MusoMalibu Beach EP

Wenn in den letzten Jahren die Rettung des Deutschraps ausgerufen wurde, war stets Vorsicht geboten. Die vermeintlichen Neuerfindungen des Genres reichten von der Reaktivierung Spätneunziger-Crossovers bis zum omipräsent nervenden Pop-Surrogat. Bei Muso allerdings weist das „über den Tellerrand“ schauen über Joy-Division-Tattoos und Bloc-Party-Samples hinaus. Vielschichtige, elektronische Beats, die in ihrem Pathos nicht selten an Clams Casino erinnern, treffen auf einen außergewöhnlichen, assoziativen Flow und düsteres Storytelling. Wer dabei an einen deutschsprachigen Aesop Rock denkt, liegt zumindest nicht ganz falsch. Auf jeden Fall aber macht diese Gratis-EP Lust auf das noch für dieses Jahr angekündigte Album „Stracciatella Now“.

Ein Kommentar zu “Muso – Malibu Beach EP”

  1. […] Rockgesten und einem oberflächlichen H&M-Verständnis von “Indiemusik”. Musos „Malibu Beach“-EP war zu Beginn des Jahres ein erster Hoffnungsschimmer, dass es hier jemand ernst meinen […]

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