The Goon SaxUp To Anything |
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Der musikalische musikalischer Werdegang von Louis Forster überrascht wenig. Nicht nur als Teil der Melbourner Szene um Chapter Music, vor allem als Sohn von Go-Betweens-Gründer Robert Forster wurde ihm die Jangle-Gitarre geradezu in die Wiege gelegt. Den großen Erwachsenenproblemen geht seine kaum volljährige Band The Goon Sax noch aus dem Weg, dafür zeichnet „Up To […] |
Charly BlissGuppy |
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Verkappte Beziehungen, geistige Gesundheit, Selbstermächtigung – in ihren thematischen Belangen mögen sich Charly Bliss nicht von vielen anderen jungen Bands unterscheiden. Sehr wohl aber in Eva Hendricks‘ lyrischen Perspektiven, wenn sie in „Westermarck“ die gleichnamige soziologische Theorie referenziert oder mit „Ruby“ einen Dankesbrief an ihre Psychotherapeutin adressiert. Genauere Erklärungen sind dafür aber ebenso sekundär wie […] |
Delia GonzalezHorse Follows Darkness |
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Zusammen mit Gavin Russom als Delia & Gavin war Delia Gonzalez schon immer die krautige Disco-Astronautin der DFA-Familie. Auch ihr zweites Soloalbum ließe sich mit seinen synthigen Wölbungen in höheren Sphären vermuten, zielt aber thematisch faszinierenderweise in Richtung amerikanischer Westernfilm-Soundtracks. Gonzalez übersetzt diese Inspiration weder direkt mit Worten, noch pflastert sie das rein instrumentale „Horse […] |
The Big MoonLove In The 4th Dimension |
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Bei all der melodischen Exuberanz, die The Big Moon auf ihrem Debütalbum versprühen, mag zunächst kaum auffallen, wie außerordentlich raffiniert „Love In The 4th Dimension“ ist. Selbst das konventionell strukturierte Highlight „Silent Movie Susie“ lässt den prächtig-mehrstimmigen Refrain, an dem alles hängt, clevererweise verfrüht und damit umso pressierender ausbrechen, öfter aber strotzen die Songs des […] |
She-DevilsShe-Devils |
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Die letztjährige EP von She-Devils hatte nicht nur eine knisternd-verrauschte Vintage-Klangästhetik, sondern war in der Tat auf 60er-Musiksamples aufgebaut – Samples, wie das Duo sie sich für eine größere kommerzielle Veröffentlichung nicht mehr leisten konnte. Für ihr gleichnamiges Debütalbum konstruierten Kyle Jukka und Audrey Ann Boucher daher ihr eigenes Instrumentarium und obwohl sie dieses in […] |
Howie LeeHomeless EP |
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„Mù Chè Shān Chū“ hieß das Debüt des Kosmopoliten Howie Lee, das Tradition und Moderne auf aufregendste Art und Weise verquickte. Lees neue EP „Homeless“ lässt den Hörer weiter treiben, als es ihm lieb sein könnte, werden einem doch schon im beginnenden „Four Seas“ die einzelnen Versatzstücke nur so um die Ohren geknallt, dass es […] |
Nick HakimGreen Mind |
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Nachdem Nick Hakim schon auf seinen rohen „Where Will We Go“-EPs flüchtige Momente zartstimmig durch intime Lo-Fi- und weite Echoräume ausdehnte, zeigt er sich spätestens mit seinem Debütalbum als souliger Klangvisionär. Während das deliriöse „Farmissplease“ Boom-Bap und plinkernde Froschorgel durch den Zeitraffer zieht, umgeben seine inbrünstigen Vocals die triefend feuchten Drums von „Bet She Looks […] |
Last DaysSeafaring |
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Das Meer. Immer wieder das Meer. Graham Richardson alias Last Days vertont auf seinem mittlerweile fünften Album Sinneseindrücke der See, indem er mit seiner ambienten Klanglandschaft eben nicht nur das Heben und Senken der Wellen nachzeichnet. Inspiriert von Schifffahrtsrouten und der Endurance-Expedition unter der Leitung Ernest Shackeltons scheint Richardson die Faszination für das Wasser in […] |
Quantic & Nidia GóngoraCurao |
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Seit beinahe 10 Jahren gastiert Nidia Góngora immer wieder auf den verschiedenen Projekten von Will Holland alias Quantic, auch in direkter Zusammenarbeit veröffentlichte das Duo schon mehrere Singles. Auf seinem Album „Curao“ expandiert das Duo die Groove-Folk-Traditionen Góngoras kolumbianischer Pazifikregion noch lebhafter, derart sogar, dass die darauf mit enthaltenen früheren Kollaborationen fehl am Platz wirken […] |
SneaksIt's A Myth |
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Minimal, minimaler, Sneaks. Wie weit es sich mit der Reduktion treiben lässt, erprobt Eva Moolchan auf ihrem zweiten Album „It‘s A Myth“, dessen Post-Punk-Destillat generell ohne Gitarre, oft ohne Bass und sogar ohne Beat hypnotisiert. Ebenso kompakt ist das Format ihrer zehn unhektischen Songs über 18 Minuten, wobei selbst der Einminüter „Act Out“ mehr als […] |
Haze Of SummerZnoi |
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Russland ist immer für eine Überraschung gut. Diese hier ist, erwartungsgemäß an dieser Stelle, musikalischer Natur: Haze Of Summer sind ein Quintett aus Podolsk, das seine Musik bei Bandcamp tatsächlich mit „Black Metal“, „Hipster Black Metal“ – spätestens jetzt sollten schon alle Trve-Black-Metalköpfe Schnappatmung kriegen – und … „Chanson“ taggt. Und dann noch ein rosig […] |
Sorority NoiseYou're Not As ______ As You Think |
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Von einer großen Emo-Retro-Welle zu sprechen, wäre freilich Quatsch. Und doch: In den letzten Monaten und Jahren erschienen wieder vermehrt künstlerisch hochwertige Alben, die man jenem leicht in Verruf geratenen Genre zusprechen kann. Verantwortlich dafür sind einige kleine, aber schwer schuftende Labels wie Triple Crown oder Big Scary Monsters, welches das phänomenal gute dritte Album […] |
Joep BevingPrehension |
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Joep Beving zu hören, ist ein wenig wie ein uraltes Märchenbuch aufzuschlagen. Die Melodien erzählen, jede für sich, eine Geschichte und sind zeitlos im doppelten Wortsinn: weder im Sinne eines Zeitpunkts festzulegen noch klar beginnend oder endend. Ruhig und durchgehend in Moll getränkt fesseln die Akkorde auf „Prehension“ nachhaltig, aus dem elegischen Minimalismus bricht nur […] |
At The Drive Inin•ter a•li•a |
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Am Ende ihres vierten Albums haben es At The Drive In fast geschafft, mit dem entschleunigenden „Ghost-Tape No.9“ und der Doppel-Vocal-Dynamik von „Torrentilly Cutshaw“ dort anzuknüpfen, wo sie vor über fünfzehn Jahren aufhörten. Doch den Bindestrich in ihrem Namen hat die Post-Hardcore-Band ebenso verloren wie den inneren Zusammenhalt, mit dem sie auf „Relationship Of Command“ […] |
Spoek MathamboMzansi Beat Code |
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In vieler Hinsicht stellt Spoek Mathambos drittes Album die Kulmination seiner letzten paar Musikjahre dar. Von seinen perkussiv aufgekratzten Beats, die seit dem überdrehten 2012er Sub-Pop-Debüt „Father Creeper“ an Fokus und Tiefe gewonnen haben, über Rap-Features und housige Kollaborationen mit DJ Spoko bis zu seinen Bandprojekten Fantasma und Batuk erstreckt sich das Werk über nahezu […] |
Pilocka KrachSugar Cane & The Lost Amigos |
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Man kann den Eindruck bekommen, Pilocka Krach nähme das Albumformat nicht ganz bierernst. Rechtfertigte ihr angeschrägtes Electropop-Debüt „Best Of“ zumindest seinen Titel mit bereits vorher erschienenen Tracks, gibt es die beiden Hälften ihres neuen Doppelalbums sowohl komplett als auch auf ein zehnstückiges Einzelalbum zurechtgeschnitten (CD & LP enthalten Download-Codes und auf Bandcamp gibt es alle […] |

