Kettcar - Zwischen Den Runden
Referenzen: Element Of Crime, Tomte, Jupiter Jones, Jochen Distelmeyer, Heinz Rudolf Kunze
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Speech Debelle - Freedom Of Speech
Referenzen: Ms Dynamite, DELS, Roots Manuva, Micachu, Brand New Heavies
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The Sound Of Arrows / Chairlift - Voyage / Something
Referenzen: Pet Shop Boys, Vangelis, Goldfrapp / Nite Jewel, A-ha, Class Actress
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Sharon Van Etten - Tramp
Referenzen: Daughter, Wye Oak, Alela Diane, Beirut, Anna Ternheim
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Lindstrøm - Six Cups Of Rebel
Referenzen: Mungolian Jetset, Todd Rundgren, Vangelis, Yello, Battles, Queen
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Patten - GLAQJO XAACSSO
Referenzen: Autechre, Aphex Twin, Flying Lotus, Boards Of Canada, Caribou
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First Aid Kit - The Lion's Roar
Referenzen: Emmylou Harris, Townes Van Zandt, Fleet Foxes, Conor Oberst, Gram Parsons
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Lana Del Rey - Born To Die
Referenzen: Nancy Sinatra, Madonna, Lady Gaga, Bat For Lashes, Lykke Li, Marina & The Diamonds
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John K. Samson - Provincial
Referenzen: Craig Finn, The Weakerthans, Rocky Votolato, Frank Turner, Maritime
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Craig Finn - Clear Heart Full Eyes
Referenzen: Drive-By Truckers, Bruce Springsteen, The Bottle Rockets, Lambchop, Jason Molina
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John Talabot - Fin
Referenzen: Pional, Delorean, Beautiful Swimmers, Teengirl Fantasy, Ada
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Leonard Cohen - Old Ideas
Referenzen: Bob Dylan, Tom Waits, Scott Walker, Lou Reed, Jeff Buckley
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Matt Elliott - The Broken Man
Referenzen: The Third Eye Foundation, DM Stith, Scott Walker, Boduf Songs, Lilium
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Gonjasufi - MU.ZZ.LE
Referenzen: Tricky, Portishead, Flying Lotus, The Gaslamp Killer, DJ Shadow
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Die Türen - ABCDEFGHIJKLMNOPQRST UVWXYZ
Referenzen: Die Goldenen Zitronen, Deichkind, Ja, Panik, Mediengruppe Telekommander
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Big Deal - Light Out
Referenzen: The xx, The Delgados, Mazzy Star, First Aid Kit, High Places
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The Big Pink - Future This
Referenzen: Primal Scream, U2, Dashboard Confessional, Kasabian, TV On The Radio
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The Weeknd - Echoes Of Silence
Referenzen: Drake, Terius Nash, How To Dress Well, Miguel, Frank Ocean
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Alcest - Les Voyages De L'Âme
Referenzen: Les Discrets, Agalloch, Amesoeurs, Cocteau Twins, Liturgy
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Trailer Trash Tracys - Ester
Referenzen: The Raveonettes, The xx, Cocteau Twins, Angelo Badalamenti, Beach House
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Nada Surf - The Stars Are Indifferent To Astronomy
Referenzen: Maritime, Death Cab For Cutie, The Long Winters, Rogue Wave, R.E.M.
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David Lynch - Crazy Clown Time
Referenzen: Fever Ray, Angelo Badalamenti, Lou Reed, Karen O, Jad Fair
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Kate Bush - 50 Words For Snow
Referenzen: Talk Talk, Joni Mitchell, David Sylvian, Joanna Newsom, Laurie Anderson
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Youth Lagoon - The Year Of Hibernation
Referenzen: Beach House, Mazzy Star, Galaxie 500, Wye Oak, Lower Dens
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PeterLicht - Das Ende Der Beschwerde
Referenzen: Blumfeld, Die Sterne, Ja, Panik, Jens Friebe, Foyer Des Arts
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Los Campesinos! - Hello Sadness
Referenzen: A Silver Mt. Zion, Xiu Xiu, Drake, The Beautiful South, Blink-182
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großartiger auftritt beider bands in einer puristischen, abgeranzten, aber sehr sympathischen location in nürnberg. freddy ruppert, diesmal solo als former ghosts unterwegs, wirkt introvertiert, beinahe apathisch. vor seinem auftritt. als er mit seinem set beginnt, ändert sich das schlagartig. es wirkt, als würden unentwegt stromschläge durch seinen körper fahren. hastig atmend und selbstzerstörerisch führt er die zuschauer durch einen düsteren wave-tunnel, stürzt sich sehenden auges in emotionale abgründe. seine stimme, sinister und gequält, bringt texte voller zerrissenheit hervor. freddy ruppert geht völlig auf in seiner musik. neben den songs des debütalbums “fleurs” schaffen es einige neue tracks von ähnlicher qualität in das gefühlt knapp 40-minütige programm.
die messlatte für die parenthetical girls, bei denen während dieser tour auch freddy ruppert mitwirkt, lag hoch. die band aus portland wird den hohen ansprüchen aber mühelos gerecht. getragen von der theatralischen, exaltierten stimme zac penningtons, der bei seinen songs wie ein balletttänzer durch die spärlich gefüllten publikumsreihen irrlichtert, legen die parenthetical girls einen mitreißenden, lustvollen auftritt hin. musikalisch lagen die schwerpunkte auf den songs des jüngsten albums entanglements und einigen neuen liedern, die sich unter anderem auf der ep on death & endearments finden lassen.
fazit: unbedingt ansehen!
In Berlin gab’s auch zwei sehr starke Auftritte in einer puristischen(Euphemismus) Location in Kreuzberg, namentlich: West Germany. Also “abgeranzt” reicht hier wohl nicht ganz, aber die Bands scheinen solche Locations ja zu mögen. Auf dem Knabenklo war der Wasserhahn mit Gaffa zugeklebt, da braucht man kein Monk sein um das für ein wenig zu viel des Schlechten zu halten. Alles gefliest und angesplittert, die Wände offensichtlich unsauber eingeschlagen, um einen halbwegs großen Raum zu schaffen, ein Balkon mit Plastikgartenstühlen, Europalletten und einer grausigen Sicht. Dazu noch stickig im Innern – schrecklich, echt.
Dafür die Musik umso besser, und nichtmal deplaziert, wenn man das Former Ghosts-Video zu “Hold On” zu Grunde legt. Das war dann auch Purismus(kein Euphemismus) und Echtheit, kein Stück weit affektiert und schlicht bewegend. Beim Gespräch am Merch-Stand begegnete einem dann ein ganz anderer Mensch, der jedem Gesprächspartner und/oder Käufer die Hand auf die Schulter legte und dann mit einem “thank you so much!” bedachte.
Parenthetical Girls fand ich dann vielleicht schon ein Stückchen schwächer, aber noch immer sehr stark. Der Sänger drängt sich also auch in Berlin durch die aber vollen Reihen und wird dabei vor allem vorne etwas bedrängt, woraufhin er immer wieder den Weg ganz nach Hinten sucht. Aber die zunehmend frecher und unverschämter werdenden Hipster in den ersten Reihen können’s nicht lassen und schleudern ihren Glitzerbänder und Goldketten durch die Luft, irritieren dabei offensichtlich die Musiker. Subkultur und optische Vielfalt – schön und gut. Das war schlicht nervig.
Überraschenderweise gab’s sogar noch eine dritte Band, Extra Life, mir gänzlich unbekannt und letztendlich ein Wenig zu anstrengend. Die Kids in den ersten Reihen halten noch immer nicht zurück, der Sänger von Extra Life aber auch nicht, und mahnt sie bei aller Extase zur Fairness, nachdem ihm zum dritten oder vierten Mal von einem funkelnden Schal das Mikro weggerissen wird. Etwas schade, dass diese Ablenkungen einen so deutlichen Eindruck an diesem Abend hinterließen, aber dennoch war es ein rundum Gelungener.
@Sven: Schau doch mal hier;)
http://www.auftouren.de/2010/02/22/montags-preview-extra-life-made-flesh/
Ich werde dafür auf jeden Fall nach Köln fahren Anfang Juni.
Das ist mir aber nun peinlich…
Nun gut, mir war es wirklich etwas zu zerfahren und anstrengend. Das war ziemlich viel Krach, bei allem offensichtlichen Potenzial.
[...] dem letztjährigen Debütalbum „The Spoils“ und der Mitarbeit an Projekten wie den großartigen Former Ghosts gelang spätestens Anfang des Jahres mit der wahrhaft atmosphärischen Single „Night“ und der [...]