Vor lauter BäumenIndie-Hörer statt Indie-Musik |
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Ein kurzer Exkurs zu Hörgewohnheiten, Musikkonsum und neuer Musik ohne Aktualität sowie die Überlegung, was all das mit Zeitungen und Bibliotheken zu tun hat. |
DC SchneiderUnübliches im Gepardenfell |
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Alles andere als offensichtlich: Der eigenwillige Pop des Duos belohnt aufmerksames Hören. |
Transzendieren Exzess Pop #3 |
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Anstelle des Liedschattens: das Kleben von Schaumstoffpunkten, selbstreferenzielles Schreiben und ein bald erscheinendes Fanzine mit Sampler. |
Headless Horseman – Spuk der Begeisterung |
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Headless Horseman rufen mit beunruhigend schöner Musik – nun ja – kopflose Schwärmerei hervor. |
Biotop-Pop Hamburg |
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Drei neue Alben aus Hamburger Kreisen empfehlen sich den geneigten IndiefreundInnen. |
The Ruby Suns / GeographerFight Softly / Animal Shapes EP |
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Die irrwitzigen Tropical-Schnipseleien von El Guincho kamen Ende 2007 etwas zu früh: Erst im letzten Jahr wuchs sich karibisches Flair zu einem Trend aus, den besonders die amerikanischen Weird-Folk-Künstler etablierten. Im Frühling 2010 starten deren Epigonen eine neuerliche Veröffentlichungswelle. Grund genug für ein kleines Multivitamin-Spezial |
Dinosaur Feathers / Tanlines Fantasy Memorial / Settings EP |
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Manchmal hat man das Gefühl, die Konsumindustrie verfolgt einen cleveren Masterplan. Im Sommer 2009 schien die Modewelt so farbenfroh wie zuletzt irgendwann in den 90ern. Überall sah man bunte T-Shirts in grün, gelb, orange, rot, blau, türkis und violett. Passend dazu wirbelte das Animal Collective mit „Summer Clothes“ durch den Raum und versprühte ein tropisches Aroma, das viele weitere Indiebands zum Anlass nahmen, ebenso fruchtige Klänge zu veröffentlichen. Der Rhythmus war wieder wichtig geworden, das kosmopolitische Flair ebenso und so gab es zuhauf eine Renaissance von Steeldrums und geloopten Afrobeat-Samples, die sich nur allzu gut in eine Umgebung des amerikanischen Indie einfügten. In diesen Tagen schwappt eine zweite Welle heran, die zwischen Weird Folk und eine globalem Kulturraum hin- und herpendelt und dabei eine angesagte Mischung braut, die sommerlich, exotisch und beschwingt zugleich agiert. Wir stellen euch einige ausgesuchte Platten vor: […] |
Joanna NewsomHave One On Me |
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„Ys“ war eine Bürde, ein zentnerschwerer Klotz, der sich auf den Rücken festsetzte und langsam die Luft zum Atmen abschnürte. Was sollte nach diesem Album auch noch kommen? Es schien alles gesagt, hier am Ende der gangbaren musikalischen Straße, wo nun zwischen Schönklang, exaltiertem Songwriting und 32-Mann-Orchesteraccessoire fünf Monolithen stehen, die grenzenlose Bewunderung einforderten und immer noch einfordern. „Ein Wunder“, titelte damals Spiegel Online, die Heiligsprechung durch das Publikum erfolgte postwendend. Zumindest durch die Masse derjenigen, die Joanna Newsoms Stimme nicht als Konfrontationskurs begriffen und sich Zeit nahmen, um ihren Exkursionen ins Harfenreich zu folgen, die dann rasch die Hand am blutenden Herzen hatten. So wunderecht, stilvoll und grundgütig eigen waren diese elfenbeinfarbenen Mini-Epen, die zudem unendlich kostbar und unsterblich schienen. |
Cymbals Eat GuitarsWhy There Are Mountains |
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Erstaunlich: Cymbals Eat Guitars spielen überlange Stücke, ohne auf klassische Songstrukturen zurückzugreifen. Dabei sind sie weder übermäßig ambitioniert, noch begehen sie große Sprünge. Eine Lektion in Sachen Kurzweiligkeit. |
Cloud ControlCloud Control [EP] |
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Ab und an erscheinen Bands auf der Bühne, die allein durch Unbekümmertheit und catchy Melodien für temporäre Hochgefühle in Zeiten globaler und persönlicher Krisen sorgen. In guten Jahren geschieht das öfter, in schlechten vielleicht überhaupt nicht. Cloud Control aus Australien sind wieder so ein Fall. Nichts gegen den 5. Kontinent, aber neben wenigen Ausnahmen war er in den letzten Jahren eher Synonym für Musik von der Stange denn Hort unverwechselbarer Klänge. Auch so gesehen sind Cloud Control in gewisser Weise Hoffnungsträger […] |
Empfehlung: Fredrik |
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Auf leisen Sohlen kommen sie daher, die Schweden von Fredrik. Wenn – wie so oft behauptet wird – in der Ruhe die Kraft liegt, würden Fredrik mit den ersten Höreindrücken ihres im November erscheinenden zweiten Albums „Trilogi“ locker jedes Armdrücken gewinnen. Sie beschwören die Kräfte der südschwedischen Natur, dirigieren mit entschlossenem Blick eine Armee von Waldgeistern und bleiben […] |
Review: PJ Harvey & John Parish – A Woman A Man Walked By |
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Blitze, Wald und eine Hüpfburg. In den wenigsten Fällen dürfte ein Musikvideo so gut die Stimmung eines ganzen Albums eingefangen haben wie im Fall von „Black-Hearted Love“. PJ Harvey in schwarzem Kleid, plötzlicher Regen und eine anhaltende Atmosphäre zwischen Bedrohung und Kinderspaß. Allerdings ist im Clip nur Harvey zu sehen, doch wer ist der Abwesende John Parish? […] |









![Rezension: Cloud Control – Cloud Control [EP]](http://www.auftouren.de/wp-content/uploads/2009/10/cloudcontrol.jpg)

