Warp – Zwanzig Jahre Taktgeber der Popmusik |
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Damals, mit vierzehn, weit vor der ultimativen Expansion des Internets erkannte mich die Verkäuferin des lokalen Elektromarktes schon von Weitem. Kein Wunder, schließlich schlich ich mit den Musikzeitschriften meiner Wahl bewaffnet durch die Gänge und lud mir stapelweise CDs auf, die ich späterhin öffnen ließ, um sie auf der hauseigenen Abspielstation via Kopfhörer anzutesten. Ein […] |
Interview: Bibio |
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Gleich zweimal hat uns Stephen Wilkinson alias Bibio dieses Jahr schon verzückt und nach dem elegant zurückhaltenden „Vignetting The Compost“ Ende Juni mit „Ambivalence Avenue“ eindrucksvoll demonstriert, wo die Reise in Zukunft hinführen könnte. Sein Wechsel von Mush zu Warp, so scheint es, war der logische Schluss, aber lassen wir ihn lieber selbst zu Wort […] |
Das Anti-Pop Consortium ist zurück |
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In Zeiten der Jahrtausendwende galt dieser äußerst plakative Name, der das New Yorker Kollektiv um Beans, High Priest, M. Sayyid und Earl Blaize umschrieb, als eines der größten Aushängeschilder des sogenannten Alternative Hip Hop. Die Vier veröffentlichten mit „Tragic Epilogue“ und „Arrhythmia“ zwei hochgelobte Alben auf dem damals noch streng elektronisch ausgerichteten Warp-Label und stießen […] |
BibioAmbivalence Avenue |
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„Regen von oben, Regen von der Seite, Regen von unten.“ Schon der noch junge Stephen James Wilkinson ist von einem besonderen Verhältnis zur Natur geprägt, der Klang der fallenden Tropfen erzeugt ein solch beruhigendes Wohlgefühl, dass er fortan den Drang verspürt, diese Klänge als Samples aufzuzeichnen; immer auf der Suche nach dem ultimativen Guss sozusagen. Da das fortwährende Plätschern bei anhaltender […] |
Empfehlung: Der im offenen System denkt: Prefuse 73 |
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Eiskalte Beats sausen durch die Songs. Vorwärts. Rückwärts. Instrumental HipHop, in 29 Stücke zerschreddert, alles innerhalb von knapp 50 Minuten. Und dazu noch ein Albumcover, das so gut zur Musik passt wie kaum ein anderes dazu in der Lage gewesen wäre. Doch das Ganze kann nur mehr als Klangwelt verstanden werden, dafür werden zu viele […] |
Review: Tim Exile – Listening Tree (2009) |
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Sein Philosophiestudium war doch sowieso nur das Alibi, um die Hoffnung der Eltern auf eine geregelte Zukunft nicht im Handumdrehen ins Reich der Wunschträume zu exportieren. Hinter der beständig bröckelnden Fassade wurden stets andere Pläne geschmiedet, vorwiegend aus Tönen. Erst als DJ, dann als Produzent eigener Tracks. Analog zur eher konfektionierten Vorgabe der Unikarriere bestand […] |
Review: Gang Gang Dance – Saint Dymphna |
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Brooklyn’er Schule Neues aus dem Big Apple: Nach den großartigen Veröffentlichungen von TV On The Radio, High Places und Co. folgt eine weitere Perle der New Yorker Avantgarde. Nach jeweils einer EP und DVD im letzten Jahr wartet das Quartett nun mit seinem mittlerweile vierten Studio-Album auf. Warp Records beweisen mit diesem Release mal wieder […] |
Review: Pivot – O Soundtrack My Heart (2008) |
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Instrumentale Diffusion in der Praxis Man steigt eine schmale Kellertreppe hinab und betritt einen kleinen, tür- und fensterlosen Raum. Analoge Klangerzeuger lehnen, neben abgegriffenen Gitarren, an den vollgeschmierten Wänden. Die rechte Seite des Raumes ist vollgestellt mit selbstgebauten 19-Zoll-Racks, in denen sich zahllose Effektgeräte stapeln. Überall quellen Kabel hervor und bedecken den grauen, betonierten Boden. […] |





