SebastiAnThirst |
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Ich will ganz ehrlich sein: Das, worauf ich 2019 am wenigsten gewartet habe, ist ein neues SebastiAn-Album. Für mich ist der französische Produzent aus Boulogne-Billancourt sehr eng assoziiert mit der Mitte der 00er-Jahre und der Hochphase eines extrem rockenden Electrohouse-Sounds. Diesen hat er auf Ed Banger Records mit Labelkollegen wie Justice maßgebend mitgeprägt. Auf einmal […] |
JusticeWoman |
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Wer glaubt, Justice würden jetzt komplett einen auf sanft machen, hat nicht weit in ihr drittes Album reingehört. Zwar deuteten Artwork, Titel und die ersten Singles von „Woman“ mit Slap-Bass-Disco, Streichern und viel Falsett einen romantischen Kurs an, doch nach dem knarzigen „Fire“ und „Alakazam!“s Psych-Trip wirft „Chorus“ das Sägewerk wieder in vollen, rasanten Gang. […] |
Musik ins Auge! Die besten Musikvideos im Juni |
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Absurd, melancholisch, gewagt, gewitzt – oder einfach wunderschön. Unsere Lieblingsclips des Monats. |
UffieSex Dreams & Denim Jeans |
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„I’m the least working girl in the showbusiness“ – vier Jahre ließ Anna-Catherine Hartley alias Uffie zwischen ihrer Debüt-Single “Pop the Glock” und ihrem nun vorliegenden Debüt-Album “Sex Dreams & Denim Jeans” verstreichen, die nur notdürftig mit vereinzelten EPs und Kollaborationen mit u.a. Justice und Crystal Castles ausgefüllt wurden. Die Verspätung reiht sich nahtlos in den Lebenslauf der Lolita der French-House-Szene ein. Beheimatet überall dort wo gerade Freunde zur Hand sind – Paris, Miami, Hong Kong usw. – ist sie das Role Model all jener egozentrischen Party-Bitches, die das Entleeren des Mageninhalts über der schmierigen Club-Toilette zum ultimativen Akt der Coolness stilisieren. Uffies Nachlässigkeit gab Ke$ha die Chance, den musikgewordenen Hedonismus schamlos zu kopieren und in weichgespülter Form an die Spitze der Charts zu schleusen. Im direkten Vergleich geht Uffie nun als klare Punktsiegerin hervor. |



