Der Liedschatten (69): Nicht mehr als nur ein Ort |
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Weniger gehaltvoll als Hippies und Beatles: die Bee Gees und ihre hübsche Ballade „Massachusetts“. |
LindstrømSix Cups Of Rebel |
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Alles muss, nicht alles geht: Der Norweger begibt sich mit einem Füllhorn an Einfällen in die Prog-Disco. |
John TalabotFin |
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Zwischen Balearic-High und House-Tiefe: Das Debüt des Spaniers bewegt (sich) mit kunstvollen Unschärfen. |
Katy B / Architecture In Helsinki / Holy Ghost! / WolframOn A Mission / Moment Bends / Holy Ghost! / Wolfram |
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Neue Alben zwischen Pop und Tanzflur von Katy B, Architecture In Helsinki, Holy Ghost! und Wolfram |
Hercules & Love AffairBlue Songs |
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Trotz inkonsistentem Gesamtbild und mit weniger glamouröser Gesangsbesetzung machen Hercules & Love Affair immer noch den mitunter hoffnungsvollsten, herzlichsten und schlichtweg besten Dancepop, den man sich derzeit überhaupt vorstellen kann. |
Prins ThomasPrins Thomas |
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Wie der Lindstrøm, so der Hermansen: Nachdem Hans-Peter Lindstrøm noch vor seinem fabelhaften Discopop-Album mit Christabelle bereits letztes Jahr sein erstes Soloalbum veröffentlichte, zieht mit Thomas Moen Hermansen nun die andere Hälfte des Norwegischen Zweigestirns nach und präsentiert unter seinem etwas bekannteren Künstlernamen auf „Prins Thomas“ seine Sicht der Dinge. |
GoldfrappHead First |
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„I’m feeling alive again.“ „I wanna life, I want it now forever.“ „My whole world in light, head first in love.“ Keine Frage, Alison Goldfrapp geht es gut. Nicht nur auf dem Cover von „Head First“, dem fünften Album das sie zusammen mit Will Gregory unter ihrem Nachnamen in die Welt gesetzt hat, schwebt ihr Kopf in rosig bis blauen Wolken. Da sich, im Gegensatz zu manch einem Buch, bei Goldfrapp-Alben sehr wohl vom Artwork auf die Musik schließen lässt, macht schon dieser Anblick klar dass die melancholische, angefolkte Naturverbundenheit von „Seventh Tree“ einem schwelgerischen, farbenfrohen Synthesizer-Soundbild gewichen ist: Goldfrapp setzen dem 80er-Revival dezent die Krone auf. |
The Phenomenal Handclap Bandst |
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Die Hochzeit der Discokultur wirkt exklusiv und einzigartig, in erster Linie und selbstverständlich für diejenigen, die sie nicht miterleben konnten. Es scheint unwahrscheinlich, dass sich ein solcher Körperkult jemals wieder im großen Stil und mit solch einer Naivität zelebrieren lassen wird, wie es Mitte der 70er Jahre der Fall war , und dass nicht nur, weil Punkrock und AIDS dem bunten Treiben ein Ende setzten. Nach der bombastischen Selbstüberhöhung des Rock im Prog und der Erkenntnis, dass die Ideale der Hippiebewegung die wenigsten Menschen davon abhielten, furchtbar mittelmäßige Leben zu führen, stellte Disco in seiner breitenwirksamen Variante die Rückbesinnung auf die Funktionalität der Unterhaltungsmusik dar. Jugendkultur wurde zum Kunsthandwerk, bis als Reaktion darauf das vermeintliche Ideal der Authentizität das Leitbild einer Art von Pop wurde, die in den Mainstream der Minderheiten mündete. |






