The HorrorsSkying |
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Zwischen Tapete und Tiefenrausch – wenigstens an gutem Stil mangelt’s nicht. |
Tyler, The CreatorGoblin |
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Ist Tyler, The Creator plumper Provokateur oder Retter des HipHop? Goblin kann nur bedingt zur Enträtselung beitragen |
The New PornographersTogether |
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Kaum werden die Tage wieder länger, so dass man sich nach entbehrungsreichem Winter mal wieder nach 20 Uhr freiwillig und ohne hoch aufgeschlagenen Mantelkragen nach draußen traut, stehen auch schon wie bestellt die New Pornographers mit ihrem riesengroßen Cabrio vor der Tür, bereit dazu, mit neuem Album im Player gemeinsam die sonnenbeschienenen Landstraßen unsicher zu machen, um dann irgendwann, irgendwo am Meer angekommen, nach durchgefeierter Nacht selig mit dem Rauschen der Wellen einzuschlafen. |
Titus AndronicusThe Monitor |
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Welch Freude: Titus Andronicus machen genau den erhofften Schritt auf The Hold Steady zu, plustern ihre Songs gehörig auf und holen sich prominente Sprecher für die historische Umrandung ihres eigenen lyrischen Manifests. Nebenbei wischen sie sich im Vollrausch den Bierschaum aus dem Mundwinkel und stoßen munter auf das Elend der menschlichen Existenz an. Verehrte Brüder, erhebet die Gläser! |
Gil Scott-HeronI'm New Here |
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Wer weiß warum, aber Großstädte bei Nacht erzeugen eine ganz bestimmte Atmosphäre. Die hat wenig mit dem Trubel des Tages zuvor zu tun. Wie ein Nebel legt sie sich um die Häuser und in die Straßen. Das ist kein neues Phänomen. Hundert Jahre nach dem Expressionismus scheinen sich das Bild und die Schlechtigkeit der Menschenansammlungen nur noch in verregneten, dunklen Nächten abzuspielen. Erstaunlich ist dabei, dass es immer wieder neue Facetten in dieser Grundstimmung gibt. Gil Scott-Heron schafft mit „I’m New Here“ nun eine weitere dunkle Gasse, die doch keiner anderen gleicht […] |
Vampire WeekendContra |
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In der Januarausgabe einer großen deutschsprachigen Musikzeitschrift stand sinngemäß zu lesen, die Hegemonie des als „authentisch“ verkauften Indierocks sei gebrochen, ein Beleg dafür lasse sich zum Beispiel in den glamourösen Frauengestalten des aktuellen Pop (Lady Gaga, La Roux) finden, den musikalischen Sargnagel des Indierock der 00er aber hätten Vampire Weekend mit ihrem neuen Album „Contra“ geliefert […] |
Vampire Weekend geben Contra! |
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Das Getöse um Vampire Weekend infolge der Veröffentlichung ihres Debüts im Januar 2008 war gewaltig. Die Verkaufszahlen konnten sich sehen lassen, Ezra Koenig zierte viele der bunten Magazine, selbst für das ansonsten so unaufgeschlossene 1Live waren die Songs eingängig genug, die Leute in den Clubs tanz(t)en ausgelassen zu Whigfield und „A Punk“, sogar die Kritiker bildeten eine Einheit, fast die gesamten „Meinungsführer“ in den USA zogen an einem Strang. Aber warum nur? |
The xxxx |
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Manchmal ist wirklich alles anders als man denkt. The xx sind zu viert, zwei Jungs, zwei Mädchen, alle unter 20 und sehen auch so aus. Und vielleicht liegt das Geheimnis ihres derzeitigen Hypes eben genau darin begründet, dass sie eben rein gar nicht so klingen wie die gerade aufgeführten Verdachtsmomente plus „Music to watch for […] |
DiscoveryLP |
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Hamburg schießt in der 93. Minute des letzten Bundesliga-Spieltags Dortmund mit einem Tor aus der EuroLeague, bei dem gleich vier Mann Abseits standen. Am Grillstand des Münsteraner Unifestes bedient die gestresste Bedienung just den schleimigen Typen, der sich erst gerade mit Kontrollblick auf sein rosa Polohemd schrägt an den Massen vorbeigedrängelt hat – und nicht […] |
The Horrors |
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Was soll über eine Platte geschrieben werden, die einem eigentlich nur Lust macht, andere Scheiben aufzulegen? Die Horrors bringen leider viel zu selten etwas Eigenständiges mit in ihrer Musik. Sicher, das ist alles gut gespielt, toll produziert und die meisten Songs haben Substanz, aber irgendwie fehlt doch etwas. Mit jeder Sekunde, die diese Scheibe durchrotiert, […] |
Blue RosesBlue Roses |
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„A rose is a rose is a rose”. Die Abstreifung jeder Metaphorik, Besinnung auf das Wesen der Dinge. Während sich die Stimmverwandte, Joanna Newsom, in ihren Harfen-Epen auf „YS“ jeglichem Symbolismus hingibt, ist Laura Groves wesentlich reduzierter und ruhiger. Sowohl textlich als auch musikalisch herrscht die Ruhe, die das Cover schon ausstrahlt, auf dem gesamten […] |
Review: Elvis Perkins In Dearland – Elvis Perkins In Dearland |
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Viele Mitstreiter im doch recht weitläufigen Singer-/ Songwriter-Genre verlieren sich ja neuerdings gerne im Strudel der Möglichkeiten. Ob Conor Oberst, Kristofer Aström oder Tom McRae, nicht wenige verspüren nach geraumer Zeit die Lust nach „mehr“. Nur führt dieses Mehr an Instrumenten, Produktionskosten und sonstigem Brimborium häufig auf einen nicht enden wollenden Irrweg. Völlig verzettelt findet man […] |










