jede weitere Begegnung lässt die Schutzmauer dann aber bröckeln wie den Putz an den Garagenhöfen in Dortmund-Scharnhorst. Ähnlich wie die frühen Aereogramme fremdweht der Gesang Benjamin Thompsons durch Songs wie „夏 夫 (Summer Husbands)“ oder […] |
Palma Violets180 |
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Während andere Regionen sich auf unglamourösen Essentialismus spezialisieren, glaubt man im UK noch immer an Rock’n’Roll als Charteroberer. Palma Violets scheinen das Zeug dafür zu haben, mit stimmlich begnadetem Vokalisten preschen sie selbstbewusst durchs clever-ohrwurmige „Best Of Friends” – doch dann folgt der Rest ihres Debüts. Zu unausgegoren die Songs mit laffem US-Westküsten-Psych ohne findige […] |
araabMUZIKFor Professional Use Only |
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Sylvers Trancegedöns „Turn The Tide“ und Korns Nu-Metal-Hitsingle „Falling Away From Me“ auf einer Platte vereint – das gibt es doch sonst nur bei „Just The Best“! Wer das ebenso wilde wie triumphierende Trash-Sample-Manifest mit all den stürzenden Beatkicks auf „Electronic Dream“ zu anstrengend und zu laut fand, wird das knapp 70-minütige „For Professionell Use […] |
Dan FrielTotal Folklore |
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Schon vor dem Ende von Parts & Labor musizierte Dan Friel solo, doch wo das lo-fi-ige „Ghost Town“ 2008 wie ein introvertierterer Dan Deacon daherkam, breitet sein zweites Album die Noisepop-Arme zur Weltumarmung aus. Über saftig zerfetzten Maschinendrums macht Friel genug kunterbunten Bliebblobpeng-Krach für drei, so dass es in den typisch hymnischen Melodien flott voranpreschender […] |
Keaton HensonBirthdays |
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Der schüchterne englische Barde Keaton Henson spielt ungern vor großem Publikum. Und überhaupt wollte er eigentlich nie Musik machen. Bis zu dem Tag, als ihn seine erste Freundin, im zarten Alter von 18 Jahren, verließ. Hunderte Songs schrieb er, um seinem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Hört sich ziemlich schwermütig an, genau wie sein Debüt „Dear“. […] |
inc.no world |
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Da wurde das letzte Jahr über eine Handvoll feine Werke als Erneuerer abseits des R’n’B-Mainstreams positioniert, um Letzteren trotz all seiner Vielfalt im Vergleich dazu als klischeehafte Geschmacklosigkeit über einen Kamm zu scheren, jetzt haben wir den Salat: inc. scheinen das Märchen vom “besseren” Indie-R’n’B tatsächlich zu glauben. Über seine dezenten Instrumentals, die eine Steilvorlage […] |
Jacco GardnerCabinet Of Curiosities |
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Dem interessierten Musikhörer dürfte aufgefallen sein, dass nicht erst seit Foxygen Psychedelic- und 60s-Einflüsse in der kontemporären Popmusik Einzug halten. Vornehmlich Bands aus Australien oder von der Westküste der USA halten hier die Vorreiterrollen. Jetzt tritt dieses Phänomen auch in den Niederlanden auf: Der 24-jährige Jacco Gardner spielt auf seinem Debut alles selbst ein, hält […] |
SeguePacifica |
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Vorsichtig tastet sich dieser Ambient-Techno voran. Bedächtig und behutsam zerfließen die Klänge, die vollgesogen sind mit Wärme und einer angenehmen Erdung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der kanadische Produzent Jordan Sauer eine Vorliebe für Dub-Bassläufe hat, die am Boden wie Schlingpflanzen kreuchen und eine organische Komponente hinzufügen, die dieses immer auch ein bisschen verrauschte […] |
UmbertoConfrontations |
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Dass er auch im heutzutage nicht knapp besiedelten Feld der verdreckten Synth-Hommagen an 70er-Euro-Genrestreifen durchaus herausstehen kann, zeigte Matt Hill 2010 mit dem formidablen „Prophecy Of The Black Widow“. Auf seinem neuesten Werk, das einen nichtexistenten Alien-Invasionsfilm soundtrackt, kommt er aber nur recht langsam in die Gänge: Wo selbst subtilere Horrorstreifen zumindest zu Beginn ein […] |
CyclopeanCyclopean EP |
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Cans letztjährige Fünffach-LP „Lost Tapes“ lässt sich weiterhin gut abknabbern. Nach und nach schälen sich Songs aus diesem herausfordernden Mammut-Output, so dass man die wahre Begeisterung erst eine ganze Weile nach der Veröffentlichung verspürt. Das spielt den beiden Can-Gründungsmitgliedern Jaki Liebezeit und Irmin Schmidt in die Karten, können sie doch nun mit ihrem neuen Instrumental-Projekt […] |
DucktailsThe Flower Lane |
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Dass Matthew Mondanile Gitarrist bei Real Estate ist, konnte man schon seinen bisherigen Solowerken als Ducktails anhören. Doch auf seinem ersten Album mit klar ausgeformtem Studiosound und Bandbesetzung verlieren seine Songs leider an Eigencharme, dümpeln zu oft in Softrock-Gewässern zwischen besseren Songs seiner chilligen Hauptband und Ariel Pinks. Vor allem die späteren Albumstücke, die von […] |
Night BedsCountry Sleep |
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Im Songwritersektor ist es ein wenig stiller geworden. Die hohe mediale Aufmerksamkeit der letzten Jahre scheint weitergezogen. Winston Yellen heißt der junge Mann, der sich trotzdem und mit einigen Vorschusslorbeeren bedacht anschickt, in die erfolgreichen Fustapfen von Bon Iver und Co zu treten. „Country Sleep“ ist grandios arrangiert, herzerweichend gesungen und reiht sich nahtlos irgendwo […] |
Retribution Gospel Choir3 |
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Ganz kontra ihres sakralen Namens ist dies die Band, in der Alan Sparhawk von Low so richtig die Sau rauslassen kann. Das dritte und beste Album des Trios hat nicht die Konsistenzprobleme seiner Vorgänger, denn es besteht nur aus zwei Songs: Dem furiosen, bassgewichtigen Stonermonster „Can’t Walk Out” und dem ebenfalls über mehr als 20 […] |
Tegan And SaraHeartthrob |
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Das siebte Album der Quin-Schwestern dürfte die Meinungen spalten: Selten vollzieht eine Band so konsequent einen Wechsel in kunterbunten Powerpop-Sound, was manche Fans ihrer bisherigen Werke ebenso abschrecken mag wie alle, die gegen synthpolierte Produktion allergisch sind. „Heartthrob” ist aber nicht nur eine immense Freude für alle, die sich schon immer heimlich erträumt hatten, die […] |
Cult Of LunaVertikal |
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Fünf lange Jahre haben sich Cult of Luna, eines der Flaggschiffe des Post-Metal, Zeit gelassen. Fast wie aus dem Nichts kommt nun „Vertikal“ und ist, wie zu erwarten war, ein richtiger Brocken. Nach dem überwiegend ruhigen Album „Somewhere Along The Highway“ und dem darauf folgenden, brachialen „Eternal Kingdom“ schlagen die Schweden wieder eine neue Richtung […] |
Daniel RomanoCome Cry With Me |
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Nach Indierock-Vergangenheit mit Attack In Black und Produktionsmeriten für u.a. City And Colour ist Daniel Romano seit nunmehr drei Alben tief im amerikanischen Country angekommen. Sein neues, „Come Cry With Me“ betiteltes Werk trieft zwar in jeder Sekunde vor Herzschmerz und Gefühl, klingt aber trotz Slide-Gitarre und Grand-Ole-Opry-Referenzen nicht nur nach Lagerfeuer- und Blaue-Bohnen-Romantik. Mit […] |

















