WavvesAfraid Of Heights |
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Professionalisierung allerorts, auch bei den mittlerweile offiziell zum Duo gewachsenen Wavves. Auf „Afraid Of Heights“ ist schon noch alles vorhanden was man an Wavves liebt: Surf-Twang (wenn auch nicht mehr so offensiv wie zuvor), Post-Grunge, Whoohoos und der Wille zum Popsong. Die Gitarre summt warm und fett, die Laut-Leise-Dynamik sitzt, aber leider zu oft zu […] |
No AgeEverything In Between |
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Wohl kaum eine Band, kaum ein Künstler ließe sich ähnlich stark mit der zugegebenermaßen noch recht kurzen Geschichte unseres kleinen Fanzines assoziieren als die beiden DIY-Noise-Berserker von No Age. Waren es anno dazumal, vor rund zwei Jahren, doch die Konzerte von Randy Randall und Dean Spunt, wo sich ein kleiner Kern der Redaktion zum ersten mal zusammenfand. So wurde dann auch das zu dieser Zeit erschienene Zweitwerk der Band auf diesen Seiten gebührend abgefeiert und in die oberen Regionen der Jahrescharts gehievt. Ich für meinen Teil konnte damals leider nie so ganz mitgehen. No Ages berstende Liveenergie wollte für meine Begriffe einfach nicht auf Tonträger überspringen, die viel beschworenen Melodien hinter der Noiseoberfläche blieben mir leider verborgen. |
WavvesKing Of The Beach |
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Nathan Williams aus Kalifornien ist in den 20ern und weiß um den Umstand, dass Jugend auch ein Verfallsdatum hat. Entsprechend beeilte er sich in den letzten beiden Jahren mit dem Musik machen und bot Bloggern 2008 gleich eine Reihe von schrammeligen Demos an, die lechzend weiterverteilt wurden. Und das, obwohl außer schlechtem Gitarrenspiel und völlig zerschossenem Gesang kaum Substanzielles auf der Habenseite stand. Aber anscheinend gab es ein großes Verlangen nach unbekümmertem Sound (man könnte von No-Fi sprechen, hätten nicht vor Jahren bereits The Thermals diesen Begriff okkupiert), der alles zusammenfasste, was beim Heranwachsen begehrenswert erscheint: Authentizität, Lebendigkeit und Emotionalität. Sein neues Album ist nicht ganz so rau produziert, aber ebenfalls eine Empfehlung. |
MP3-Alarm! (V) |
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„Viel trinken und wenig Belastung ratsam“ – das Bundesgesundheits-ministerium gibt wie immer sachdienliche und kompetente Hinweise, wie diese hochsommerlichen Temperaturen auszuhalten sind. Das AUFTOUREN-Team kann da nur mit profaneren Empfehlungen aufwarten: Bier einpacken, Hefeteig fürs Stockbrot backen, zusammenmatschen und dann nichts wie raus in den Park. Natürlich nicht, ohne vorher noch unsere monatlichen Gratis-MP3s eingesteckt zu haben […] |
Sleigh BellsTreats |
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Vergesst den Hype, der bereits Monate vor dem Erscheinen von „Treats“ anhand einiger Demos um das New Yorker Duo Sleigh Bells gemacht wurde. Vergesst die Faktenlage, dass es sich hierbei um ein Projekt des ehemaligen Gitarristen der Post-Hardcore-Band Poison The Well, Derek E. Miller, und Alexis Krauss, Ex-Mitglied der nie aus den Startlöchern gekommenen Teen-Girlband Rubyblue, handelt. Vergesst die Versuche, den Sound der Sleigh Bells in Worte zu fassen oder in irgendeine Referenzliste einzubinden. Und vergesst auch gleich die Bedenken, die aufkommen könnten, die Frage, ob das alles in ein paar Monaten noch genauso heiß ist wie jetzt gerade. Wenn die Sleigh Bells aus den Boxen oder Kopfhörern dröhnen, ist es ohnehin völlig unmöglich einen klaren Gedanken zu fassen. Das Wort „überwältigend“ wird heutzutage leichtsinnig verwendet, in diesem Fall gibt es keinen treffenderen Begriff, wortwörtlich, im Sinne von kinetischer Energie. Diese Songs haben eine derart klangliche Wucht, dass sie in ihren besten Momenten nichts anderes neben sich dudeln und das Hier und Jetzt bis zum Anschlag ausfüllen. Und sie sind vortrefflich geeignet, um sich das Trommelfell raus zu blasen. |
Times New VikingBorn Again Revisited |
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Mal wieder Zeit für die Erste Person. Von allen Lo-Fi-Rabauken der letzten Jahre waren mir Times New Viking eigentlich immer die liebsten, da das Geschrammel und die Anti-Produktion hier nie zum modischen Selbstzweck verkamen, sondern in Kombination mit diesem unfehlbaren Gespür für euphorische Melodien ein Gefühl erzeugten, wie ich es sonst eigentlich nur von alten […] |
Empfehlung: Cold Cave |
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Cold Cave bringen die Schattenseiten der 80er zurück: Wave, Dark Wave, EBM und Industrial. Das zerrt an den Nerven und fordert totale Aufmerksamkeit ein. Noch vor zwei Monaten gab es eine Zusammenstellung ihrer ersten Tracks – völlig zerschossene Entwürfe zwischen Noise und Synthiepop. Schlichtweg nur hörbar für Leute, die a) gerne Tiere quälen oder b) […] |
News: Wavves & Zach Hill? |
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Nathan Williams alias Wavves gab vor kurzem in einem Gespräch mit dem U.S.-Online-Magazin „Pitchfork“ bekannt, dass einige Shows und Aufnahmen mit Hella-Drummer Zach Hill in Planung sind. Mit Details hielt sich der 22 Jährige jedoch dezent zurück. Ob das Ganze unter dem Namen „Wavvves“ laufen wird und ob es überhaupt zu einem Release kommt, blieb offen. |
Kurzmitteilungen: HEALTH, Silk Flowers, Japandroids, The Dodos & Wavves |
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HEALTH – Schnelllebige Zeiten. Eine LP und ein dazugehöriges Remix-Album reichen manchmal aus, und schon genießt man wie im Fall von healthHEALTH das Privileg, zu dem kleinen Kreis von Bands zu zählen, deren kommender Longplayer intern zu den mit größter Spannung erwarteten Platten der zweiten Jahreshälfte zählen. OK, da war natürlich noch dieser eine, unter Umständen nicht gerade unerhebliche, vor einigen Wochen veröffentlichte Albumvorbote „Die Slow“ und die strategisch günstige Verwurzelung in der Smell-Szene von Los Angeles. |
News: Wavves-Tour abgesagt! |
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Schade, schade. Nach der ziemlich vielversprechenden LoFi-Noise-Attacke „Wavvves“ und zahlreichen begeisterten Konzerteindrücken Augenzeugen unterschiedlichster Herkunft konnte eine gewisse Vorfreude auf die ersten bevorstehenden Gigs in ansatzweise erreichbarer Nähe nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Doch nun kommt alles anders. Wegen Krankheit fallen alle geplanten Deutschland-Konzerte von Nathan Daniel William alias Wavves aus. Konkret betroffen […] |
Empfehlung: Crocodiles – Der etwas andere Sommer |
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Sein Debüt Album „Summer Of Hate“ zu nennen und sich damit die Antithese zum immer noch anhaltenden Boom von Retro- und Freak Folk auf die Fahnen zu schreiben, zeugt von einem sehr gesunden Selbstbewusstsein. Rückenwind gibt es zudem vom Label, erscheint der Longplayer doch via Fat Possum, das mit den Wavves auch schon die geistigen Schrammelbrüder beherbergt. Mit No […] |
Review: Wavves – Wavvves (2009) |
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Noch immer sind die Wellen der letztjährigen Lo-Fi-Noise-Punk-Bewegung um No Age nicht verebbt. Weiterhin stehen uns in rekordverdächtig kurzen Abständen zahlreiche, mal mehr und mal weniger talentierte neue Bands ins Haus, die gern unter dem Deckmantel des Do-It-Yourself-Prinzips scheinbar schlecht aufgenommene und völlig übersteuerte Platten auf den Markt werfen und ihre Musik als Ventil benutzen, […] |










