Der Liedschatten (54): Glaubenssache? |
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„Sloop John B“ von den Beach Boys: Ein Meisterwerk! Und zwar ein kleines. Aber auch nur, weil es Teil eines größeren ist.. |
TennisCape Dory |
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Eine vage Sehnsucht nach Vergangenem, Einfachheit und Eskapismus durchweht weite Bereiche aktueller (Indie-)Popmusik des Over- wie Undergrounds. So weit, so harmlos. Der Simplizismus von Tennis überschreitet jedoch die Grenze zur Banalität und wird so zum regelrechten Ärgernis. |
Auf die alten Zeiten: Teenage Fanclub |
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Ein neues Teenage Fanclub-Album, da gehen einem schnell die Worte aus. Für alle Zuspätgeborenen oder die, die es noch nicht wussten: Teenage Fanclub, das war von ungefähr 1991 bis 97 die vielleicht beste Gitarren-Powerpop-Band der Welt. Mit unglaublichem Gespür für eingängige Melodien und feine Popsongs setzte das Triumvirat aus Raymond MyGinley, Norman Blake und Gerard Love der düster dreinblickenden Grunge-Generation damals ganz unverfroren die volle 60s /70s-Packung aus Beach Boys, Beatles, Big Star, Harmoniegesängen und jugendlichem Elan entgegen. |
The New PornographersTogether |
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Kaum werden die Tage wieder länger, so dass man sich nach entbehrungsreichem Winter mal wieder nach 20 Uhr freiwillig und ohne hoch aufgeschlagenen Mantelkragen nach draußen traut, stehen auch schon wie bestellt die New Pornographers mit ihrem riesengroßen Cabrio vor der Tür, bereit dazu, mit neuem Album im Player gemeinsam die sonnenbeschienenen Landstraßen unsicher zu machen, um dann irgendwann, irgendwo am Meer angekommen, nach durchgefeierter Nacht selig mit dem Rauschen der Wellen einzuschlafen. |
MGMTCongratulations |
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Vielleicht war es den Mitgliedern von MGMT ein zusammengeschnittener Mix in einer mäßigen TV-Serie zu viel. Oder einmal zu oft „Kids“ in einem Funsport-Arcade-Game. Vielleicht hat ihnen aber auch Nicolas Sarkozy und die ungewollte Politisierung ihrer Musik den entscheidenden Anstoß gegeben, neue Richtungen zu suchen. Letztendlich wollte man offenbar einfach nur noch surfen. Auch dazu hätte MGMTs 2007er Album „Oracular Spectacular“ gewiss die passende Untermalung geliefert. Rick Rubin lenkte die Band in poppige Gefilde, in welchen sie sich wohl fühlten, und in welchen sich ihre experimentellen Popsongs zu riesigen Hits entwickeln konnten. Das Album schlug (zurecht) immens hohe Wellen. Für unbeschwertes Surfen aber wohl zu hohe. |
Broken BellsBroken Bells |
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Bald dürfte er sie wohl alle durch haben. Seit seinem hohe Wellen schlagenden „Grey Album“-Streich mischt Brian Burton alias Dangermouse die Popmusikszene zwischen Mainstream und Indie auf und zeigt sich dabei so grenzübergreifend kollaborationsfreudig wie derzeit kein Zweiter. Von jedermanns Lieblings-One Hit Wonder Gnarls Barkley über den Comichelden-Hip Hop von Dangerdoom bis zur letztjährigen Zusammenarbeit mit Indie-Idol Mark „Sparklehorse“ Linkous gibt es wohl kaum ein Gebiet in dem sich der Mann mit dem Afro und Faible für dezente Sonnebrillen nicht wohlfühlen würde. Hauptsache es kommt am Ende mindestens gute Popmusik dabei heraus […] |
Atlas SoundLogos |
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Die Veröffentlichung des zweiten Deerhunter-Longplayers „Cryptograms“ im Januar 2007 entpuppte sich trotz anfangs attestierter Massenuntauglichkeit als bahnbrechender Durchbruch für die Herren aus Atlanta, Georgia. Seitdem kann die Band in der Musikpresse eine Art Omnipräsenz vorweisen. Und das ohne jeden Skandal. |








