GoldfrappSilver Eye |
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Strahlende Chrompolitur, pastorale Nebel, utopische Synths, knackiger Stampfbeat: Auf den ersten Blick ist „Silver Eye“ eine Synthese von Goldfrapps eigener Diskographie. Tatsächlich aber öffnet sich das Duo darauf, mehr noch als bei „Head First“ und „Seventh Tree“, für die Zusammenarbeit mit Außenstehenden in Produktion und auch erstmals Songwriting. Die Kollaborationen mit Bass-Schattierungs-Spezialist The Haxan Cloak […] |
RobynBody Talk Pt.1 |
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„I’m always going to feel like this person on the outside looking in”, erklärte Robyn kürzlich in einem Interview mit Popjustice. Das Bild der rebellischen Außenseiterin mit einem schizophrenen Verhältnis zum Mainstream und dem unbedingten Willen etablierter Routine Widerstand zu leisten, zieht sich wie ein roter Faden durch ihr fünf Jahre altes Emanzipations-Album „Robyn“ bis hin zu ihrer neusten Schöpfung „Body Talk Pt. 1“. Damals spuckte sie mit spitzer Zunge dem Hörer und der Musikindustrie Kampfansagen wie „I will run you down like a marathon“, „I press trigger, I don’t press people button“ oder „you can’t handle me” entgegen, heute ist sie die „scientifically advanced hot mama“ oder gleich die „Dancehall Queen“, die „play me some kind of new sound, something true and sincere“ oder „don’t fucking tell me what to do” fordert. |
GoldfrappHead First |
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„I’m feeling alive again.“ „I wanna life, I want it now forever.“ „My whole world in light, head first in love.“ Keine Frage, Alison Goldfrapp geht es gut. Nicht nur auf dem Cover von „Head First“, dem fünften Album das sie zusammen mit Will Gregory unter ihrem Nachnamen in die Welt gesetzt hat, schwebt ihr Kopf in rosig bis blauen Wolken. Da sich, im Gegensatz zu manch einem Buch, bei Goldfrapp-Alben sehr wohl vom Artwork auf die Musik schließen lässt, macht schon dieser Anblick klar dass die melancholische, angefolkte Naturverbundenheit von „Seventh Tree“ einem schwelgerischen, farbenfrohen Synthesizer-Soundbild gewichen ist: Goldfrapp setzen dem 80er-Revival dezent die Krone auf. |



