The WalkmenLisbon |
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„Lisbon“, das sechste Album von The Walkmen, ist für und aus dem (musikalischen) Moment heraus gemacht. Momente, die einen dazu zwingen, immer wieder zurück zu spulen und wegen denen man manisch vor der Anlage sitzt. |
Isobel Campbell & Mark LaneganHawk |
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Die einen oder anderen unter euch kennen es vielleicht: In diesen Tagen, wo unzählig viele neue Platten an einen herangetragen werden und die Veröffentlichungen sich extrem ballen, da drängt einen die unbändige Gier dazu, zuerst die vermeintlich spektakulären Werke zu hören. Die, die Ungewöhnliches oder gar Absurdes versprechen und schon beim ersten Durchgang deutliche Reizpunkte setzen – man ist schließlich auf der Suche nach dem schnellen Erlebnis. Nach Entertainment. Da haben es solche Routiniers wie Isobel Campbell oder Mark Lanegan mit einem von Grund auf traditionellen Album naturgemäß schwer. Wie schade. |
EelsTomorrow Morning |
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Eine „Erlösung“ soll es sein, das dritte Eels-Album innerhalb von 15 Monaten. Nach „Hombre Lobo“ („Verlangen“) und „End Times“ („Verlust“) beendet „Tomorrow Morning“ die Konzept-Trilogie mit überraschend positiven Klängen. Und prinzipiell freut es den Zuhörer natürlich, dass Band-Chef Mark Oliver Everett seinen Kopf nach Jahren voller Tod und gebrochenen Herzen endlich Richtung Sonne streckt – nur: könnte das dann nicht noch etwas spannender klingen? |
Gekommen um zu bleiben | Tocotronics „Schall und Wahn“ |
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Was muss Musik? Eine Frage, die wieder und wieder durch den Popdiskurs gejagt wird. Kaum eine Band, die in diesen Topf geworfen wird, die nicht aus der Hamburger Schule stammt oder zumindest deren Hausaufgaben in der Pause erledigt hat. Und nun Tocotronics neues Album „Schall und Wahn“, der Abschluss einer so nie gedachten Trilogie. Kulturteil i hör dir trapsen […] |
Oll‘ Hip-Hop Hasen |
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Unfair, wenn in dem Alter um die 40 schon Sprüche kommen von wegen „Alte Hasen im Geschäft“, aber Mos Def und Raekwon wissen natürlich Bescheid, waren beide doch für gewisse Meilensteine im Hip-Hop-Geschäft verantwortlich, die aber schon etwas älteren Datums sind. Der jüngere Output beider ging an manchen Stellen eher unter, obwohl es sich dabei um zwei durchaus reizvolle Werke handelt. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Dem einen sind die Konventionen des Genres vollkommen fern und der andere erfüllt sie dafür umso mehr mit vollem Ernst. |
HEALTHGet Color |
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Es ist von Beginn an ein Spiel mit den Extremen. Wo andere den Hörer in Form eines Intros geschmeidig auf den Weg geleiten, prügeln HEALTH bevorzugt gleich drauflos, Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Das musste so manch einer, der sich ohne vorherige Höreindrücke womöglich zu sehr vom Bandnamen leiten ließ, auf dem Haldern Pop […] |
Element Of CrimeImmer da wo du bist bin ich nie |
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Wie zu erwarten war versetzen Element Of Crime den Kritiker wiederholt in eine aussichtslose Lage. Dieses Mal, so lautet das strenge Vorhaben, ist man um eine objektive Annäherung bemüht. Die, und damit haken wir jetzt gleich zu Beginn die auf dem Notizzettel stehenden Kritikpunkte ab, kommt recht schnell zu dem Ergebnis, dass die Band derzeit […] |
The DodosTime To Die |
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Ein bisschen fühlt man sich wohl wie Ralf Rangnick. Im Jahre 2008 gelingt der Überraschungscoup mit offensiver, attraktiver und kecker Spielweise. Das weckt Erwartungen, mobilisiert Fans. Zur Endabrechnung in 2009 reicht es hingegen nur noch mit Biegen und Brechen zum Mittelmaß, das „graue Maus“-Image lässt grüßen. Die TSG 1899 Hoffenheim und The Dodos – derzeit […] |
Review: Morrissey – Years Of Refusal |
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Wir erinnern uns: Im letzten Jahr veröffentlicht Morrissey seine dritte Best-Of Compilation. Mit dabei sind die beiden in diesem Zusammenhang eher mittelmäßigen neuen Songs „All You Need Is Me“ und „That’s How People Grow Up“. Überraschung Nummer 1: Beide werden nochmals auf dem neuen Studioalbum veröffentlicht. Überraschung Nummer 2: Dort zählen sie zu den stärksten […] |









