„Go on with the rhyme“: Open Mike Eagle |
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Open Mike Eagle aus Los Angeles verbindet spannende Samples und digitale Beats mit Leftfield-Rap und macht seine Sachen auf dem Debüt „Unapologetic Art Rap“ mit Leichtigkeit gut. Der Untersatz ist vielseitig und reicht von abstrakten Clicks bis zu aufgeplusterten Klavier-Exzerpten, oft ambitioniert genug, um fast auch ohne Stimme eine sensationelle Figur zu machen. Bei „Go Home“ wird es etwas grimy, anderes ist fast sphärisch-düster oder wird wie beim der hervorragenden Single „I Rock“ auf links gezogen. Man fragt sich: Warum nur berichtet niemand über dieses tolle Werk? |
Arandel: Auf den Spuren der Ahnen |
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Im Vergleich zu anderen Subkulturen spielen Faktoren wie Identität und Persönlichkeit bei elektronischer Musik häufig eine eher untergeordnete Rolle. Nicht nur, dass der DJ mehr Dienstleister denn Star ist, auch der Produzent lässt oft lieber die Ergebnisse seiner Arbeit für sich sprechen. Eine exaltierte Persönlichkeit […] |
Wild Nothing: Stimmen aus der Peripherie |
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Der amerikanische Bundesstaat Virginia kann nicht unbedingt mit urbanen Ballungsgebieten aufwarten. Mit gerade mal 438.000 Einwohnern ist Virgina Beach schon die größte Stadt in der Region. Jack Tatum wuchs in Williamsburg auf, einer Kleinstadt mit circa 10.000 Einwohnern, die im Südosten des Staates liegt. Wenn man in solch einer Region […] |
Letzte Chance: Nochmals Tickets für das Dour Festival zu gewinnen! |
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Das Line-Up des Dour Festivals in Belgien vom 15.-18.Juli versetzt uns – wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt – seit Wochen in Verzückung: Spoon, Moderat, Brother Ali, Faith No More, Los Campesinos!, Anti-Pop Consortium, Owen Pallett oder Fucked Up – bei dieser Vielfalt an Genres dürften keine Wünsche offen bleiben. Nun gibt es just in diesem Moment zahlreiche weitere Bandbestätigungen. |
Actress: Eine Frage des Blickwinkels |
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Die „Tür“ wird in der Clubkultur immer wieder zum mystischen Ort erhoben, einem Zeitvakuum, in dem Zuversicht und Enttäuschung einen schmalen Grad bilden. Der ins freie dringende Puls der Musik dürfte dabei ein wesentlicher Faktor für nervöse Vorfreude in den Menschenschlangen sein, bilden die tiefen Frequenzen aus dem Inneren des Clubs doch eine Vorahnung auf die noch junge Nacht. Wenn dann die Zeit gekommen ist zu gehen […] |
Musik aus Strom: Neuneinhalb elektronische Alben im Schnellcheck (II) |
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Es soll immer noch Musikhörer geben, die sich partout weigern, elektronische Musik als wertig wahrzunehmen. Eine solche Haltung ringt dem AUFTOUREN-Team natürlich nur ein gequältes Stirnrunzeln ab. Denn die aktuellen Veröffentlichungen bieten genauso viel Rasanz und Abwechslung wie die „ehrliche“ und „handgemachte“ Musik. Dass Digitalmusik auch nicht weniger kreativ und spannend ist – ganz im Gegenteil -, davon könnt ihr euch hier überzeugen. Per Klick geht es übrigens noch einmal zu Teil 1 dieses Plattenchecks. |
Kartenverlosung: Ariel Pink’s Haunted Graffiti |
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Ihr hab es vielleicht schon mitbekommen: Ariel Pink, der in der Vergangenheit trotz unzähliger Songs nur in gewissen Nischen Bekanntheit erlangen konnte, ist der von vielen Seiten angekündigte große Wurf womöglich schon im ersten „Studioaufenthalts-Anlauf“ gelungen. Denn nicht nur wir halten „Before Today“ für ein hervorragendes Werk. Heute hat auch Pitchfork Stellung bezogen und wird mit sagenhaften 9.0 Punkten sicherlich für weiteren Wirbel sorgen. |
Auf die alten Zeiten: Teenage Fanclub |
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Ein neues Teenage Fanclub-Album, da gehen einem schnell die Worte aus. Für alle Zuspätgeborenen oder die, die es noch nicht wussten: Teenage Fanclub, das war von ungefähr 1991 bis 97 die vielleicht beste Gitarren-Powerpop-Band der Welt. Mit unglaublichem Gespür für eingängige Melodien und feine Popsongs setzte das Triumvirat aus Raymond MyGinley, Norman Blake und Gerard Love der düster dreinblickenden Grunge-Generation damals ganz unverfroren die volle 60s /70s-Packung aus Beach Boys, Beatles, Big Star, Harmoniegesängen und jugendlichem Elan entgegen. |
Knaller! AUFTOUREN feiert zweiten Geburtstag |
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Mit einem Paris-Logo und dem ersten Hinweis auf eine bevorstehende neue Platte von Animal Collective, die ein halbes Jahr später die höchste bisher auf diesen Seiten vergebene Punktzahl einsacken sollte, ging das Projekt AUFTOUREN am 03. Juni 2008 an den Start. Zwei Jahre und einen Relaunch später freut sich die gesamte Redaktion mit euch anstoßen zu dürfen: Auf eine wunderbare und austauschfreudige Zeit, 850 veröffentlichte Artikel und einen so nicht für möglich gehaltenen Leserzuwachs. |
Interview: Savoy Grand beim Orange Blossom Special XIV |
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Wie eine Oase der ganz besonderen Art präsentierte sich am diesjährigen Pfingstwochenende der Garten der Glitterhouse-Villa am Weserufer des kleinen Städtchens Beverungen. Labelvater Rembert Stiewe und die Seinen hatten wieder einmal zum vielleicht schönsten Gartenfest des Landes geladen […] |
Seid ihr AUFTOUREN? |
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Kurz bevor wir am Donnerstag liebend gern mit euch auf unseren zweijährigen Geburtstag anstoßen, haben wir innerhalb des Teams schon mal mit den Planungen für die kommenden zwölf Monate begonnen. Da wir uns sehr freuen würden, AUFTOUREN in Zukunft noch breiter auszurichten als bislang, würden wir unser kleines Team gerne mit ein paar neuen Schreiberlingen verstärken: Seid ihr AUFTOUREN? |
AUFTOUREN präsentiert: The Tallest Man on Earth |
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Wer kennt noch das Traumfresserchen? Zugegeben, Geschichten von Michael Ende sind zu großen Teilen sozusagen Trivialeinschlafliteratur für deutsche Kinder der 80er und 90er, für solche Kleinen, die mit allerlei Albträumen zu kämpfen hatten. Das muntere, kleine und stachelige Traumfresserchen wurde aus dem Schnee gerufen […] |
Auch mal im Schlafzimmer tanzen: The Hundred In The Hands |
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Vor fünf Jahren wirkten Veröffentlichungen von Maxïmo Park oder !!! noch wie Überraschungen im Programm von Warp Records, mittlerweile sind die Tage, in denen das Label als Hort der Elektronik galt, aber gewiss vorbei. Auf gut jedem zweiten Album spielt momentan sogar der olle rockige Sechssaiter eine mehr oder weniger prominente Rolle, so auch bei „Dressed In Dresden“, der Debütsingle von The Hundred In The Hands. |
The Black Keys verleihen dem Bluesrock wieder Seele |
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Nichts gegen die White Stripes und deren Talent mit minimalsten Mitteln ganze Stadien zum Beben zu bringen. Aber wenn es um den seelenvollsten Zweimann-Bluesrock geht, der derzeit auf Tonträger gebannt zu haben ist, gibt es auch für sie an Dan Auerbach und Patrick Carney aus Akron, Ohio kein Vorbeikommen. Die Black Keys stellen nach den weihnachtlichen Ausfügen unter dem Pseudonym BlacRoc ihre HipHop-Kumpels wieder in den Schrank und holen die Gitarren raus, jedenfalls mehr oder weniger. |
Kele boxt solo |
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Kele Okereke ist der Frontmann von Bloc Party. Er hält sich für einen durchaus relevanten Musiker im englischen Königreich und leitet daraus die Ambition ab, dass es 2010 endlich auch mal Zeit für sein Solodebüt ist. Besonders, nachdem der gütliche Zusammenschluss seine Hauptband in den letzten Jahren immer brüchiger geworden ist und das Fortbestehen der Band auf Messers Schneide steht. Kele glaubt, er hat was zu sagen und präsentiert uns mit stolzgeschwellter Brust auf „The Boxer“ zehn Songs. |
AUFTOUREN präsentiert: Ariel Pink’s Haunted Graffiti |
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Seit knapp fünfzehn Jahren wuchert Ariel Pink unaufhaltsam im Untergrund, haut einige hundert frickelig-unproduzierte Songs auf anfangs selbstgebrannten Rohlingen raus, veröffentlicht später u.a. bei Animal Collectives bandeigenem Label Paw Tracks und gilt als Vorreiter des aktuell ziemlich angesagten Lo-Fi-Synthpops, ohne dass ihm der ganz große Bekanntheitsgrad zuteil wurde. So ist das nun mal in dem Biz. |
















