No AgeSnares Like A Haircut |
|
Das Scheitern gehört zum Experimentieren: Selbst wenn man keine neuen Erkenntnisse gewinnt, kann man den Ansatz nochmal rekonfigurieren oder halt komplett verwerfen. Ein gänzlicher Fehlschlag waren die ausgiebigen Studio-Geräuschbasteleien nicht, die No Age für „An Object“ mit Kontaktmikrophonen veranstalteten, dennoch bewegt sich das Duo mit seinem fünften Album so weit weg vom konzeptuellen Überdenken wie […] |
No AgeAn Object |
|
Mit radikalen Klangumwürfen und viel Handarbeit werkelt das Art-Rock-Duo auf seinem neuen Album an der eigenen Dekonstruktion. |
No AgeEverything In Between |
|
Wohl kaum eine Band, kaum ein Künstler ließe sich ähnlich stark mit der zugegebenermaßen noch recht kurzen Geschichte unseres kleinen Fanzines assoziieren als die beiden DIY-Noise-Berserker von No Age. Waren es anno dazumal, vor rund zwei Jahren, doch die Konzerte von Randy Randall und Dean Spunt, wo sich ein kleiner Kern der Redaktion zum ersten mal zusammenfand. So wurde dann auch das zu dieser Zeit erschienene Zweitwerk der Band auf diesen Seiten gebührend abgefeiert und in die oberen Regionen der Jahrescharts gehievt. Ich für meinen Teil konnte damals leider nie so ganz mitgehen. No Ages berstende Liveenergie wollte für meine Begriffe einfach nicht auf Tonträger überspringen, die viel beschworenen Melodien hinter der Noiseoberfläche blieben mir leider verborgen. |
Tape auf Touren: Vol. 13 – 2010 |
|
Während wir im Hintergrund daran arbeiten, auftouren.de zukünftig noch ein wenig reizvoller zu gestalten und eine Art Newsticker planen (Näheres in Kürze!), darf natürlich auch das Tagesgeschäft nicht zu kurz kommen: Das traditionsreiche Tape auf Touren geht in die dreizehnte diesjährige Runde und präsentiert mit Grindermans herrlich […] |
GonjasufiA Sufi And A Killer |
|
Knapp 60 Minuten und 20 Songs, die auch dem wieder einmal aufmüpfig pöbelnden Leader der hippen Kifferclique gleich neben Aldi Süd lässig den Joint auspusten: Gonjasufis Debüt „A Sufi And A Killer“ provoziert, fordert heraus und spaltet die Gemüter – nicht zuletzt wegen seiner Genrelosigkeit. |
Interview: Los Campesinos! |
|
Mit seinem hervorragenden zweiten Album „Romance Is Boring“ schaffte es das britische Septett bereits in unsere Plattenelite. Dieser Tage nutzen Los Campesinos!, verstärkt um Multiinstrumentalist Sparky Deathcap, die Gelegenheit, um auch ihre Livequalitäten unter Beweis zu stellen. Vor ihrem euphorischen und euphorisierenden Auftritt am vergangenen Samstag in Köln, der nicht nur für die Band selbst ein wahres Highlight war, nahm sich Violinistin Harriet die Zeit für ein Gespräch über das neue Album, Fankontakt und Tourleben. |
Times New VikingBorn Again Revisited |
|
Mal wieder Zeit für die Erste Person. Von allen Lo-Fi-Rabauken der letzten Jahre waren mir Times New Viking eigentlich immer die liebsten, da das Geschrammel und die Anti-Produktion hier nie zum modischen Selbstzweck verkamen, sondern in Kombination mit diesem unfehlbaren Gespür für euphorische Melodien ein Gefühl erzeugten, wie ich es sonst eigentlich nur von alten […] |
HEALTHGet Color |
|
Es ist von Beginn an ein Spiel mit den Extremen. Wo andere den Hörer in Form eines Intros geschmeidig auf den Weg geleiten, prügeln HEALTH bevorzugt gleich drauflos, Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Das musste so manch einer, der sich ohne vorherige Höreindrücke womöglich zu sehr vom Bandnamen leiten ließ, auf dem Haldern Pop […] |
Jay ReatardWatch Me Fall |
|
Auf den ersten Blick ist alles wie immer in den Reatardschen Umlaufbahnen. Auch wenn es sich bei der zweiten regulären Jay Reatard LP nach dem 2006er „Blood Visions“ offiziell nicht um eine weitere Singles Collection im Stile des letztjährigen Doppels „Singles 06-07“ und „Matador Singles 08“ handelt, könnte sie doch problemlos als solche durchgehen, denn […] |
Empfehlung: Crocodiles – Der etwas andere Sommer |
|
Sein Debüt Album „Summer Of Hate“ zu nennen und sich damit die Antithese zum immer noch anhaltenden Boom von Retro- und Freak Folk auf die Fahnen zu schreiben, zeugt von einem sehr gesunden Selbstbewusstsein. Rückenwind gibt es zudem vom Label, erscheint der Longplayer doch via Fat Possum, das mit den Wavves auch schon die geistigen Schrammelbrüder beherbergt. Mit No […] |
JapandroidsPost-Nothing |
|
„The boys are leaving town, the boys are leaving town!“ Kaum ist die Klinke auch nur leicht gedrückt, die Tür einen Spalt offen, hetzt der kanadische Vierbeiner wie von der Tarantel gestochen ins Freie. Dieser winzige unaufmerksame Moment am anderen Ende der Leine wird konsequent ausgenutzt, mit weit aufgerissenem Maul und entschlossener Miene geht es […] |
News: Komplettes No Age Konzert als Stream! |
|
Der letztjährige Wirbel um das kalifornische „Art-Punk-No-Wave“-Duo No Age, ihr Zweitwerk „Nouns“ und natürlich auch ihre Geburtsstätte, dem Smell, spülte die Band in nahezu alle angesagten Clubs dieser Welt. Gleich mehrere Male wurden Kultstätten wie das „Paradiso“ in Amsterdam aufgesucht, überhaupt kamen die Europäer ganz gut weg letztes Jahr. Verwunderlich nur, dass ihr phänomenaler Heidelberg-Gig […] |
Review: Wavves – Wavvves (2009) |
|
Noch immer sind die Wellen der letztjährigen Lo-Fi-Noise-Punk-Bewegung um No Age nicht verebbt. Weiterhin stehen uns in rekordverdächtig kurzen Abständen zahlreiche, mal mehr und mal weniger talentierte neue Bands ins Haus, die gern unter dem Deckmantel des Do-It-Yourself-Prinzips scheinbar schlecht aufgenommene und völlig übersteuerte Platten auf den Markt werfen und ihre Musik als Ventil benutzen, […] |









