Maps & AtlasesPerch Patchwork |
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Maps & Atlases aus Chicago gelten im Folk- und Indie-Bereich als einer der vielversprechendsten Newcomer aus den USA. Zwar nicht als Anwärter auf reißenden Absatz an den Plattentheken, dafür betrachten sie Kritiker in künstlerischer Instanz als eine der aktuell wenigen Bands, die sperrige Entwürfe und künstlerischen Spieltrieb in originelle Songs von drei Minuten packen kann. Ohne Quetschen, ohne Spannen. Dabei handelt es sich um eine momentan eher rare Gabe. Die einen werfen die Kleinkunst zu Gunsten des Hits über Bord und produzieren stromlinienförmige Popsongs, während sie einzelne Stücke in Überlänge mit Gefrickel überladen. Andere lassen nichts aus und spielen an jedem Schalter, der sich finden lässt, bis sich auch der letzte Hörer in einen Teil des Sound-Labyrinths verrannt hat, aus dem so schnell kein Ausweg bereitgestellt wird. |
Blitzen TrapperDestroyer Of The Void |
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Für Blitzen Trapper war es, was die musikalische Veränderung anbelangt, ein relativ großer Schritt zwischen „Wild Mountain Nation“ und „Furr“. Die Trademarks ähnelten sich zwar, das im Folkrock verwurzelte „“Furr“ wirkte aber beinahe wie die reduziertere, weniger durchgeknallte und gleichzeitig durchdachtere Version des Vorgängers. So waren deutlich weniger Brüche innerhalb der Songs zu verzeichnen, man konzentrierte sich auf das Wesentliche: Die jeweilige Komposition an sich. |
The NationalHigh Violet |
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Behutsam, aber zielstrebig schreiten sie zur Tat. Jeder kennt seine Position, jeder seine Aufgabe. Mit großer Geste wird das Zeichen gegeben. Dann spannen sie den Himmel auf. Es schießen noble Wörter durch den Kopf. Diese Musik würde man am liebsten mit „erhaben“ oder „stimmungsvoll“ zerreden und sich dabei von Matt Berningers Bariton ebensolche Begriffe unwiderruflich einschärfen lassen. Aber wie schon bei den überragenden Vorgängern „Alligator“ und „Boxer“ sollte man auch auf dem fünften The-National-Album „High Violet“ nicht lediglich bei dieser Stimme hängen bleiben, die Ruhe und Unruhe gleichermaßen verbreitet. Allem voran aber unpassende Vergleiche. |
Empfehlung: Bored Man Overboard stellen sich vor |
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Der Satz davon, dass Band XY das Rad zwar nicht neu erfindet aber … , gehört zu den Standardphrasen jedes Promotexters und lässt einen als geneigten Hörer meist schon von vornherein lässig abwinken. Dass man der besagten Band damit vielleicht gewaltiges Unrecht antun könnte, muss wohl als Kollateralschaden der kaum zu bewältigenden Flut an Neuveröffentlichungen […] |
Review: The Decemberists – The Hazards Of Love |
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Jeder kennt noch „Eli The Barrow Boy“. Dieser gequälte Geist auf dem 2005er Album „Picaresque“ der Decemberists, dem wohl Stärksten bisher, starb einsam, unglücklich, aber voller Hoffnung, und ist nur ein beliebiges Beispiel der vielen tragischen Figuren im weiten Feld von Liebe, Pflicht, Glück, Pech, Magie und allem, was sonst noch wichtig ist. Denn für das […] |





