Future IslandsOn The Water |
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Die Amerikaner führen ihren New Wave mit alter Inbrunst in atmosphärischere, ruhigere Gewässer. |
LiturgyAesthetica |
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Liturgy kreieren auf ihrem zweiten Album einen herrlich ekstatischen Sound und spielen kontrolliert mit dem Chaos. |
Mi AmiSteal Your Face |
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Anzählen? Ein Intro zum Einstimmen? Mitnichten, „Steal Your Face“ beginnt in medias res, startet derartig auf hohem Energiepegel, dass es wirkt, als beträte man einen Raum in dem ein bewegtes Konzert bereits in vollem Gange ist. Eine hohe, aufgekratzte Stimme peitscht über nervös zitternder Gitarre ein, angeschoben von echohaltigem Bassgroove und einer polyrhythmischen Multitude aus Pochen, Pingen, Rappeln und Scheppern die von gefühlten drei Drummern produziert wird. |
Chicago Underground DuoBoca Negra |
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Schatten formen sich bei Sonnenuntergang auf dem Boden einer alten, leeren Fabrik. Sämtliche Last verfliegt und die Konturen verlaufen, bis sie selbst in dem Abend aufgegangen sind. „Boca Negra“ ist immer noch ungreifbar wie seine vier Vorgänger, aber nicht weil ihm jede Substanz fehlt, sondern weil diese von den Wänden zu tropfen scheint […] |
Empfehlung: Javelin |
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Another Brooklyn Boomer. Es scheint, als wäre der Londoner Untergrund erst einmal großflächig abgeriegelt – die spannendsten Projekte kommen derzeit aus der amerikanischen Metropole. Egal, ob es die Hinwendung zum Surfpop ist (mit deutlichem Noiseeinschlag wie bei The Drums) oder das Verknüpfen unterschiedlichster Stile und Spielarten wie bei MGMT, Yeasayer oder Animal Collective. |
OOIOOArmonico Hewa |
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Wer gerne in Musik schwelgt und sich von ihr in irgendwelche Stimmungen versetzen lassen möchte, dürfte mit OOIOOs mittlerweile sechstem Album „Armonico Hewa“ nichts anfangen können: es ist gänzlich unromantisch, da helfen auch die tribalistisch anmutenden Rhythmen nicht, stetig werden die Ideen durcheinander gewirbelt. Plötzliche Einfälle bekommen soviel Freiraum, dass man mit gutem Recht von einem „tollen“ Album sprechen kann, schließlich folgt gerade die Verrücktheit stets einem konkreten Plan. Hier ist es die Improvisation. |
The Fiery FurnacesI'm Going Away |
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Der Kritikpunkt „Zu sperrig“ hängt den Geschwistern Friedberger spätestens seit ihrem zweiten Album „Blueberry Boat“ an, ihr siebtes Studioalbum wurde vielerorts nun als ungewohnt leicht zugänglich charakterisiert. Aber eigentlich sind derlei formale Bedenken zweitranging was ihre Band The Fiery Furnaces angeht. Im Kern sind ihre Stücke vor allem simple Rocksongs mit feinen Melodien, egal ob diese anschließend mit Rückwärtssprech-Passagen versehen oder zu mehreren in ein einziges Stück gestopft werden. Deutlicher als auf „I’m Going Away“ wird das kaum werden […] |
TortoiseBeacons Of Ancestorship |
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Auf Tortoises neuem Album regiert nun einmal mehr die Spielfreude. Nach dem Zwischenstopp bei Will Oldham, bei welchem das wunderbare Coveralbum „The Brave And The Bold“ heraussprang, sind sie nun wieder bei ihrem persönlichen Kindergeburtstag angekommen. Losgelöster und freier als auf dem Vorgängeralbum „It’s All Around You“ hat die Band wieder ein Stück weit zu […] |
Review: High Places – High Places (2008) |
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From Stardust to Sentience Mary Pearson und Rob Barber versetzten mit ihren bisherigen Releases sowie ihren Touren mit Deerhunter und No Age bereits unzählige Liebhaber unkonventioneller Folk-Musik in Verzücken. Nach einer Single-Sammlung und der Split EP mit Xiu Xiu erscheint nun das im eigenen Apartment aufgenommene Debüt-Album des Brooklyner „New-Primitivism“ Duos. Der Bandname ist nach […] |








