Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS?Jazzbelle 1984/1988 |
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Es ist die süßeste Pop-/Punkversuchung des noch jungen Jahres und kommt aus Finnland: Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS? Mit verquerem Namen, einem nicht minder sonderbaren Albumtitel und kraftvollem Drang nach vorne lassen Susanna Stemma-Sihvola (Gesang & Bass), Casio-Mastermind Ekku Lintunen (Keys & Gesang) und Janne-Petteri Pitkälä (Schlagzeug) keine Zweifel am gemeinsamen […] |
Maya Jane ColesTake Flight |
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Nur weil ein Album lang ist, muss es noch längst nicht langweilig sein. Die Spannung knapp zwei Stunden lang aufrecht zu erhalten, ist eine Herausforderung, aber auf Maya Jane Coles‘ zweiter Platte „Take Flight“ hat jede der 156 Minuten unverkennbar ihre Berechtigung. Oft sind die 24 Tracks die Summe verschiedener Teile, Coles mischt und kombiniert […] |
KlloBackwater |
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Was kommt heraus, wenn Jessie Ware, AlunaGeorge und BANKS zusammen ein Album machen? Kllo aus Melbourne sind dem zu erwartenden Ergebnis ziemlich nahe. Ihr souliger Electropop klingt mal wie die 2017er-Version von Janet Jacksons „All For You“ und mal wie BANKS, die aus dem Keller der Beziehungsdepressionen endlich ans Tageslicht gefunden hat. Kllos Ästhetik ist […] |
The PreaturesGirlhood |
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Dass „Blue Planet Eyes“ zwischen dem Zeitmangel durch Tourverpflichtungen und dem Druck einer Debütalbum-Veröffentlichung nicht der erhofft große Wurf war, würden The Preatures rückblickend selbst bestätigen. Für „Girlhood“ scheint sich die Band aus Sydney umso bewusster Zeit genommen zu haben – im Entstehungsprozess wie auch in den Songs selbst, denen Intros und Outros einladende Konturen […] |
Trickyununiform |
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Mit dem dreizehnten Album muss die Triphop-Instituion aus Bristol niemandem mehr etwas beweisen. Ausruhen bedeutet das für einen rastlosen Menschen wie Adrian Thaws aber nicht, obwohl er mittlerweile ein vergleichsweise bürgerliches Leben in Berlin führt und dabei ziemlich kontemplativ geworden ist. „ununiform“ versammelt alles, was im Leben des britischen Produzenten in den letzten Jahren eine […] |
Fatuous RumpPropagation Of The Foul |
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Dem japanischen Label Amputated Vein Records kann man nicht genug dafür danken, dieses kleine Meisterwerk veröffentlicht zu haben. Mit seinem Debüt hat das Duo Fatuous Rump aus Taiwan ein Monster in die Welt entlassen, wie man es so noch nicht gehört hat – und nebenbei auch noch so manche Genrekonvention gebrochen: Die Beats und Blasts […] |
EMAExile In The Outer Ring |
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Erika M. Andersons zweites Soloalbum „The Future’s Void“ war, nach dem herausragenden „Past Life Martyred Saints“, sehr enttäuschend – zu glatt, zu viel Bombast, zu viel gerader Pop. Eher zufällig habe ich die erstem Töne von „Breathalyzer“, dem knarzigen ersten Vorabsong des Nachfolgewerks, gehört und war sofort angefixt. Sollte EMA tatsächlich zu alter Stärke zurückgefunden […] |
Peeling7 Years Of Blood EP |
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Heute schon jemandem mit Schmackes vor die Füße gerotzt? Nein? Dann wird es aber Zeit. Warum dann nicht gleich mit der passenden Untermalung für a) die anschließende Flucht oder b) das Verarzten der eigenen Wunden nach dem Kampf? Peelings EP „7 Years Of Blood“ ist die vertonte hochgezogene Oberlippe, schrammelt sich mit Scheißegal-Attitüde durch jeden […] |
Max CooperChromos EP |
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Das ist Kunst, Baby. Obwohl: Dafür fühlt sich „Chromos“, das audiovisuelle EP-Projekt des Nordiren Max Cooper, eigentlich fast schon zu real an. Unterstützung gab es von der Wissenschaft – Musik und eigens dafür produzierte Aufnahmen sollen zusammen auf die Gehirne der Empfangenden wirken und im besten Fall für Entzücken sorgen. Zumindest rein klanglich funktioniert das […] |
CloakroomTime Well |
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Wie schon gesagt: 2017 scheint ein gutes Jahr für Shoegaze zu werden. Auch Cloakroom aus Nordwest Carolina bedienen dieses Genre und veröffentlichen mit „Time Well“ ihr zweites Album (und das bei den ehemals-Metallern Relapse, die scheinen ihr Herz für Shoegaze entdeckt zu haben). Ähnlich wie ihre physischer auftretenden Labelkollegen Nothing, oder eben Hundredth, hegen Cloakroom […] |
Kirin J CallinanBravado |
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Geschmacksfragen überlässt Kirin J Callinan den anderen. Auf seinem halsbrecherischen zweiten Album lässt der Australier immer wieder ganz würdevoll den Crooner raushängen, nur um sich – nicht selten im selben Song – dann kopfüber in Eurodance-Bummklatsch und euphorisches Tastenhämmern zu stürzen. Das ist alles andere als gemütliche Kohäsion und auch Callinan selbst kann wie eine […] |
DasherSodium |
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„Sodium“ ist unüberhörbar. Jedes Wort auf Dashers Debütalbum ist in Großbuchstaben ausgeschrien, was Zeilen wie „My body is not yours“ in „Trespass“ eine Intensität verleiht, die das grelle Saitenzittern daneben nur unterstreichen kann. Seit seinem Demotape von 2013, das knapp die Hälfte dieser Songs enthielt, hat das noisig-punkige Trio um Kylee Kimbrough nochmal ungemein an […] |
ChonHomey |
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Math-Rock mit Rap- und zerschnipselten R‘n‘B-Features? Schockschwerenot, die Vorstellung wird bei so manchen doch eher die Ohrenhaare zu Berge stehen lassen. Chon gelingen solche Vermengungen auf ihrem zweiten Album „Homey“ aber durchaus stimmig, denn wie schon bei so einigen wolkigen Rap-Auswüchsen der letzten Jahre steht auch bei dem größtenteils rein instrumental agierenden Quartett die lässige […] |
RatboysGN |
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Post-Country? Öffnen wir doch mal wieder den Genreschubladenschrank und kramen ein wenig in den Titularen und Termini der vergangenen Wochen und Monate. Die Musik von Ratboys, so nennt sich das Duo aus Sängerin Julia Steiner und Gitarrist Dave Sagan, windet sich nämlich kräftig, dieses oder jenes zu sein. Vordergründig gibt sich das zweite Album „GN“ […] |
ÌFÉIIII + IIII |
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Wenn ein Album zum Sammelbecken für Jahrzehnte an Lebens- und Musikerfahrungen wird, geht mit dem inhaltlichen Tiefgang nicht selten ein getragener, wenn nicht gar trockener Duktus einher. Letzteres liegt dem Debüt des in Texas aufgewachsenen Otura Mun und seiner puertoricanischen Band ÌFÉ aber ebenso fern wie Einseitigkeit: Zwischen oft mehrdeutigen Titeln wie „Yumavision“ und auf […] |
HundredthRARE |
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2017 scheint ein gutes Jahr für Shoegaze zu werden. Alte Helden wie Slowdive und Ride veröffentlichen neue Alben, aber auch der Nachwuchs – zumindest der US-amerikanische – schläft nicht. Ähnlich wie Nothing, deren zwei sehr guten Alben ich wegen der schier wuchtigen Präsentation ihres Debüts stilistisch mit „Powergaze“ bezeichnete, legen nun auch Hundredth eine etwas […] |


