AUFTOUREN: 2009 – Das Jahr in Tönen (Top 10) |
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Der Dezember hat begonnen, die Temperaturen sinken, die zweite Kerze brennt stolz vor sich hin. Klare Zeichen, das Jahresende naht. Freudestrahlend werfen wir einen Blick auf die letzten elf Monate, notieren akribisch jede Platte, die wir in die Finger bekommen haben und nehmen sie abermals genauestens unter die Lupe […] |
AUFTOUREN: 2009 – Das Jahr in Tönen (Plätze 30 – 11) |
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Der Dezember hat begonnen, die Temperaturen sinken, die erste Kerze brennt stolz vor sich hin. Klare Zeichen, das Jahresende naht. Freudestrahlend werfen wir einen Blick auf die letzten elf Monate, notieren akribisch jede Platte, die wir in die Finger bekommen haben und nehmen sie abermals genauestens unter die Lupe […] |
AUFTOUREN: 2009 – Das Jahr in Tönen |
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Der Dezember hat begonnen, die Temperaturen sinken, die erste Kerze brennt stolz vor sich hin. Klare Zeichen, das Jahresende naht. Freudestrahlend werfen wir einen Blick auf die letzten elf Monate, notieren akribisch jede Platte, die wir in die Finger bekommen haben und nehmen sie abermals genauestens unter die Lupe […] |
Sweet Trip – zeitlose Leichtfüßigkeit |
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Nein, eine Newcomerband sind Sweet Trip nicht. Und erst recht keine DIY-Schlafzimmertruppe, die mit den richtigen Tags, zur richtigen Zeit, im richtigen Blog waren – auch wenn das der putzige Drumcomputersound und der dezente Lo-Fi-Schleier vielleicht suggerieren […] |
Konzertbericht: Great Lake Swimmers im Steinbruch in Duisburg (25.11.09) |
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Endlich mal wieder eine Band, die in wenigen Stunden von der Liste „muss ich unbedingt noch live sehen“ gestrichen werden kann. Die Great Lake Swimmers spielen heute in Duisburg, exakt einen Monat vor Weihnachten, eine besonders glückliche Fügung des Schicksals also. Vor dem Auftritt haben wir noch das Vergnügen, etwas mit Mastermind Tony Dekker zu plaudern. |
Konzertbericht: Grizzly Bear und St. Vincent in der Kulturkirche in Köln (19.11.09) |
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Als Grizzly Bear im Jahre 2006 nach dem Einstieg von Daniel Rossen ihr bezauberndes Zweitwerk „Yellow House“ veröffentlichten, zog die Band noch nahezu ungeachtet in sorglosem Schwebezustand vorüber. Wie ein herbstlicher, gelber Lichtstrahl, der durch das dünne Fensterglas fällt und der Wohnung Licht und Wärme spendet, den so manch blinzelndes Aug´ aber nur schemenhaft erkennen […] |
Auf zur Kitsuné Night Berlin! |
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Den Freitagabend noch nicht verplant? Oder noch auf der Suche nach einer legitimen Ausrede für das Nicht-Erscheinen auf der Geburtstagsparty eines nahestehenden Freundes der Geliebten? Dann nichts wie ab nach Berlin! Dort lädt das feine, französische Elektro-Szene-Label Kitsuné nämlich zum gediegenen Tanz ein. Ab 22 Uhr öffnen die Pforten […] |
Der Mythos der Geschichte: Brother Ali |
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Wenn es nach manchen Kollegengeht, dann scheint HipHop halbtot zu sein. Keine Impulse, keine Ideen. Das ist natürlich hart ausgedrückt denn dieses Jahr gab es neben Mos Def , P.O.S., Speech Debelle, Doom und Raekwon noch ein paar Alben aus dem Genre, die Gehör finden sollten und zeigen, dass HipHop noch nicht am Ende ist. „Us“ von Brother Ali etwa. |
Mission Of Burma und die fehlende Aufmerksamkeit |
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Das intensive Studieren von Promo-Infotexten, im Fachjargon auch unter Bio oder Waschzettel bekannt, versüßt einem so manchen Tag. Dabei gilt, das zeigt die Praxis, die Regel, je unbekannter und/oder desorientierter, talentloser die Band, desto offensiver der Text. Und immer schön den 5-Punkte-Plan im Auge behalten, das ist wichtig. Als erstes muss der Hörer natürlich wissen, dass er gerade den absolut heißesten Scheiß in Händen hält […] |
Label-Tipp: Type, der Nischenprimus |
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Bei Type fängt Musik an, wo sie bei anderen Labels längst aufgehört hat. Es geht hinab in den Untergrund, wo diffuses Rauschen regiert. Zerstörte oder zerstäubte Klänge, abseitiges Wabern aus Ritzen, die das Konstrukt um Raum und Zeit wenn nicht ändern, dann zumindest über das normale Maß hinaus dehnen. Types Künstler heißen Mokira, Svarte Greiner […] |
Empfehlung: Javelin |
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Another Brooklyn Boomer. Es scheint, als wäre der Londoner Untergrund erst einmal großflächig abgeriegelt – die spannendsten Projekte kommen derzeit aus der amerikanischen Metropole. Egal, ob es die Hinwendung zum Surfpop ist (mit deutlichem Noiseeinschlag wie bei The Drums) oder das Verknüpfen unterschiedlichster Stile und Spielarten wie bei MGMT, Yeasayer oder Animal Collective. |
Erste Eindrücke: Yeasayer – Odd Blood |
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Wer hat sie nicht noch in Erinnerung, die fulminanten Sequenzen im Rahmen der Take Away Show im März 2008 bei der abgedrehten Aftershow-Party? Dieser überrumpelnde Moment in „2080“, als plötzlich die mitgereisten Konzertbesucher wie aus dem Nichts ins matte Licht rücken, lauthals gröhlend, bis es schließlich an der Tür klingelt – vermutlich die Nachbarn. Ein Abend, der verdeutlicht, wie viel Magie die Improvisation beinhalten und mit was für einer Macht diese ausgestattet sein kann […] |
Empfehlung: Bored Man Overboard stellen sich vor |
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Der Satz davon, dass Band XY das Rad zwar nicht neu erfindet aber … , gehört zu den Standardphrasen jedes Promotexters und lässt einen als geneigten Hörer meist schon von vornherein lässig abwinken. Dass man der besagten Band damit vielleicht gewaltiges Unrecht antun könnte, muss wohl als Kollateralschaden der kaum zu bewältigenden Flut an Neuveröffentlichungen […] |
Empfehlung: Doveman, der Übersehene |
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Ein schüchterner Blick, ein gehauchtes Wort. Thomas Bartlett fällt nicht auf, ist der Typ aus der zweiten Reihe im Umfeld von Grizzly Bear und The National. Sympathisch, vielseitig interessiert, versiert und doch ständig übersehen. Thomas ist grundnett. Zumindest lässt das seine Musik erahnen, die er zusammen mit anderen Musikern (u.a. der etwas bekanntere Sam Amidon) […] |
Oll‘ Hip-Hop Hasen |
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Unfair, wenn in dem Alter um die 40 schon Sprüche kommen von wegen „Alte Hasen im Geschäft“, aber Mos Def und Raekwon wissen natürlich Bescheid, waren beide doch für gewisse Meilensteine im Hip-Hop-Geschäft verantwortlich, die aber schon etwas älteren Datums sind. Der jüngere Output beider ging an manchen Stellen eher unter, obwohl es sich dabei um zwei durchaus reizvolle Werke handelt. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Dem einen sind die Konventionen des Genres vollkommen fern und der andere erfüllt sie dafür umso mehr mit vollem Ernst. |
Kings Of Convenience in Dortmund |
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„How could you build a house without windows?“, Erlend Øye flüchtet aus dem fensterlosen Backstagebereich ins Freie. Während die andere Hälfte der Band – Eirik Glambek Bøe – noch irgendwo im Gebäude sitzt, macht Erlend auf der nachmittagsvollen Dortmunder Einkaufsstraße Turnübungen. |















