DC SchneiderUnübliches im Gepardenfell |
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Alles andere als offensichtlich: Der eigenwillige Pop des Duos belohnt aufmerksames Hören. |
Transzendieren Exzess Pop #3 |
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Anstelle des Liedschattens: das Kleben von Schaumstoffpunkten, selbstreferenzielles Schreiben und ein bald erscheinendes Fanzine mit Sampler. |
Asobi Seksu / The Joy FormidableFluorescence / The Big Roar |
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Pop im Verstärkerrausch: Asobi Seksu & The Joy Formidable drehen auf – mit unterschiedlichen Ergebnissen |
Labelportrait: Amdiscs – Futures Reserve Label |
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Wohin man blickt: Nischen. Eifrig besetzt von Enthusiasten und Unverbesserlichen, von Traumtänzern und Idealisten. Rado und seine Freunde haben ihren Platz an einem Ort gefunden, der noch reichlich unbesetzte Nischen zur Verfügung hat: Prag. Mit Amdiscs hat der Labelbetreiber dort eine vielseitige Plattform geschaffen, die Musikern aus aller Welt […] |
No AgeEverything In Between |
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Wohl kaum eine Band, kaum ein Künstler ließe sich ähnlich stark mit der zugegebenermaßen noch recht kurzen Geschichte unseres kleinen Fanzines assoziieren als die beiden DIY-Noise-Berserker von No Age. Waren es anno dazumal, vor rund zwei Jahren, doch die Konzerte von Randy Randall und Dean Spunt, wo sich ein kleiner Kern der Redaktion zum ersten mal zusammenfand. So wurde dann auch das zu dieser Zeit erschienene Zweitwerk der Band auf diesen Seiten gebührend abgefeiert und in die oberen Regionen der Jahrescharts gehievt. Ich für meinen Teil konnte damals leider nie so ganz mitgehen. No Ages berstende Liveenergie wollte für meine Begriffe einfach nicht auf Tonträger überspringen, die viel beschworenen Melodien hinter der Noiseoberfläche blieben mir leider verborgen. |
WomenPublic Strain |
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Als vor zwei Jahren das selbstbetitelte Album der kanadischen Band Women erschien, war das Staunen groß. Keine Singles, keine Demos – nur zehn Songs, die en passant zwischen den unzähligen Nischen der musikalischen DIY-Kultur oszillierten. Das schleppend-klingelnde Pop-Kleinod „Black Rice“ schaffte es im gleichen Jahr immerhin auf Platz 25 der Pitchfork-Lieblingssongs. Ein gewisser Erwartungsdruck wäre […] |
Ein kleines bisschen Wahnsinn: Melt-Banana kommen auf Tour |
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Ohne das blöde Klischee von den völlig verrückten Japanern wieder einmal strapazieren zu wollen, kommt man bei dem was Melt-Banana nun schon seit 1992 veranstalten nun einmal nicht umhin, ihnen eine mehr oder weniger gesunde Portion Wahnsinn […] |
Eric CopelandStrange Days |
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Wenn die Zeit von der Konstanten zur Variablen wird, wenn Vor und Zurück keinen Antagonismus mehr bilden und ein adrett gescheiteltes Streifenhörnchen-Trio mantraartig Tom Selleck rezitiert, weiß man: Eric Copeland kann nicht weit sein. Der Black-Dice-Frontmann gehört zu den distinguiertesten Protagonisten der Noise-Szene und profiliert sich auch solo immer wieder als ausgewiesener Connaisseur der experimentellen Musik. Auch auf seinem neuem Albtraum „Strange Days“ arbeitet sich der New Yorker unermüdlich an den Schattenseiten der Popkultur ab und zerrt noch das krudeste und geschmackloseste Stück Musik ans Licht – nur um es auf seinem OP-Tisch vollständig zu sezieren und zu entstellen. |
Unter dem blauen Himmel: Sun Araw |
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Im Sommer gibt es Momente, in denen scheint sich die Hitze auf alles gelegt zu haben. Sie läuft an Häuserwänden herunter, versetzt die Luft in ein Flimmern und legt sich auf sämtliche Gedanken. Genau diese Momente vergraben Sun Araw mit rostigem Werkzeug in den Dünen ihres dröhnenden und psychedelischen Noise […] |
OOIOOArmonico Hewa |
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Wer gerne in Musik schwelgt und sich von ihr in irgendwelche Stimmungen versetzen lassen möchte, dürfte mit OOIOOs mittlerweile sechstem Album „Armonico Hewa“ nichts anfangen können: es ist gänzlich unromantisch, da helfen auch die tribalistisch anmutenden Rhythmen nicht, stetig werden die Ideen durcheinander gewirbelt. Plötzliche Einfälle bekommen soviel Freiraum, dass man mit gutem Recht von einem „tollen“ Album sprechen kann, schließlich folgt gerade die Verrücktheit stets einem konkreten Plan. Hier ist es die Improvisation. |
Fuck ButtonsTarot Sport |
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Man würde es sich gleichermaßen zu einfach wie auch zu schwer machen, täte man diese Musik einfach als Krach ab. Schließlich könnte diese Feststellung in die Überlegung münden, ob dieser an sich gut oder schlecht sei. Eine ebenso müßige wie unproduktive Frage. |
Ben FrostBy The Throat |
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Es mag kitschig anmuten, aber es lohnt sich in der Tat bis zum Einbruch der Dunkelheit zu warten bevor man Ben Frosts „By The Throat“ auflegt. Eine ungemein intensive Atmosphäre geht von dem dritten Album des in Island wohnhaften Australiers aus und je weniger man von der eigentlichen Welt visuell wahrnehmen kann, umso näher ist man der von Frost kreierten, umso eher kann man sich vorstellen dass die Bilder, die beim Hören heraufbeschworen werden, sich um einen herum manifestieren. |
Krachender Herbst |
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Es ist wieder Herbst und wie gefühlt schon seit eh und je erscheint wie für diese Jahreszeit gemacht eine Unmenge an Alben, die einiges gemein haben: Atmosphäre, Verschlossenheit, Wut, Krach, Licht ausschalten und im Dunklen hören. Manche lang erwartet, manche als willkommene Überraschung, manche gänzlich unerwartet […] |
The Raveonettes In And Out Of Control |
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Zuweilen ist nichts langweiliger als Abwechslung, nichts beliebiger als ein origineller Gedanke. Die erste Idee hat man schnell, und rasch folgen weitere, sie stehen sich im Weg, stolpern und purzeln wild durcheinander. Es kann vorkommen, dass sich Menschen für begabt halten, weil sie sich einer Idee nicht konzentriert annehmen können, um sie geduldig wachsen zu […] |
High WolfIncapulco |
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So langsam wird es den Dealern im örtlichen Stadtpark zu kalt, um sich für halbwüchsige Kids in „Pelle Pelle“-Jacken die Füße platt zustehen und auch das großzügige Pädagogen-Pärchen von nebenan scheint die alljährliche Flucht Richtung Thailand angetreten zu haben. Nun kann man entweder drauf pfeifen und den Rausch mit einem guten Chardonnay substituieren – oder […] |
Zola JesusThe Spoils |
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Robotisch schaufelt eine Drum Machine durch ein zähes Meer aus dröhnenden Wellen. Über dunkelgrauen Nebelwolken erklingt erst ein hohes Heulen, dann steigt sie unheilverkündend herab, die mächtig hallende Stimme von Zola Jesus. Auf ihrem ersten Album singt die 19jährige Nika Roza Danilova mühelos gegen einen wahren Orkan aus Lärm und in Lärm gekleidete Melodien an den sie selber geschaffen hat, es ist eines der spannendsten Werke in der aktuellen Masse von Soloproduktionen aus dem amerikanischen Untergrund […] |
















