<strong>Kurzmitteilungen:</strong> HEALTH, Silk Flowers, Japandroids, The Dodos & Wavves

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HEALTH – Schnelllebige Zeiten. Eine LP und ein dazugehöriges Remix-Album reichen manchmal aus, und schon genießt man wie im Fall von healthHEALTH das Privileg, zu dem kleinen Kreis von Bands zu zählen, deren kommender Longplayer intern zu den mit größter Spannung erwarteten Platten der zweiten Jahreshälfte zählen. OK, da war natürlich noch dieser eine, unter Umständen nicht gerade unerhebliche, vor einigen Wochen veröffentlichte Albumvorbote „Die Slow“ und die strategisch günstige Verwurzelung in der Smell-Szene von Los Angeles. City Slang jedenfalls hegt ähnlich große Hoffnungen und hat die Band just in diesen Tagen unter ihre Fittiche genommen. „Get Color“ verbessert auch in Deutschland das Gesundheitssystem und erscheint am 08. September und verspricht eine hypnotische Mischung aus Noise, Punk und Disco zu werden. Wir sind gespannt!


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Silk Flowers – Neues von PPM. Das kalifornische Label des No Age Drummers Dean Spunt veröffentlicht nach der überaus enttäuschenden neuen Platte von Mika Miko nun am 24. Juli das hoffentlich deutlich aussagekräftigere Debüt der Silk Flowers. Die vor wenigen Monaten erschienene EP verspricht eine Mischung aus Kraftwerk und Lo-Fi-Versatzstücken. Klingt abgefahren? Hört selbst!


japanJapandroids – Hurra! Nachdem nun allseits bekannt sein dürfte, dass das Longplay-Erstwerk der Japandroids, „Post-Nothing„, so ziemlich alles kann, haben die Verantwortlichen bei Polyvinyl fix reagiert und kündigen einen Deutschland-Release für den 07. August an. Das erhöht bekanntlich auch die Chancen, die Band in näherer Zukunft auch mal live in unseren Gefilden zu sehen zu bekommen!


The Dodos – Das ging ja schnell! Gut ein Jahr nach dem erfrischenden „Visiter“, das sich zurecht einen der vorderen Plätze in den letztjährigen dodos21AufTouren-Jahrescharts erkämpfen konnte, ist der Nachfolger bereits in trockenen Tüchern. „Time To Die“ heißt das dritte Werk der Band aus San Francisco und erscheint am 15. September in den USA via Frenchkiss. Im Gegensatz zum Vorgänger ist dieses Mal damit zu rechnen, dass das Album auch hierzulande zum etwa gleichen Zeitpunkt in den Regalen stehen wird. Man darf durchaus gespannt sein, ob das Trio den bei den letztjährigen Konzerten klar erkennbaren Trend zu längeren Jam-Sessions nun auch im Studio freien Lauf gelassen hat. Live gibt´s die Dodos übrigens das nächste Mal am 10.09. in Hamburg (Molotow) und am 11.09. in Berlin (Magnet) zu sehen.


Wavves – Die reinste Berg- und Talfahrt. Nachdem die Wavves mit ihrem zweiten Album „Wavvves“ für eine geraumewavves Zeit die Herrschaft über die gesamte Blogosphere erlangt zu haben schienen, folgte mit dem desolaten Gig beim Primavera der Super Gau: Ein Drogen-Cocktail, der Daniel William auf der Bühne peinlichst hilflos jegliche Beziehung zu seinem Instrument raubte und der dem jungen Herrn vollends überfordert auch noch – mal ganz abgesehen von internen Querelen – einen schwerwiegenden Konfrontationskurs mit dem Publikum einbrockte, sollte weitreichende Auswirkungen haben. Die komplette Europa-Tour wurde kurzerhand abgesagt, die passend zum Deutschland-Release vorgesehen Gigs sind bis auf Weiteres gestrichen. Redepause und Entziehungskur stehen an, währenddessen erscheint die Platte endlich auch in Deutschland: Am 17. Juli via Bella Union.

Das Hintergrundbild stammt von der Agentur Hvass&Hannibal, die u.a. für das Artwork der Efterklang-Alben zuständig ist.

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