Die schlimmsten Albumcover 2010: Weezer neu auf Platz 06 |
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Schlimmer geht immer! Jüngst veröffentlichten Weezer das Cover zu ihrem neuen Album „Hurley“. Inzwischen lässt sich wohl zweifelsohne behaupten: Die amerikanischen Collegerocker haben wohl die Diskographie mit den erbärmlichsten Artworks neben, naja, neben Europe vielleicht. Aber dennoch sind Weezer mit ihrem geschmacklosen (aber doch sehr einprägsamen) Albumcover nur auf Platz 06 unserer akkurat geführten Hitliste der visuellen Verbrechen 2010. Klickt euch rein. |
Haldern Pop: Auf die Tickets, fertig, los! (edit: ausverkauft) |
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Es geht wie jedes Jahr entspannt und kollegial auf der Weide im Niemandsland zwischen Pferdekoppel, See und Trafometer zu. Das Haldern Pop lockt auch 2010 wieder Konzertliebhaber an den Niederrhein – und das Line Up kann sich bereits im frühen Stadium mehr als sehen lassen. Wer dabei sein will, sollte sich jedoch beeilen: Noch diese Woche rechnen die Veranstalter mit dem Status „ausverkauft“. |
Owl CityOcean Eyes |
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Am Ende dieser Rezension findet sich, wie immer, eine Liste mit musikalischen Verwandten. Kein Zweifel besteht an dem ersten Eintrag dort, denn es führt kein Weg um diese Konstatierung: Das Debütalbum von Owl City erinnert an mehr als nur einer Stelle schwer an The Postal Service, die 2003er Kollaboration von Death Cab For Cuties Sänger Ben Gibbard und Jimmy „Dntel“ Tamborello […] |
Gil Scott-HeronI'm New Here |
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Wer weiß warum, aber Großstädte bei Nacht erzeugen eine ganz bestimmte Atmosphäre. Die hat wenig mit dem Trubel des Tages zuvor zu tun. Wie ein Nebel legt sie sich um die Häuser und in die Straßen. Das ist kein neues Phänomen. Hundert Jahre nach dem Expressionismus scheinen sich das Bild und die Schlechtigkeit der Menschenansammlungen nur noch in verregneten, dunklen Nächten abzuspielen. Erstaunlich ist dabei, dass es immer wieder neue Facetten in dieser Grundstimmung gibt. Gil Scott-Heron schafft mit „I’m New Here“ nun eine weitere dunkle Gasse, die doch keiner anderen gleicht […] |
Los Campesinos!Romance Is Boring |
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Ob positiv oder negativ, dieser Tage wird mehr denn je im randlosen Sammelbecken des „Indie“ über Bands diskutiert, die andere Stile und Einflüsse in ihre Musik einfließen lassen. Der Kritiker Simon Reynolds nennt dieses Phänomen „Indie-not-indie“, Nitsuh Abebe betrachtete es ausgiebig in seinem Jahrzehnt-Essay auf Pitchfork und scheinbar die ideale Plattform, um diesen Vorgang aufzuzeigen, ist die „Influences“-Sektion in Myspace-Profilen, in der jeder von den Hörgewohnheiten des Künstlers auf dessen Musik schließen kann. So direkt funktioniert dies allerdings praktisch nie, wer 100 aufregende Experimentalbands auflistet klingt am Ende doch nur wie ein x-beliebiger Joy-Division-Abklatsch […] |
Kommentar: Grammys 2010 |
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Man lebt ja als Musikfan ein bisschen in einer Luftblase der Gutgläubigkeit. Qualität statt Kommerz, Unabhängigkeit statt Seilschaften und Filz. Aber der Enthusiasmus trägt nicht lang. Schließlich ist die Musikindustrie wie der Name bereits sagt, eine Industrie. Und die unterliegt nicht Maßstäben der Glaubwürdigkeit, sondern schlichtweg der Rentabilität. Was bringt ein Künstler ein? Wie erfolgreich […] |
Gekommen um zu bleiben | Tocotronics „Schall und Wahn“ |
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Was muss Musik? Eine Frage, die wieder und wieder durch den Popdiskurs gejagt wird. Kaum eine Band, die in diesen Topf geworfen wird, die nicht aus der Hamburger Schule stammt oder zumindest deren Hausaufgaben in der Pause erledigt hat. Und nun Tocotronics neues Album „Schall und Wahn“, der Abschluss einer so nie gedachten Trilogie. Kulturteil i hör dir trapsen […] |
Chicago Underground DuoBoca Negra |
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Schatten formen sich bei Sonnenuntergang auf dem Boden einer alten, leeren Fabrik. Sämtliche Last verfliegt und die Konturen verlaufen, bis sie selbst in dem Abend aufgegangen sind. „Boca Negra“ ist immer noch ungreifbar wie seine vier Vorgänger, aber nicht weil ihm jede Substanz fehlt, sondern weil diese von den Wänden zu tropfen scheint […] |
Empfehlung: Hurts – so bad? |
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So ungefähr muss es klingen, wenn man versucht, einen Song der totalen Mittelmäßigkeit zu konstruieren. Softe Frühachtziger treffen auf Lokalradiopop, zwischendurch gesellt sich sogar ein kaufhausgeprüftes Porno-Saxophon dazu. Die Stimme? Eigentlich so wenig aussagekräftig wie […] |
Das Musikorakel: Bands für 2010 |
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„Julian Peretta. Julian who?“ musste jüngst MTV konstatieren, denn ihr Tipp auf den ultimativen medialen Durchbruch dieses Herrn im Jahr 2009 erwies sich rückblickend gänzlich falsch. Allerdings erscheint sein Debüt auch erst im nächsten Frühjahr, so dass leichte Hoffnungen […] |











