JapandroidsNear To The Wild Heart Of Life |
|
Wenn das Titelstück schon „she kissed me like a chorus“ als Vergleich herbeibemüht, ist klar: Musik ist für Japandroids ein allzeitig präsenter, unausblendbarer Teil ihrer Existenz. Sie führt die beiden Riff-Rocker immer wieder zum monatelangen, nomadischen Leben auf den Straßen zwischen den Konzertorten, das sie auf ihrem dritten Album blumig, aber nur in Maßen rosig […] |
AUFTOUREN präsentiert: Japandroids |
|
Die Fundamente sollen beben: Japandroids spielen auf, wir verlosen Tickets. |
JapandroidsCelebration Rock |
|
Unkontrollierte Ekstase aus ächzenden Lautsprechern: Japandroids‘ Albums Titel ist seine glorreiche Maxime. |
No AgeEverything In Between |
|
Wohl kaum eine Band, kaum ein Künstler ließe sich ähnlich stark mit der zugegebenermaßen noch recht kurzen Geschichte unseres kleinen Fanzines assoziieren als die beiden DIY-Noise-Berserker von No Age. Waren es anno dazumal, vor rund zwei Jahren, doch die Konzerte von Randy Randall und Dean Spunt, wo sich ein kleiner Kern der Redaktion zum ersten mal zusammenfand. So wurde dann auch das zu dieser Zeit erschienene Zweitwerk der Band auf diesen Seiten gebührend abgefeiert und in die oberen Regionen der Jahrescharts gehievt. Ich für meinen Teil konnte damals leider nie so ganz mitgehen. No Ages berstende Liveenergie wollte für meine Begriffe einfach nicht auf Tonträger überspringen, die viel beschworenen Melodien hinter der Noiseoberfläche blieben mir leider verborgen. |
MP3-Alarm! (V) |
|
„Viel trinken und wenig Belastung ratsam“ – das Bundesgesundheits-ministerium gibt wie immer sachdienliche und kompetente Hinweise, wie diese hochsommerlichen Temperaturen auszuhalten sind. Das AUFTOUREN-Team kann da nur mit profaneren Empfehlungen aufwarten: Bier einpacken, Hefeteig fürs Stockbrot backen, zusammenmatschen und dann nichts wie raus in den Park. Natürlich nicht, ohne vorher noch unsere monatlichen Gratis-MP3s eingesteckt zu haben […] |
Sleigh BellsTreats |
|
Vergesst den Hype, der bereits Monate vor dem Erscheinen von „Treats“ anhand einiger Demos um das New Yorker Duo Sleigh Bells gemacht wurde. Vergesst die Faktenlage, dass es sich hierbei um ein Projekt des ehemaligen Gitarristen der Post-Hardcore-Band Poison The Well, Derek E. Miller, und Alexis Krauss, Ex-Mitglied der nie aus den Startlöchern gekommenen Teen-Girlband Rubyblue, handelt. Vergesst die Versuche, den Sound der Sleigh Bells in Worte zu fassen oder in irgendeine Referenzliste einzubinden. Und vergesst auch gleich die Bedenken, die aufkommen könnten, die Frage, ob das alles in ein paar Monaten noch genauso heiß ist wie jetzt gerade. Wenn die Sleigh Bells aus den Boxen oder Kopfhörern dröhnen, ist es ohnehin völlig unmöglich einen klaren Gedanken zu fassen. Das Wort „überwältigend“ wird heutzutage leichtsinnig verwendet, in diesem Fall gibt es keinen treffenderen Begriff, wortwörtlich, im Sinne von kinetischer Energie. Diese Songs haben eine derart klangliche Wucht, dass sie in ihren besten Momenten nichts anderes neben sich dudeln und das Hier und Jetzt bis zum Anschlag ausfüllen. Und sie sind vortrefflich geeignet, um sich das Trommelfell raus zu blasen. |
Titus AndronicusThe Monitor |
|
Welch Freude: Titus Andronicus machen genau den erhofften Schritt auf The Hold Steady zu, plustern ihre Songs gehörig auf und holen sich prominente Sprecher für die historische Umrandung ihres eigenen lyrischen Manifests. Nebenbei wischen sie sich im Vollrausch den Bierschaum aus dem Mundwinkel und stoßen munter auf das Elend der menschlichen Existenz an. Verehrte Brüder, erhebet die Gläser! |
Tape auf Touren: Vol. 04 – 2010 |
|
Zum Ende des letzten Jahres hat sich Nika Roza Danilova aka Zola Jesus nicht zuletzt durch die Mitarbeit an dem famosen Former Ghosts-Projekt in unserer Redaktion gehörigen Respekt verschafft. Die in diesen Tagen erscheinende neue EP "Stridulum" wird intern mit großer Spannung erwartet – mit dem dunklen, majestätisch-atmosphärischen "Night" konnte man nun schon mal erste […] |
Surfer BloodAstro Coast |
|
Klassischer 90er Indierock Marke Built To Spill, gekoppelt mit hippem Psychedelic-Beach-Lo-Fi à la Girls meet Kurt Vile und das derzeitige Szene-Wort schlechthin direkt im Bandnamen – da dürfte nichts schiefgehen […] |
Empfehlung: Cold Cave |
|
Cold Cave bringen die Schattenseiten der 80er zurück: Wave, Dark Wave, EBM und Industrial. Das zerrt an den Nerven und fordert totale Aufmerksamkeit ein. Noch vor zwei Monaten gab es eine Zusammenstellung ihrer ersten Tracks – völlig zerschossene Entwürfe zwischen Noise und Synthiepop. Schlichtweg nur hörbar für Leute, die a) gerne Tiere quälen oder b) […] |
Kurzmitteilungen: HEALTH, Silk Flowers, Japandroids, The Dodos & Wavves |
|
HEALTH – Schnelllebige Zeiten. Eine LP und ein dazugehöriges Remix-Album reichen manchmal aus, und schon genießt man wie im Fall von healthHEALTH das Privileg, zu dem kleinen Kreis von Bands zu zählen, deren kommender Longplayer intern zu den mit größter Spannung erwarteten Platten der zweiten Jahreshälfte zählen. OK, da war natürlich noch dieser eine, unter Umständen nicht gerade unerhebliche, vor einigen Wochen veröffentlichte Albumvorbote „Die Slow“ und die strategisch günstige Verwurzelung in der Smell-Szene von Los Angeles. |
Heiße Wolke: Der Lenker ins myspace-Universum |
|
The XX The Paper Chase Teebs Hannu Apes & Androids Speech Debelle Hudson Mohawke Stanton Warriors Gold Panda The Temper Trap Debruit Kwes Rye Rye Venice Is Sinking Delphic The Hot Melts New Villager Groupshow Natalie Portman’s Shaved Head Japandroids The Black Ghosts Kurt Vile |
JapandroidsPost-Nothing |
|
„The boys are leaving town, the boys are leaving town!“ Kaum ist die Klinke auch nur leicht gedrückt, die Tür einen Spalt offen, hetzt der kanadische Vierbeiner wie von der Tarantel gestochen ins Freie. Dieser winzige unaufmerksame Moment am anderen Ende der Leine wird konsequent ausgenutzt, mit weit aufgerissenem Maul und entschlossener Miene geht es […] |
Review: The Thermals – Now We Can See |
|
Ein Blick auf den Veröffentlichungstermin des letzten, bis dato erfolgreichsten Longplayers der Thermals, „The Body, The Blood, The Machine“, verrät, dass die Arbeit an dem neuen, inzwischen vierten Werk ziemlich viel Zeit verschlissen hat. Umgerechnet in etwa so viel wie Hutch und Kathy für die gesamten ersten drei Alben benötigten. Zugegeben, ausgiebige Tourneen, der Abschied […] |












