PhantogramThree |
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Phantograms beatbewusster Pop bewies schon in der Vergangenheit angenehme Langzeitqualitäten. Der cool-gehobene Duktus von „Voices“ verbarg manch raffinierte Melodie, auch nach ausgiebigem Hören lässt sich jedoch weniger unter der abgerundeten Oberfläche von „Three“ finden. Für sein drittes Album arbeitete das Duo erstmals mit anderen Produzenten und Songwritern zusammen – der Effekt scheint in beiden Aspekten […] |
PhantogramVoices |
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Mit seinem zweiten Werk ist dem Duo mindestens ein halbes erstklassiges Electropop-Album gelungen. Der Rest ist kein Reinfall, aber „I Don’t Blame You“ oder „Never Going Home“ sind mit ihrem Großhallenrefrain etwas überfrachtet, auch wird das Gitarrensolo im Eröffnungssong ein Element zuviel. Dabei besticht „Voices“ eigentlich durch unscheinbare Komplexitäten im Rhythmischen und Melodiösen inmitten eines […] |
Maps & AtlasesPerch Patchwork |
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Maps & Atlases aus Chicago gelten im Folk- und Indie-Bereich als einer der vielversprechendsten Newcomer aus den USA. Zwar nicht als Anwärter auf reißenden Absatz an den Plattentheken, dafür betrachten sie Kritiker in künstlerischer Instanz als eine der aktuell wenigen Bands, die sperrige Entwürfe und künstlerischen Spieltrieb in originelle Songs von drei Minuten packen kann. Ohne Quetschen, ohne Spannen. Dabei handelt es sich um eine momentan eher rare Gabe. Die einen werfen die Kleinkunst zu Gunsten des Hits über Bord und produzieren stromlinienförmige Popsongs, während sie einzelne Stücke in Überlänge mit Gefrickel überladen. Andere lassen nichts aus und spielen an jedem Schalter, der sich finden lässt, bis sich auch der letzte Hörer in einen Teil des Sound-Labyrinths verrannt hat, aus dem so schnell kein Ausweg bereitgestellt wird. |



