Mount KimbieCold Spring Fault Less Youth |
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Strandatmosphäre und entspannte Sounds mit Chartblick: das souveräne Zweitalbum des Londoner Post-Dubstep-Duos. |
Empfehlung: Andreya Triana |
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„Hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau“, heißt es in einem Sprichwort. Im Pop geht die Geschichte meist umgekehrt, wird die Musik von Frauen oft den Produzenten und Songwritern im Hintergrund zugeschrieben, nicht immer zu Unrecht. |
Mount KimbieCrooks & Lovers |
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Ein Blick in die Ramschläden der Nation offenbart viel über eine Ästhetik, die längst wie ein Generalbass nicht nur das Prekariat, sondern einen Großteil des privaten Lebens der Deutschen untermalt. Grell muss es sein, etwas kitschig und auf eine schreckliche Weise so gewöhnlich, dass man sich beispielsweise im dänischen Nachbarland wie auf einem anderen Planeten wähnt. Während dort sogar eigene Gratismagazine die architektonische und visuelle Zeitgemäßheit thematisieren, glühen im hiesigen KingBillig besonders die güldenen Accessoires an der Ladenkasse. Ein Phänomen, dass sich auch ebenbildlich in der Musik wiederfindet: Abstrakte Elektronik, buschige Klangwälle und klinische Aufgeräumtheit versprühen immer noch das Parfüm von nerdiger Hochkultur, von sperriger Avantgarde. Berührungsängste sind da nicht ausgeschlossen. |
Foals / Crystal CastlesTotal Life Forever / Crystal Castles (II) |
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2008 war nicht nur das Jahr, in dem sich der Kapitalismus selbst überholte (und gehörig auf die Schnauze flog), sondern auch eine äußerst ergiebige Zeit für musikalische Hypes, die fast über ihre eigenen Füße stolperten. Neben hippiesken Psychedelic-Poppern und Ethno-Preppys, schossen auch die Foals und Crystal Castles erstmals aus den Tiefen der Blogosphäre an die Oberfläche. Beide Bands hatten von Anfang an mit dem Vorwurf zu kämpfen, lediglich eine mediale Luftblase zu sein, die spätestens mit dem Zweitwerk platzen sollte. Dass beide Kapellen durchaus handfeste Qualitäten unter Beweis stellten, wurde dabei gerne unter den Teppich gekehrt. |
Der Dubstep-Spuk von Mount Kimbie |
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Neue Sterne an der digitalen Himmelskuppel gibt es viele: Darkstar, Ikonika, Ultravid, Kingdom, Floating Points, Eprom, Eskmo und wie sie alle heißen. So richtig unverwechselbar klingt aber vor allem ein Duo: Mount Kimbie aus London. Sie verabschieden sich in die Geisterwelt und nehmen die Songs gleich mit. Im letzten Jahr überzeugte ihre „Maybes EP“, in diesem Jahr vor allem die Remixe zu Foals „Spanish Sahara“ und „Basic Space“ von The XX. |





