Sleigh BellsBitter Rivals |
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Wenn Paul W.S. Anderson nach all den „Resident Evil“s nochmal Bock auf einen neuen „Mortal Kombat“ haben sollte, hätten Sleigh Bells mit „Sing Like A Wire“ gleich ein Bewerbungsschreiben für dessen Soundtrack in petto. Es ist eines der am besten gelungenen Stücke auf dem dritten Album des Duos, weil seine rabiaten Synth-Stachelhammer die inhärente Steifheit […] |
Sleigh BellsReign Of Terror |
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Bumm-Klatsch-Heavy-Metal-Pop: Auch auf seinem zweiten Album hält das Duo den Lautstärkeregler auf 11 fixiert. |
M.I.A./\/\/\Y/\ |
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Ein bisschen Sorgen durfte man sich in den letzten 1-2 Jahren um Mathangi Arulpragasam machen. Zuvor war sie immer eine Künstlerin gewesen, die es verstand, die Darstellung ihrer Persönlichkeit und ihre Musik in harmonischem Einklang zu halten und als untrennbare Einheit vorzuführen, authentisch als Entkommene der Dritten Welt, die einer grauen Masse eine (oft kontrovers diskutierbare) Stimme geben konnte und die über eine Fülle an künstlerischem Talent verfügt, sodass die Leute ihr auch zuhören. Mit dem Erfolg ihres Meisterwerks „Kala“, das sie an Chartsspitzen und auf die Bühnen der Grammy- und Oscar-Verleihung brachte, kamen aber auch die ersten Zweifler und Missgünstigen, die nicht zwingend im Recht waren, auf die M.I.A. aber auch nicht immer souverän reagierte, bis plötzlich die öffentliche Person M.I.A. mehr Raum einnahm als ihre Musik. Was tut sie auf ihrem dritten Album „/\/\/\Y/\“ um gegen zu wirken? |
Sleigh BellsTreats |
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Vergesst den Hype, der bereits Monate vor dem Erscheinen von „Treats“ anhand einiger Demos um das New Yorker Duo Sleigh Bells gemacht wurde. Vergesst die Faktenlage, dass es sich hierbei um ein Projekt des ehemaligen Gitarristen der Post-Hardcore-Band Poison The Well, Derek E. Miller, und Alexis Krauss, Ex-Mitglied der nie aus den Startlöchern gekommenen Teen-Girlband Rubyblue, handelt. Vergesst die Versuche, den Sound der Sleigh Bells in Worte zu fassen oder in irgendeine Referenzliste einzubinden. Und vergesst auch gleich die Bedenken, die aufkommen könnten, die Frage, ob das alles in ein paar Monaten noch genauso heiß ist wie jetzt gerade. Wenn die Sleigh Bells aus den Boxen oder Kopfhörern dröhnen, ist es ohnehin völlig unmöglich einen klaren Gedanken zu fassen. Das Wort „überwältigend“ wird heutzutage leichtsinnig verwendet, in diesem Fall gibt es keinen treffenderen Begriff, wortwörtlich, im Sinne von kinetischer Energie. Diese Songs haben eine derart klangliche Wucht, dass sie in ihren besten Momenten nichts anderes neben sich dudeln und das Hier und Jetzt bis zum Anschlag ausfüllen. Und sie sind vortrefflich geeignet, um sich das Trommelfell raus zu blasen. |
Tape auf Touren: Vol. 09 – 2010 |
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Dass M.I.A. – die selbst vor wenigen Wochen mit ihrem Comeback-Video zum in Lightning-Bolt-Manier knüppelnden „Born Free“ schockierte – Sleigh Bells auf ihrem Label N.E.E.T. sehen wollte, verwundert kaum, wenn das verzerrte, wüst nach vorn preschende „Infinity Guitars“ das erste Mal durch die Lautsprecher jagt. Puh, hier wird nicht lange gefackelt – und so schiebt sich der Song schon nach einem einzigen Durchgang auf die Pole. Schwungvoll geht es auch danach weiter […] |
MP3-Alarm (III) |
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Die Qual der Wahl – wir haben sie euch einfach mal abgenommen und präsentieren euch wie jeden Monat zwanzig sorgsam herausdestillierte Gratis-MP3s in ohrfreundlicher Qualität. Sozusagen die Essenz dessen, was das Internet in den letzten Wochen an spannender Musik aus seinem Inneren geboren hat. Legal ist das Ganze auch noch – nur müsst ihr euch die Mühe machen, diese Tracks höchstselbst noch herunterzuladen. |







