My Bloody Valentinem b v |
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Ein Märchen wird wahr: Nach Jahr(zehnt)en der Ankündigung sind die Shoegaze-Ikonen tatsächlich mit einem neuen Album zurückgekehrt. |
No AgeEverything In Between |
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Wohl kaum eine Band, kaum ein Künstler ließe sich ähnlich stark mit der zugegebenermaßen noch recht kurzen Geschichte unseres kleinen Fanzines assoziieren als die beiden DIY-Noise-Berserker von No Age. Waren es anno dazumal, vor rund zwei Jahren, doch die Konzerte von Randy Randall und Dean Spunt, wo sich ein kleiner Kern der Redaktion zum ersten mal zusammenfand. So wurde dann auch das zu dieser Zeit erschienene Zweitwerk der Band auf diesen Seiten gebührend abgefeiert und in die oberen Regionen der Jahrescharts gehievt. Ich für meinen Teil konnte damals leider nie so ganz mitgehen. No Ages berstende Liveenergie wollte für meine Begriffe einfach nicht auf Tonträger überspringen, die viel beschworenen Melodien hinter der Noiseoberfläche blieben mir leider verborgen. |
Blonde RedheadPenny Sparkle |
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Gegensätzlichkeiten, Spannungsfelder, schon seit Urzeiten das Geheimnis zumindest vieler guter Musik. An Blonde Redhead beispielsweise ließ sich diese These stets auf eine ziemlich einfache Formel herunterbrechen. Da waren zum einen die lauten und kantigen Noise-Elemente der Sonic-Youth-Schule und zum anderen der süßliche, fast schon kitschige Gesang Kazu Makinos, die hier gegeneinander antraten und das Hören von Blonde Redheads Platten schon immer zu einem ganz besonderen Vergnügen machten. |
The Besnard LakesThe Besnard Lakes Are The Roaring Night |
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Je älter man wird, desto professioneller geht man mit seinem Emotionen um, man beobachtet, kategorisiert und versucht, sich nicht von jeder Stimmung mitreißen zu lassen, etwas, dass man als Teenager noch nicht kann oder aber auch einfach nicht können möchte. Leicht macht man es sich mit der Verwaltung der eigenen Gefühlen nicht, es raubt Kräfte, sich nicht mehr einfach in den nächstbestenMoshpit begeben zu wollen oder können, weil das Gemeinschaftsgefühl der Jugendlichkeit immer mehr schwindet und Naivität nach und nach durch Reflexion […] |
The AntlersHospice |
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Alle Jahre wieder gibt es sie, diese Alben, die, entstanden in völliger Abgeschiedenheit von der Außenwelt, das Leiden und die Katharsis eines Künstlers dokumentieren und dabei große emotionale Momente kreiieren, die auch in Zeiten wie diesen, in denen alles schon einmal da gewesen zu sein scheint, weit über den Alltag der wöchentlichen Veröffentlichungsflut hinausstrahlen. |
Atlas SoundLogos |
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Die Veröffentlichung des zweiten Deerhunter-Longplayers „Cryptograms“ im Januar 2007 entpuppte sich trotz anfangs attestierter Massenuntauglichkeit als bahnbrechender Durchbruch für die Herren aus Atlanta, Georgia. Seitdem kann die Band in der Musikpresse eine Art Omnipräsenz vorweisen. Und das ohne jeden Skandal. |
The Big PinkA Brief History Of Love |
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Auf der Suche nach dem nächsten großen Ding. Seitdem 2005 die letzte große Brit Pop-Welle über uns hereinbrach und die Indie-Discos überflutete ist es einigermaßen still geworden um die englische Gitarrenmusikszene. Zwar kreiert der NME unbeirrt und emsig wie eh und je neue Hypes im Wochentakt, doch so richtig durchsetzen konnte sich in den letzten Jahren kaum einer davon. Eine neues Revival muss also ganz dringend her […] |
HEALTHGet Color |
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Es ist von Beginn an ein Spiel mit den Extremen. Wo andere den Hörer in Form eines Intros geschmeidig auf den Weg geleiten, prügeln HEALTH bevorzugt gleich drauflos, Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Das musste so manch einer, der sich ohne vorherige Höreindrücke womöglich zu sehr vom Bandnamen leiten ließ, auf dem Haldern Pop […] |
Yo La TengoPopular Songs |
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Dieses Jahr scheint ein gutes für alte Indierock-Heroen zu sein. Nachdem sich im Sommer schon Sonic Youth und Dinosaur Jr. in Bestform präsentierten, melden sich nach dem mäßig witzigen Garagenrockausflug namens Condo Fucks nun auch Yo La Tengo mit ihrem (ich habe eigenhändig nachgezählt) 13. Studioalbum zurück. Anders aber als die beiden Erstgenannten, die mit […] |
Short Review: Asobi Seksu – Hush (2009) |
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Musik für den ganz persönlichen imaginären „Disney“-Soundtrack, der wohl leider nie Realität werden wird. Die New Yorker von Asobi Seksu bleiben ihrem bewährten Rezept auch beim dritten Album treu. Mächtig shoegazende Gitarrenwände treffen auf die J-Pop-Stimme von Sängerin Yuki Chikudate und vereinen sich zu einem Album wie dem Süßwarenladen deiner Träume. Zwar erreichen sie auf […] |









