YeasayerFragrant World |
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Auf ihrem dritten Album setzen die New Yorker ihren Weg in Richtung elektronischer Musik konsequent fort. |
Zwillingsforschung #2: High five! |
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Plattencover und ihre Doppelgänger. |
Bear In HeavenBeast Rest Forth Mouth |
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Auf einmal ist es ganz abrupt zu Ende. Lässt den Hörer allein in einem weiten Raum, der noch ein wenig nachhallt von den vorhergehenden 40 Minuten. „Es“ heißt in diesem Fall „Beast Rest Forth Mouth“ und ist das zweite Album von Bear In Heaven, das ansonsten aber eher auf Überraschungsmomente verzichtet. Im Gegenteil: Hier zählt das große Ganze, nicht ein einzelner Moment oder ein ausgewählter Song. Das wiederum ist erstaunlich, schließlich sind die insgesamt zehn Stücke keine ausufernden Klanggebilde, die eng miteinander verwoben sind, sondern ähneln zumindest von der Länge her eher klassischen Popnummern. |
MGMTCongratulations |
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Vielleicht war es den Mitgliedern von MGMT ein zusammengeschnittener Mix in einer mäßigen TV-Serie zu viel. Oder einmal zu oft „Kids“ in einem Funsport-Arcade-Game. Vielleicht hat ihnen aber auch Nicolas Sarkozy und die ungewollte Politisierung ihrer Musik den entscheidenden Anstoß gegeben, neue Richtungen zu suchen. Letztendlich wollte man offenbar einfach nur noch surfen. Auch dazu hätte MGMTs 2007er Album „Oracular Spectacular“ gewiss die passende Untermalung geliefert. Rick Rubin lenkte die Band in poppige Gefilde, in welchen sie sich wohl fühlten, und in welchen sich ihre experimentellen Popsongs zu riesigen Hits entwickeln konnten. Das Album schlug (zurecht) immens hohe Wellen. Für unbeschwertes Surfen aber wohl zu hohe. |
The Ruby Suns / GeographerFight Softly / Animal Shapes EP |
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Die irrwitzigen Tropical-Schnipseleien von El Guincho kamen Ende 2007 etwas zu früh: Erst im letzten Jahr wuchs sich karibisches Flair zu einem Trend aus, den besonders die amerikanischen Weird-Folk-Künstler etablierten. Im Frühling 2010 starten deren Epigonen eine neuerliche Veröffentlichungswelle. Grund genug für ein kleines Multivitamin-Spezial |
Dinosaur Feathers / Tanlines Fantasy Memorial / Settings EP |
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Manchmal hat man das Gefühl, die Konsumindustrie verfolgt einen cleveren Masterplan. Im Sommer 2009 schien die Modewelt so farbenfroh wie zuletzt irgendwann in den 90ern. Überall sah man bunte T-Shirts in grün, gelb, orange, rot, blau, türkis und violett. Passend dazu wirbelte das Animal Collective mit „Summer Clothes“ durch den Raum und versprühte ein tropisches Aroma, das viele weitere Indiebands zum Anlass nahmen, ebenso fruchtige Klänge zu veröffentlichen. Der Rhythmus war wieder wichtig geworden, das kosmopolitische Flair ebenso und so gab es zuhauf eine Renaissance von Steeldrums und geloopten Afrobeat-Samples, die sich nur allzu gut in eine Umgebung des amerikanischen Indie einfügten. In diesen Tagen schwappt eine zweite Welle heran, die zwischen Weird Folk und eine globalem Kulturraum hin- und herpendelt und dabei eine angesagte Mischung braut, die sommerlich, exotisch und beschwingt zugleich agiert. Wir stellen euch einige ausgesuchte Platten vor: […] |
MP3-Alarm! |
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AUFTOUREN ist ein Musikblog. Bisher gab es nur das „Tape auf Touren“ als direkte Reinhör-Option zu ausgewählten Songs per Stream – und natürlich unsere immer sorgsam präparierte Stream-Rubrik am rechten Rand. Das wird auch weiterhin so bleiben und doch bloggen wir ab sofort in unregelmäßigen Abständen auch Links zu legaler (!) Gratismusik im Netz, wobei viele Seiten uns da viel an Aktualität voraus haben werden. Dennoch hoffen wir, dass euch unsere Rubrik „MP3-Alarm!“ gefällt […] |
Kartenverlsoung: Yeasayer – And the winner is… |
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Ihr habt uns ordentlich auf Trab gehalten in der letzten Woche, das Interesse an Yeasayer scheint, wenn dies denn als erstes Anzeichen gedeutet werden darf, erfreulicherweise merklich angewachsen zu sein – nur in München zeigt man sich noch nicht ganz so überschwänglich […] |
Kartenverlosung: Yeasayer |
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Yeasayer sind in den letzten Wochen zu einer Art Dauergast auf diesen Seiten geworden. Bereits am 11. November des vergangenen Jahres haben wir euch unsere ersten Eindrücke des mit so viel Spannung erwarteten neuen Albums vorstellen können […] |
Das Musikorakel: Bands für 2010 |
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„Julian Peretta. Julian who?“ musste jüngst MTV konstatieren, denn ihr Tipp auf den ultimativen medialen Durchbruch dieses Herrn im Jahr 2009 erwies sich rückblickend gänzlich falsch. Allerdings erscheint sein Debüt auch erst im nächsten Frühjahr, so dass leichte Hoffnungen […] |
YeasayerOdd Blood |
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Den Einfluss, den das Ende 2007 erschienene Debütalbum „All Hour Cymbals“ der New Yorker Hipster von Yeasayer mittelfristig auf die amerikanische Indieszene ausübte, kann man, von heute aus betrachtet, als durchaus beachtlich ansehen. Man mag zwar darüber streiten können, ob sie wirklich die ersten waren, die traditionelle afrikanische Rhythmen in ihren psychedelischen Pop mit einfließen ließen, als sicher lässt sich jedoch feststellen, dass Yeasayer mit dem Weiterdenken des Ansatzes von TV On The Radio […] |
Empfehlung: Javelin |
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Another Brooklyn Boomer. Es scheint, als wäre der Londoner Untergrund erst einmal großflächig abgeriegelt – die spannendsten Projekte kommen derzeit aus der amerikanischen Metropole. Egal, ob es die Hinwendung zum Surfpop ist (mit deutlichem Noiseeinschlag wie bei The Drums) oder das Verknüpfen unterschiedlichster Stile und Spielarten wie bei MGMT, Yeasayer oder Animal Collective. |
Erste Eindrücke: Yeasayer – Odd Blood |
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Wer hat sie nicht noch in Erinnerung, die fulminanten Sequenzen im Rahmen der Take Away Show im März 2008 bei der abgedrehten Aftershow-Party? Dieser überrumpelnde Moment in „2080“, als plötzlich die mitgereisten Konzertbesucher wie aus dem Nichts ins matte Licht rücken, lauthals gröhlend, bis es schließlich an der Tür klingelt – vermutlich die Nachbarn. Ein Abend, der verdeutlicht, wie viel Magie die Improvisation beinhalten und mit was für einer Macht diese ausgestattet sein kann […] |
Review: Diverse – Dark Was The Night (2009) |
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Charity-Sampler müffeln vor Gutmenschentum, vor Bono’scher Profilierungssucht und doppelbödigem Kalkül. Wenn Bands oder Prominente sich für ein Landminenverbot, bessere Gesundheits-Infrastrukturen in Namibia oder die Co²-Ausstoßregulierungen einsetzen, dann sind die gewonnenen medialen Stoßzeiten, die 15-Minuten-Ruhm der Katastrophe, ein wichtiger Beitrag zu Nachrichtenpolitik. Eine Angelina in Afrika macht nicht nur überhaupt auf Missstände aufmerksam, sondern lockert auch […] |












