Plattenkritiken


Review: Mika Miko – We Be Xuxa

mikamiko Leider funktioniert ein Witz nur einmal, nämlich beim ersten Erzählen. Wer die Zote trotzdem zum wiederholten Male zum Besten gibt, läuft Gefahr sich unfreiwillig lächerlich zu machen. Da nützen dann auch unterschiedliche Variationen ein und des selben Kalauers nicht viel. Ähnlich verhält es sich bei Mika Miko. Das neue Album „We Be Xuxa“ besteht wieder aus dem typischen Schrammelpunk, der erwartet wird von den Mitbegründern der „The Smell“-Szene. Doch dieses Album wird leider kaum jemand brauchen, da es sich ziemlich einfallslos durch knapp 23 Minuten quält. Vollkommen geistlos und uninspiriert geht es hier zu, die Pointe ist nicht einmal mehr zu erahnen.

Hinzu kommen Bedenken, wenn eine Punkband nichts Besseres zu tun hat als zu lamentieren „I Want A Turkey Sandwich“. Das mag zwar total lustig sarkastisch und über siebeneinhalb Ecken voll sozialkritisch und so sein, lässt einen aber eher an den selbstgefälligen Hedonismus-Bot aus Futurama denken. Und wieso es die miese Version von „Turkey Sandwich“ auch noch auf das Album geschafft hat, wenn mit dem „Turkey Barnyard Mix“ schon eine etwas außergewöhnlichere Version enthalten ist, kann wohl keiner beantworten. Hier versickert alles relativ schnell wieder im trockenen Boden der Belanglosigkeit, allenfalls in dem schon auf “666″ enthaltenen „Wild Bore“ und „Keep On Calling“ werden mal Krallen ausgefahren. Gerade Letzteres zeigt sich als kreativer Höhepunkt auf der Scheibe, immerhin inkl. Einsatz eines Saxophons. Sonst ist hier nicht viel zu holen.

4.7 / 10

Label: Post Present Medium/Cargo

Spieldauer: 22:38

Referenzen: Abe Vigoda, Vivian Girls, Be Your Own Pet, Coathangers

Links: myspace, Mika Miko bei PPM

VÖ: 08.05.09


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Ein Kommentar zu “Review: Mika Miko – We Be Xuxa”

  1. Pascal sagt:

    Boah, haben die abgebaut. Unfassbar schlechte Platte.

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