Eleanor FriedbergerLast Summer |
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Schwesterpop mit Qualitätssiegel. |
Eric CopelandStrange Days |
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Wenn die Zeit von der Konstanten zur Variablen wird, wenn Vor und Zurück keinen Antagonismus mehr bilden und ein adrett gescheiteltes Streifenhörnchen-Trio mantraartig Tom Selleck rezitiert, weiß man: Eric Copeland kann nicht weit sein. Der Black-Dice-Frontmann gehört zu den distinguiertesten Protagonisten der Noise-Szene und profiliert sich auch solo immer wieder als ausgewiesener Connaisseur der experimentellen Musik. Auch auf seinem neuem Albtraum „Strange Days“ arbeitet sich der New Yorker unermüdlich an den Schattenseiten der Popkultur ab und zerrt noch das krudeste und geschmackloseste Stück Musik ans Licht – nur um es auf seinem OP-Tisch vollständig zu sezieren und zu entstellen. |
Damu The Fudgemunk |
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Auf Damu The Fudgemunk kann man stoßen, wenn man ein einschlägiges Videoportal nach Homevideos von Jamsessions an der Akai MPC abgrast. Zugegeben, das ist nicht jedermanns Sache, demenstprechend unbekannt ist der talentierte Beat-A-Holic aus Washington DC auch. Doch wenn man einmal auf die kurzen Clips gestoßen ist, braucht man kein Drumcomputer-Nerd sein, um ins Schwärmen zu kommen […] |
Vampire WeekendContra |
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In der Januarausgabe einer großen deutschsprachigen Musikzeitschrift stand sinngemäß zu lesen, die Hegemonie des als „authentisch“ verkauften Indierocks sei gebrochen, ein Beleg dafür lasse sich zum Beispiel in den glamourösen Frauengestalten des aktuellen Pop (Lady Gaga, La Roux) finden, den musikalischen Sargnagel des Indierock der 00er aber hätten Vampire Weekend mit ihrem neuen Album „Contra“ geliefert […] |
Sufjan StevensBQE |
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Sufjan Stevens war schon immer mehr als ein einfacher Songwriter. Bereits vor seinen Meisterwerken „Greetings from Michigan: The Great Lake State“ und „Come on Feel the Illinoise!“ veröffentlichte er mit „Enjoy Your Rabbit“ ein an Minimal Music orientiertes elektronisches Werk über die chinesischen Tierkreiszeichen, das biblische Motive aufgreifende „Seven Swans“ sowie das fünfteilige EP Set „Songs For Christmas“, das, Sie haben es vielleicht geahnt, Weihnachtslieder enthält. |
Cymbals Eat GuitarsWhy There Are Mountains |
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Erstaunlich: Cymbals Eat Guitars spielen überlange Stücke, ohne auf klassische Songstrukturen zurückzugreifen. Dabei sind sie weder übermäßig ambitioniert, noch begehen sie große Sprünge. Eine Lektion in Sachen Kurzweiligkeit. |
The Phenomenal Handclap Bandst |
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Die Hochzeit der Discokultur wirkt exklusiv und einzigartig, in erster Linie und selbstverständlich für diejenigen, die sie nicht miterleben konnten. Es scheint unwahrscheinlich, dass sich ein solcher Körperkult jemals wieder im großen Stil und mit solch einer Naivität zelebrieren lassen wird, wie es Mitte der 70er Jahre der Fall war , und dass nicht nur, weil Punkrock und AIDS dem bunten Treiben ein Ende setzten. Nach der bombastischen Selbstüberhöhung des Rock im Prog und der Erkenntnis, dass die Ideale der Hippiebewegung die wenigsten Menschen davon abhielten, furchtbar mittelmäßige Leben zu führen, stellte Disco in seiner breitenwirksamen Variante die Rückbesinnung auf die Funktionalität der Unterhaltungsmusik dar. Jugendkultur wurde zum Kunsthandwerk, bis als Reaktion darauf das vermeintliche Ideal der Authentizität das Leitbild einer Art von Pop wurde, die in den Mainstream der Minderheiten mündete. |








