Element Of CrimeImmer da wo du bist bin ich nie |
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Wie zu erwarten war versetzen Element Of Crime den Kritiker wiederholt in eine aussichtslose Lage. Dieses Mal, so lautet das strenge Vorhaben, ist man um eine objektive Annäherung bemüht. Die, und damit haken wir jetzt gleich zu Beginn die auf dem Notizzettel stehenden Kritikpunkte ab, kommt recht schnell zu dem Ergebnis, dass die Band derzeit […] |
WoodsSongs Of Shame |
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Freakfolk ist tot, Antifolk sowieso. Gut so, denn mit solch abgedroschenen Kategorien könnte man dem, was hier veranstaltet wird doch eh niemals gerecht werden. Zwar tragen Jeremy Earl und Jarvis Taveniere den obligatorischen Wald sogar im Bandnamen und auch an der nötigen Versponnenheit mangelt es den beiden nicht, Räucherstäbchen, Stirnbänder und ähnliche Ungehörigkeiten kann man […] |
Comfort FitPolyshufflez |
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Die Idee einer glorreichen und technologisierten Zukunft entspricht in diesen Tagen eher einer verstaubten Science-Fiction-Utopie als der Realität. Die Verhältnisse zwischen Mensch und Maschine haben sich verschoben, die Symptome sind allgegenwärtig. Ein Umstand, der in Industriestädten wie Detroit und der Warp-Heimat Sheffield schon vor längerem auf musikalischer Ebene reflektiert wurde. Der Stuttgarter Produzent Comfort Fit verhilft […] |
Labelspezial: Warp | Die Alben 2008-2009 (II) |
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20 Jahre Warp. Unsere Labelwoche wirft einen Blick auf die Geschichte des Labels und verschafft euch in vier Etappen einen vollständigen Überblick über die Albumveröffentlichungen der letzten beiden Jahre. Was lohnt das Reinhören, was fällt aus diesem hochqualitativen Rahmen heraus? Gestartet sind wir mit dem aktuellen Werk von Tyondai Braxton und arbeiten uns rückwärts. Teil […] |
Labelspezial: Warp | Die Alben 2008-2009 (I) |
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Zwanzig Jahre Warp, zwanzig Jahre Taktgeber der Popkultur. Dass sich da einiges angesammelt hat, worüber es zu berichten gälte, ist keine Frage. Die Klassiker von Boards Of Canada wären natürlich dabei oder das psychiatrische Laptopgemetzel von Aphex Twin oder Autechre. Oder auch der Mathrock-Querdenkerrock von den Battles. Weil aber gerade der Ansatz des Londoner Labels […] |
N.A.M.B.BMAN |
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Na hoppla, Turin? Ist das nicht die Stadt, die in Sachen Musik (oder sollen wir es, um diversen, nur allzu nachvollziehbaren Einwänden schon im Vorhinein ein Schnippchen zu schlagen, lieber Geklimper nennen?) nach Gigi D´Agostinos wirklich beeindruckenden Hipness-Faktor Ende der 90er ein wenig an Bedeutung verloren hat? Kurzfristig droht dem Promozettel samt CD schon der […] |
Taken By TreesEast Of Eden |
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Es hätte auch ein esoterisches Scheitern bedeuten können: Victoria Bergsmann reiste mit ihrem Toningenieur Daniel Lissvik nach Pakistan, um dort mit einheimischen Musikern ganz im Geiste der Sufi-Musik ihr neues Album aufzunehmen. Aber die Melange aus westlicher Popprägung und leichtgängigem orientalischen Instrumentarium feiert Triumphe – weil die Schwedin ihre Klangvorstellungen konsequent umsetzt und die mystische […] |
Yo La TengoPopular Songs |
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Dieses Jahr scheint ein gutes für alte Indierock-Heroen zu sein. Nachdem sich im Sommer schon Sonic Youth und Dinosaur Jr. in Bestform präsentierten, melden sich nach dem mäßig witzigen Garagenrockausflug namens Condo Fucks nun auch Yo La Tengo mit ihrem (ich habe eigenhändig nachgezählt) 13. Studioalbum zurück. Anders aber als die beiden Erstgenannten, die mit […] |
The DodosTime To Die |
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Ein bisschen fühlt man sich wohl wie Ralf Rangnick. Im Jahre 2008 gelingt der Überraschungscoup mit offensiver, attraktiver und kecker Spielweise. Das weckt Erwartungen, mobilisiert Fans. Zur Endabrechnung in 2009 reicht es hingegen nur noch mit Biegen und Brechen zum Mittelmaß, das „graue Maus“-Image lässt grüßen. Die TSG 1899 Hoffenheim und The Dodos – derzeit […] |
Edward Sharpe & The Magnetic ZerosUp From Below |
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In der Welt von Edward Sharpe & The Magnetic Zeros ist alles gutmütiger als in dieser. Sie haben auf der Zeitmaschine „-40 Jahre“ eingegeben. Alle haben sich schrecklich lieb – und Hände gereicht wird entfesselt musiziert, bis die Haare lang gewachsen sind. „Home is wherever I’m with you“, lauten ihre Botschaften, die in ihrer Übersichtlichkeit […] |
Mariachi El BronxEl Bronx |
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Grauer Wüstensand, dessen rohe Verdörrung nur die fleischigsten unter den Kakteen standhalten. Die Hitze ist greifbar im Flimmern auf dem Asphalt, der sich wie eine vertrocknete Schlange durch die Landschaft zieht. Und erst zum Abend hin, gewinnt das Leben wieder Oberhand. Wenn die Sonne verglüht, dringen die Klänge wieder ins Freie, wird mit Tequila und […] |
Nosaj ThingDrift |
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Die Zukunft hat begonnen. Mit Flying Lotus schälte 2008 einen Überproduzenten der nächsten Generation heraus, der mit versetzen, dumpfen, autistischen Beats sich gekonnt zwischen die Stühle Glitch, HipHop und Dubstep setzte und als Ankerpunkt das Potenzial hat, weitere Jahre mit seinem gekonnt störrischen Stil zu prägen. Nosaj Thing stammt ebenfalls aus Kalifornien und geht nur […] |
MúmSing Along To Songs You Don’t Know |
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Eine Band, die aus dem Kokon der Elektronika schlüpfte, um mit allerlei unrätigem Instrumentarium ihre Version der verhuschten Koboldmusik zu zelebrieren – die Metamorphose ist unlängst geglückt. Mit dem schüchternen „Sing Along“ und dem flügelschlagenden „Prophecies And Reversed Memories“ (mit Maultrommel!) geht es gleich auf und ab. Die Emotionen schlagen Wellen in dieser grandiosen Eröffnung […] |
The xxxx |
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Manchmal ist wirklich alles anders als man denkt. The xx sind zu viert, zwei Jungs, zwei Mädchen, alle unter 20 und sehen auch so aus. Und vielleicht liegt das Geheimnis ihres derzeitigen Hypes eben genau darin begründet, dass sie eben rein gar nicht so klingen wie die gerade aufgeführten Verdachtsmomente plus „Music to watch for […] |
Fruit BatsThe Ruminant Band |
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In der Vergangenheit wildern, bevorzugt wieder einmal in den 60ern und frühen 70ern, das tun auch die Fruit Bats mit Vergnügen und reihen sich damit perfekt in den aktuellen Sub Pop-Katalog irgendwo zwischen den Shins, Fleet Foxes und Band Of Horses ein. Dass sie dort nicht sonderlich auffallen ist allerdings auch schon das Schlechteste was […] |
Fat Freddy's DropDr. Boondigga & The Big BW |
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Probier‘ s mal mit Gemütlichkeit: Sonnensatt strecken die Neuseeländer ihre dubbigen Tracks auf das doppelte der nötig gewesenen Zeit, bis sie so rund und dicklich sind wie ihre Erschaffer. Ein Portrait-Maler hätte dies gar nicht besser einfangen können. Nach ihrem Überraschungserfolg „Based On A True Story“ wurde entsprechend pro Kontinuität gestimmt und das Rezept nur […] |
















